Ab welchem Anlagebetrag lohnt sich ein unabhängiger Vermögensberater?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo baerbele,

habe in meinen Unterlagen noch ein Sonderheft von Euro spezial (2/07) gefunden - mit dem Titel "Hart am Wind - Deutschlands beste Finanzberater". Darin sind einige Grundsätze wie ich finde gut dargestellt und eben auch eine Liste der Top 100 Finanzberater drinnen. Der Liste sollte man natürlich nicht blind glauben (siehe Check-Liste von Edgar Niklaus) - kann aber eventuell ein guter Start sein. Teilweise wird auch der Betrag genannt, ab dem die anfangen zu beraten.

Wenn du Interesse hast und beim Verlag (Axel Springer Finanzen Verlag) anrufen willst zwecks Nachversand - Tel. 089 - 27264-0 oder mail: redaktion@eurams.de

Viel Erfolg

Einfacher ist es Allerdings über AWD zu Googel oder die Homepage der Ex-AWDler oder AWD Geschädigte aufzurufen

0

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich eine Vermögensberatung immer lohnt.

Wir haben versuchsweise in einer vergleichbaren Situation (wir erbten nichts, aber unsere Kinder zogen aus, das ähnelt sich...) eine Beratung durch AWD durchführen lassen. Das Informationsgespräch war sehr umfangreich und dauerte etwa 4 Stunden.

Nach diesem ersten Termin dauerte es etwa 2 Wochen, danach erhielten wir eine - schriftliche - Analyse mit einem Umfang von ca 40 Seiten, die uns vom Berater erläutert wurde. Er hat uns daraufhin verschiedene Anlagemöglichkeiten (sowie Optionen zur Optimierung der vorhandenen, bereits abgeschlossenen Anlage - Daueraufträge).

Wir hatten schon den Eindruck, dass das Angebot individuell auf unsere finanzielle Lage zugeschnitten war. Erkundigungen bei Bekannten, die ebenfalls eine AWD-Beratung mitgemacht hatten, zeigten, dass ihnen andere Anlagen vorgeschlagen wurden.

Wir haben nicht den Eindruck, dass wir über den Tisch gezogen wurden. Die Kosten in Höhe von etwa 100€ werden auch nur fällig, wenn die Empfehlungen angenommen werden (meist erhält man auch noch einen mehr oder weniger brauchbaren Gutschein dafür).

Ist man der Meinung, das taugt alles nichts, sagt man danke und tschüß.

Wir haben seither häufiger den Rat des Anlageberaters gesucht (und nichts mehr dafür gezahlt) und sind recht zufrieden.

Der Vorteil solch einer größeren Firma ist einfach das umfangreiche Wissen, dass mit Hilfe eines "Backoffice" permanent gepflegt wird und von mir als Kunden genutzt werden kann.

SO SPRICHT EIN AWD MITARBEITER !!!

0
@excabe

Sorry, auch wenn Du "schreist" - so spricht ein recht zufriedener Kunde...

0

Kann ein Vermögensberater wirklich unabhängig sein? Es gibt auf dem Markt mehrere hunderttausen Anlagemöglichkeiten. Wirklich unabhängig wäre eine Person, die wirklich alle Vertreten würde. Das geht aber nicht, also spezialisieren sich die meisten Vermögensberater auf ein paar wenige Produkte die sie wirklich kennen und von denen sie selber vielleicht auch überzeugt sind. Aber ist das wirklich unabhängig. Sicher ist es nicht ganz so extrem als wenn ein Vermögensberater nur die Angebote einer Firma vertritt.

Unabhängig heißt doch nicht, dass der Berater aus dem schier unübersichtlichen Markt sich die 10 bis 20 besten Tarife raussucht. Unabhängig heisst, dass er bei Bedarf sofort seine Produkte wechsel kann oder bei Bedarf ein Passendes Produkt für seinen Kunden hat. Unabhängig heisst, das er keine Knebelverträge, Ausschließlichkeitsklauseln, Beteiligungen von Versicherungsgesellschaften an seinem Unternehmen ect. hat.

0

Ein unabhängiger Berater rechnet i.d.R. nach stunden ab. Also Sie müßten mit mind. 200-500 Euro rechnen. Dmzufollge würdesich so eine Beratung schon ab 100.000 lohnen.

Kontaktieren Sie an besten due fürSie in Frage kommenden Berater und fragen Sie doch offen nach den Kosten der Beratung.

ob und wann es sich wirklich lohnt kann im voraus niemand sagen, da ja ein Vermögensberater nicht automatisch die beste Anlage auswählt, wer weiß schon was "die beste" ist... und selbst wenn, könnte die Person die ja für sich ohne Berater zu der gleichen Entscheidung gekommen sein und hätte dann einen Verlust von mind. "200-500 Euro" ...

0

Vermögensberatung ist Vertrauenssache. Da der Name Vermögensberater nicht geschützt ist, kann auch jeder Finanzberater diesen Titel nutzen. Es gibt auch kaum eine Unterscheidung in der Arbeit beider Berater. Unabhängig kann nur jemand sein, der in Finanzen und in Versicherung jeweils den Maklerstatus hat. Die negativen Äußerungen der beiden Vorschreiber, kann ich zwar verstehen aber nicht akzeptieren. Ein unabhängiger Berater hat nur die Interessen des Kunden im Sinn. Was wohl auch langfristig für eine beiderseits zufriedene Geschäftsbeziehung von Vorteil ist. Außerdem haftet ein Berater für die von ihm gemachte Beratung. Das eine Beratung Geld kostet ist auch klar. Ob der Berater separat ein Honorar erhält oder an der Provision des vermittelten Produktes verdient ist eigentlich zweitrangig. Ein seriöser Berater berät immer Provisionunabhängig.

Auf jeden Fall sollte das Erstgespräch kostenlos sein. Es ist auch entscheidend, wie lange er schon in seinem Beruf arbeitet. Fragen die auf alle Fälle bei der Auswahl helfen.

a) Erkundigt er sich nach deinen Zielen

b) Informiert er sich über die familiäre, finanzielle und steuerliche Situation.

c) Findet er heraus, welche Risiken du bei einer Anlage eingehen willst.

d) Entwirft er daraufhin ein persönliches individuelles Konzept oder Portfolio. e) Spricht er offen über Kosten

f) Hast du den Eindruck er hat einen Überblick über den Gesamtmarkt.

g) Kann er Referenzen nachweisen.

h) Ist der Berater unabhängig und kann er dir das ganze Produktuniversum anbieten- oder ist es ein gebundener Handelsvertreter der nur die Produkte eines Unternehmens anbietet.

i) Kann er rechnen? Lass dir einen Sparplan mit 100 € pro Monat ausrechnen mit einer Laufzeit von 13 Jahren und einem Zinssatz von 6,5 % p.a.

Meiner Meinung nach sollte ein Berater sich wie oben richtig erwäht im Geldmarkt gut auskennen. Jedoch warum in Gottes Namen soll er auch noch Versicherundskaufmann sein. Oder muß jetzt jeder Banker der Deutschen Bank Versicherungsausbildung machen??? Dann wären wir soweit, dass der hochspezialisierte Autoschlosser von Ferrari lern, wie man einen Käfer repariert.

0
@excabe

Versicherungsfachmann ist kein Muss. Aber es wäre gut, wenn sich der Finanzberater auch mit Versicherungen auskennt. Denn er kann dann auch speziell, wenn es um Erben und Schenken geht, derzeit noch für die Anlage die Erbschaftssteuer optimieren.

0
@Niklaus

@excabe: Sorry du bringst da etwas durcheinander. Ein Finanzberater muss sich im Kapitalmarkt auskennen. Der Geldmarkt ist nur für kurzfristige Anlagen und somit für eine Vermögensberatung mit Langzeitcharakter nicht geeignet. Wieso meinst du, dass ein Versicherungskaufmann ein Ferrari sei??. Eine guter Finanzberater, hat eine gleichwertige Ausbildung oder zumindest das Wissen.

0

Was möchtest Du wissen?