Ab wann liegt man im Sterben?

10 Antworten

hallo sitz hier und grüble seit 11 wochen darüber nach wie es war als mein vater am 14.09.09 um 15.51 Uhr für tot erklärt wurde. ich hielt seine hand und starrte ihn an und hab es bis heute nicht verstanden. meine mum und mein bruder saßen wie ich an seinem krankenbett bei uns zuhause im wohnzimmer. meine mum erzählte mir das er sie noch einmal umarmt hatte und geweint hat er wollte ihr was sagen aber sie hat ihn nicht verstanden sie sagte ihm er solle sich jetzt auf den weg machen und ein schönes plätzchen auf der wiese suchen und wenn er es gefunden hätte soll er sie holen. mein bruder erzählte mir er habe ihn die ganzen minuten bis zu seinem tod angesehen und mein papa hätte die ganze zeit nach oben gesehen. und ich-, ich spürte nur die hände einer hospitzmitarbeiterin die bei uns zuhause war, die mich ganz fest hielten und mir zuflüsterten ich soll jetzt ganz still sein er macht sich jetzt auf den Weg nach hause. ich krümmte mich nur zusammen und hab leise ich mich hineingeweint erst als ich den druck seiner hand nicht mehr spürte sah ich ihn an. wir waren drei menschen und jeder von uns liebte ihn grenzenlos und doch haben wir seinen tod unterschiedlich erlebt. ich kann bestätigen das die atmung vom sogenannten brodeln auf einmal ruhig wird und das noch 2 bis drei intensive atmungen hörbar sind, die ehrenamtliche hospitzmitarbeiterin der wir sehr dankbar sind hat uns gesagt er ist im frieden gegangen. menschen die nicht ihren frieden gemacht haben mit sich selbst stöhnen bis zuletzt. das ist mein einziger trost... mein papa war 58 jahre alt und hatte 8 monate schwarzen hautkrebs. dieser bericht wird euch nicht viel bringen aber danke das ich ihn schreiben durfte er ließ das erlebte ein bischen von mir schütteln bevor mich die trauer darüber auffrisst. alles liebe i.

Ich finde es toll, dass ihr Eure Erfahrungen schildert. Mich betrifft es aktuell mit meiner Oma, bei der ich neben meinen Eltern eine tolle Kindheit verbracht habe. Nun ist sie am Ende mit ihren Kräften und sagt, dass sie sich wünscht, dass es bald vorbei ist. Mich belastet das sehr aber sie quält sich nur im Krankenhaus Tag für Tag. Ich frag mich was das noch soll. Es gibt kaum eine Chance, dass sie das Krankhaus jemals verlässt. Ich wünsche mir das sie zu Hause stirbt, es ist aber auf Grund ihres Zustandes nicht möglich, weil wir sie nicht pflegen können. Ihr Herz ist zu schwach. Mit 83 muss man wahrscheinlich damit rechnen. Ich erzähle ihr immer nur schöne Sachen von früher und das ich mich bei Ihr immer sehr wohl gefühlt habe. Nun muss ich mich um sie kümmern, das tu ich sehr gern. So oder ähnlich läuft das in fast jeder Familie irgendwann ab. Ich wünsche Euch allen viel Kraft. Vielen Dank für Eure Worte!!

Oma ist am 20.05.2012 gestorben! Trotzdem danke für Eure Beiträge!

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Hallo zusammen,

ich habe heute erfahren, dass meine Oma "im sterben" liegt.Morgen wenn die Besuchszeit wieder aktiv ist werde ich zu ihr fahren und ihr dann wohl meine letzte Ehre erweisen. Ich habe nach dieser schrecklichen Nachricht viel im Internet nach solchen Situationen gesucht und versucht herauszufiltern wie man sich verhält, da dass ja keine alltägliche Situation ist.

Ich bin bisher nie so direkt mit dem anstehenden Tod eines so sehr geliebten und geschätzen Menschens in Kontakt getreten, wie heute. Meine Oma ist 96 Jahre jung und hat mich großgezogen. Ich hatte in Ihrer Begleitung und Obacht die wohl lehrreichsten und besten Jahre meines Lebens. Sie hatte 10 Kinder, 8 davon musste Sie sterben sehen, ebenso Ihren Mann. Nach all diesem Leid hat Sie bis heute durchgehalten und nach wie vor versucht.....einfach nur da zu sein. Sie ist fürsorglich, streng, aber gerecht. Sie ist mein Mentor fürs Leben gewesen und hat mich auf den richtigen Weg geschickt. Einen solchen Menschen kennen zu dürfen, in der heutigen Zeit, ist wohl eher selten geworden.

Nach all den vielen Threads die ich las ist die für mich wohl wichtigste Antwort nicht dabei gewesen..

Wie Ehre und verhalte ich mich einem solchen Menschen in den letzten Stunden gegenüber, denn ich bin sehr stolz eine solche Oma zu haben.

Mit meine 38 Jahren habe ich zwar viel gelernt und gesehen, aber auf solche Situationen gibt es wohl keine Vorbereitung.

Wenn jemand von Euch nur einen winzigen ehrbaren Tipp hat, würde ich mich freuen diesen hier zu lesen.

Ich habe Angst :/

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