Ab wann darf die Polizei jmd. mitnehmen? (Alkohol)

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die polizei hat das recht dich mitzunehmen, wenn du eine gefahr für dich, jemand anderen oder die öffentliche sicherheit oder ordnung darstellst. das liegt im ermessen der beamten.. wenn die sagen das du mitkommst, dann kommst du mit und bist, wenn du glück hast, 12 stunden später, oder wenn du nüchtern bist, draußen... aber 24 stunden dürfen sie dich festhalten. ich würde das nicht provizieren...

die Polizei ist befugt dich unmittelbar in Gewahrsam zur Ausnüchterung zu nehmen. Sollte es ausarten ist ein Strafverfahren durchaus möglich.

Wenn Du Dich oder andere Personen durch Dein Verhalten gefährden könntest, wirst Du mitgenommen... Je nach dem wie Deine Provokationen aussehen, kann das ziemlich schnell sein.

Ergänzung:

Die Ermächtigungsgrundlagen für eine solche Ingewahrsamnahme findet sich insbesondere in den Polizeigesetzen der Bundesländer, in Hessen wäre dies §32 HSOG.

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Wer entscheidet, und ist es rechtens, dass eine Person im Krankenhaus fixiert wird?

Mein Freund ist gestern am späten abend im "Alkoholrausch" die Treppe runtergefallen und hat sich am Kopf verletzt. In der Notaufnahme des Krankenhauses wurde die Wunde versorgt. Er wollte wieder mit nach Hause fahren, dies wurde ihm verboten. Sollte er das Krankenhaus verlassen würde man die Polizei verständigen. Mein Freund ist Alkoholabhängig und hatte 3,1 Promille. Ich fuhr nach Hause um ihm ein paar Sachen zu holen, als ich zurück kam war mein Freund komplett entkleidet mit einem Krankenhausnachthemd im Bett, seine Arme und Beine waren fixiert. Er war ansprechbar, durfte nicht aus dem Bett, nicht mal zum Klo, statt dessen sollte ihm ein Katheder gesetzt werden. Als er das verweigerte musste er alternativ dafür eine Art "Urinflasche" akzeptieren. Ist das rechtens dass jemand gegen seinen Willen fixiert wird und ihm sogar der Gang zum Klo verweigert wird?

Heute morgen habe ich sofort wieder im Krankenhaus angerufen, er war mittlerweile zur Überwachung auf die Intensivstation verlegt worden. Lt, telefonischer Auskunft "geht es ihm gut". Habe ihn dann gleich wieder besucht, er lag und liegt derzeit immer noch fixiert im Bett. Arzt war keiner zu sprechen, und obwohl mein Freund mit Nachdruck aufforderte das Bett verlassen zu dürfen bekam er vom Pflegepersonal zur Antwort sie können nichts entscheiden, er bleibt bis auf weiteres fixiert, sie können nichts entscheiden am abend kommt der Arzt nochmal zu ihm

Ich frage mich ob das rechtens ist????? Wie lange darf, wenn überhaupt" ein Mensch gegen seinen willen fixiert sein?

Das Pflegepersonal sagte mir sie geben mir telefonisch bescheid WANN ich ihn evtl heute noch abholen kann.

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31. SSW - Freund provoziert Bauchkrämpfe oder Frühwehen. Was soll ich tun?

Hallo zusammen,

ich bin 28 Jahre alt und aktuell in der 31. Schwangerschaftswoche meiner 1. Schwangerschaft.

Mein Freund provoziert gerne (gefühlt mutwillig) Streitereien durch gewisse Aktionen oder Verhaltensweisen bei denen er genau weiß, dass ich mich aufrege bzw. traurig werde.

Ich versuche mich nicht provozieren zu lassen, aber im "Schwangerschaftshormonchaos" ist das gar nicht so einfach und heute hatte er es wieder "geschafft". Er brüllt richtig laut auf mich ein und weiß genau, dass ich in solchen Situationen, in denen ich auch weine und ihn bitte aufzuhören, oft Bauchkrämpfe (oder Frühwehen/Übungswehen - ich weiß es nicht genau) bekomme, sodass ich mich für 10-15 Minuten vor Schmerzen krümme, anspanne, manchmal erbreche und wirklich starke Schmerzen habe, die ich versuche "wegzuatmen" bzw. versuche zu entspannen, was mir dann auch nach einiger Zeit gelingt. Mein Baby im Bauch ist währenddessen aber immer ziemlich heftig am strampeln/treten/boxen. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, um so schmerzhafter werden solche Streitsituationen. Mein Freund zieht es aber immer ins lächerliche, er sagt dann sowas wie "na wann ist es wieder so weit mit deinen Frühwehen?" oder "wart's ab, gleich spielst du hier wieder ne Geburt nach". Während ich diese Schmerzen habe, steht er nur daneben und lacht mich aus.

Das ist sehr sehr demütigend. Heute habe ich mich, während des Streits, als sich die Krämpfe wieder angekündigt haben, ganz schnell ins Schlafzimmer verkrochen, die Tür abgeschlossen und versucht die Schmerzen so geräuschlos wie möglich auszuhalten, damit er nicht mitbekam dass es mir wieder so schlecht ging. Jetzt sitze ich fix und fertig, erschöpft im Bett und denke mir: so kann und darf es nicht weiter gehen, denn dadurch geht es nicht nur mir schlecht, sondern im schlimmsten Fall ist unser ungeborenes Kind dadurch gefährdet.

Ich lebe mit meinem Freund zusammen, meine Familie und meine (einzige) Freundin leben ca. 400 km weit weg.

Ich muss vom Gefühl her einfach mal von zuhause raus - habe schon überlegt, auch wenn es teuer ist, für 1-2 Wochen in einem Hotel zu "wohnen", damit mein Freund (und ich auch) mal zur Besinnung kommt.

Wie würdet ihr weiterverfahren bzw. reagieren?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten! :-)

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