A45 AMG, BMW M3, ODER AUDI RS6?

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Hallo

- RS6 obere Mittelklasselimousine mit ordentlich Platzangebot und Power, gutes Allradhandling wenn auch Kopflastig und etwas zu teigig/entkoppelt für Präzisionsfahren, solider Nord-Süd Antriebstrang aber mit verdammt viel Elektronikzeugs im Antrieb das verenden kann bzw verenden wird. Früher waren Audi Quattro mit Torsen Differential recht Straigt und Linear im Handling mit gut spürbaren Grenzbereich auf dem man dann noch "tanzen" kann, heute ist man am Limit und schwupps schon drüber dann retten einem nur noch die Fahrdynamikprogramme. Tuning erhöht denn Verschleiss die RS6 sind eh schon am Limit der Dauerhaltbarkeit. Betriebskosten/Unterhaltskosten sind auf Supersportwageniveau es gibt nur wenige Audi Zentren die da ranlagen (dürfen) und teils zu absurden Kosten auf Nissan GTR Niveau (also über Porsche). Und die wenigen freien RS Spezialisten sind nicht wesentlich günstiger und meist völlig ausgebucht also nicht zu Schnäppchenpreisen zwingbar.

- a45 ist im Prinzip technisch ein Golf/Audi Quermotroantriebsstrang Klon mit dem selben Haldex Antriebstrang vom selben Zulieferer und denn selben Problemen. Der a45 hat ausser dem AMG Schriftzug wenig mit AMG zu tun der Motor kommt nicht aus Affalterbach sondern aus Thüringen. Fahrwerksabstimmung und Handling sind Hot Hatch üblich nur hat die A Klasse weniger Platz als ein Golf oder Seat oder Skoda. Der Grund ist die aufgeblasene, barocke "Cab Backward" Form. Betriebskosten sind noch überschaubar zumindest so lange nix kaputt geht dazu muss man bei Daimler Assiystpakete für Folge-Garantie abschliessen. Und bei AMG gibt es einige Sonderwartungen zb alle 2 Jahre werden die Achsöle erneuert und alle 80000km das Heckdifferential teilrevidiert bzw eigentlich wid nur der Filter erneuert aber dazu muss das Diff raus.

- BMW M3 feinfühliges Heckmotorauto für Sportwagenfahrer die Präzission im Handling brauchen/wollen/schätzen. Handling und Fahrleistungen am Supersportwagenbereich zu denn halben Kosten. Mässiges Platzangebot in etwa auf A45 Niveau. Technik am Limit, verträgt keine Schlampigkeiten oder Wartungsstau. Wartungkosten sind noch moderat aber bei grossen Wartungen oder Defekten langen BMW Händler ordentlich in die Brieftasche. Wenn man die Motore ständig am Limit betreibt sind alle 100000km Teilrevisionen fällig wie bei allen Sportmotoren der über 100PS/L Leistungsklasse. Komplexes Auto kaum freie Spezialisten, BMW ist extrem restriktiv in Bezug auf Informationsfluss und Ersatzteile.

Mein Tipp ist fahre alle 3 Autos zur Probe, am besten am Limit auf einer Mittelschnellen Rennstrecke, dann ist im Prinzp alles geklärt.... Dass ist wie der Vergleich von Bockbier, Kölsch oder Pils. Klar es kann alles schmecken aber es gibt Unterschiede.

Und danach kaufst du dir einen BMW Alpina B3 weil "Bestes" traditioneles Heckantriebsauto der Welt und bei Alpina es gibt einen guten Service auch weil Alpina die Autos nicht endlos verbaut und durch Elektronikscheixx vergewalt i gt und es keine Controlling Gremien oder Einfluss der Buchhalter gibt, der Bovensiepen hat eine klare Linie was das Auto können muss und wie es sich Anfühlen bzw handeln muss. Alpina sind quasi das BMW "Urmeter" seit 50 Jahren, nur BMW hat sich seitdem immer mehr vom BMW Ideal der 70-80er wegbewegt und wurde Mainstreamiger und fährt sich inzwischen fast wie Daimler Benz oder Lexus wobei beide sich auch immer sportlicher orientiert an BMW ranrobten. Aber die Alpina sind keine Autos für Anfänger.

Ansonsten wenn man eine kostengünstige und Fahrspassige Alternative zu M3 und A45 sucht dann greift man zum Subaru WRX bzw STI da ist das Thema Leistung und Handling extrem gut umgesetzt und das Platzangebot ist auf unterer Mittelklasseüblichen Niveau (Zwischen Polo und Golf Klasse) bzw es gibt auch die "Kombiversion" falls man einen Hundetransporter braucht und das Beste ist der innen fehlende Platz ist dazu verwendet worden die Technik wartungsfreundlich zu gestallten man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit Stundenlang schrauben oder denn Motor ausbauen wie bei der Konkurenz. Ist halt als Rallyeauto ausgelegt. Betriebskosten sind, solange man nix onduliert, im Bereich eines Golf GTI, Mini Cooper, Focus ST oder Opel OPC. Tuning gibt es reichlich aber der 2,5L Boxer mit Open Deck ist bei 400-450PS am Limit die STI mit 2,0-2,2L Basis Closed-Deck Motoren bekommt man nur noch in Yountimern oder Japan (JDM) und brauchen "Motorverstand" wie bei anderen Sportmotoren üblich. Ach ja Subarus sind wie viele andere Importautos nicht ganz "Autobahn Vollgasfest" mit der Zeit drückt der Fahrtwind die Kühlamellenvorderkante rund wodurch der Motor einerseits Leistung verliert und andererseits immer mehr Kühlungsprobleme hat daher beim STI/WRX die Kühler und LLK Lamellen ansehen und dann weiss man schon in etwa was Sache ist bzw ob ein verbessteres Bauteil zb vom Motorsport Schweizer verbaut wurde. Es gibt aber WRX Freaks die schon beim Neuwagen die Kühler tauschen und beim Verkauf die Serienkühler remontieren.

Bei Subaru sind die Wartungkosten noch moderat, die Ersatzteilelage ist gut und es gibt freie Spezialisten die wegen immer weniger verkauften WRX/STI auch Kapazitäten frei haben und im Wettbewerb wegen Auslastung auch mal Schnäppchenkurse (für BMW/Daimler oder Audi Verhältnisse) aufrufen, selbst bei offizielen Subaru Händlern gibt es teilweise Stundensätze wie in Markenfreien Werkstätten. Bei Subaru kann man sich zb noch die Reperatur eines verschlissenen Syncrorings "leisten" und jede Werkstatt kann das machen. Bei BMW, Audi und Daimler gibt es nur Neu- und/oder evtl. auch Tauschgetriebe und keine Werkstatt kann dass machen auch weil es weder Unterlagen noch Ersatzteile dazu gibt. Gut es gibt auch noch kaum Fachkräfte dafür im Markt, Mechtroniker sind davon völlig überfordert. Und Daimler schwaffelt bei denn A Klasse Automatiken davon das man die nur aus Neuteilen im Reinraum montieren kann. Ansonsten war Subaru bis vor wenigen Jahren solider Maschinenbau mit dem Anspruch für die halbe Ewigkeit zu bauen. Seit dem Toyota JV sind Subarus nur noch auf Toyota Niveau. Das halten viele ja für Super aber Toyota hat seit denn 2000er deutlich an Qualität abgebaut und jede Menge Bugs die man bisher nur von deutschen, britischen, französischen und amerikansichen Herstellern kannte, es gab sogar Motorschädenanhäufen wie bei VAG und BMW. (Und auch weil Toyota BMW Dieselmotore verbaute) Nur ist Toyta eien Motorscghden peinlich und man mus isch nicht runstreiten bei BMW sidn motorschäden normaler verscheliss und man kann/darf sich wegen "Kulanz" rumstreiten Zudem gibt es bei BMW ausserhalb der Schweiz nur bis 100000km Kulanz.

Bei deutschen Herstellern konstruiert man seit denn 90ern auf 5 Jahre Mindestlebensdauer und landet dann im Schnitt bei 10-12 Jahre Betriebswirschaftlichem Nutzungsfenster und alles darüber ist nur mit Hilfe einer Kundenorientierten Werkstatt und vorausschauender Wartung sicher erreichbar. Gut das war schon immer so, nur wurden ab denn 80ern bis Mitte der 90er die "deutschen" und schwedischen Autos tendenziel "Übersolide" gebaut weil bis dahin noch die Techniker das sagen hatten ab Ende der 80er kamen immer mehr Kostenkontroller die auf "Punktlandung" bei den Kostenstrukturen setzen und in den Verschleisspunkt für "Optimalrendite" als Ziel definierten. Bei der Forlem 1 ist man am Optimalpunkt wenn der Renner 1 meter hinter der Zeiline kaputt geht. Bei Serienautos peilt man 1nen Tag nach Garantieende an. Bekannt ist das als "Lopez Effekt" wenn dass ganze auch schon 40 Jahre vorher von Mc Namara bei Ford eingeleitet wurde. .

Wer beim Öl, Frostschutz oder Korrosionsvorsorge spart oder schlammpt wir meist wenige Jahre später die Folgekosten davon "auskosten" dürfen bzw die sind meist höher als der Restwert vom Auto womit das dann im Export verschwindet wo Afrikaner, Ukrainer, Russen,,,, dass dann für kleines Geld instandsetzen und sowieso "Fukk for TÜV" Verhältnisse haben. 

Der Punkt ist wenn du jetzt einen 10 Jahre alten RS6, M3 oder A45 kaufst bist du im Bereich des ansteigenden Verschleiss und Schadensrisko das sich anhand der Nutzung und Pflege der Vorbesitzer unterschiedlich entwickelt. Man kann damit noch Spass haben und dann das Auto durchsanieren, instandsetzen oder wegwerfen und abschreiben. Solange man noch ein zuverlässiges Alltagsauto hat ist das OK dann kann eine Instandsetzung/Reperatur auch mal einige Monate dauern damit es kostengünstig beibt und muss nicht teuere Teile per Nachtexpress bestellen und einbauen weil man das Auto tägtäglich braucht. Dann kommt das Spassauto auch nur zum Spass bei schönem Wetter raus und auf moderate Jahreslaufleistungen. Zudem ist täglich Powerautos fahren "schlecht" man gewöhnt sich dran

Ansonsten einen RS6 oder M3 im Alltag und auch öfters bzw regelmässig am Limit fahren kostet eben mit Sprit, Reifen, Bremsen und allem drumrum auf 10 Jahre Nutzung 0,8-1€/km, ein AMG A 45 wird das nur etwas günstiger hinbekommen vermutlich bei 0,6-0,8€/km. 

wow, diese Antworg ist mega Ausführlich! Danke!!

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Wenn du Qualität möchtest, nimm den A45

Wenn du Spaß haben möchtest, nimm den M3

Wenn du nichts halbes nichts ganzes haben möchtest, nimm den RS6

Wobei du Äpfel mit Birnen vergleichst. Der A45 ist ein kompakter, seine direkte Konkurrenz wäre der BMW M140i und Audi RS3. Vom BMW M3 (Mittelklasse) wären es der Mercedes C63 AMG und Audi RS4 und vom Audi RS6 (Obere Mittelklasse) der Mercedes E63 AMG und BMW M5

Der A ist ein bärenstarker Kompaktwagen, aber Sound-Mäßig nicht viel aufregender als ein Basis-A. Zudem hat er ein echtes Turnboloch.

Audi sind zwiespältig, weil sie eine sehr hohe Vorderachslast haben, was sich negativ aufs Handling auswirkt. Wenn es einfach nur auf der Autobahn schnell gehen soll reicht das, aber ich würde mich nicht in jeder Kurve ärgern müssen dass ein Basis-3er BMW besser liegt als mein RS6. Klar kann man den noch tunen, es bleibt aber im Kern ein Frontantriebs-Audi.

Bleibt der M3, eine Klasse für sich. Lieber noch ein Jahr sparen und ein gutes Exemplar kaufen. Oder kauf Dir lieber gleich eine Eigentumswohnung, das ist ws für die Zukunft, Du wirst nicht ewig bei der Bundeswehr bleiben^^

Ja da hast du recht, das mit dem Audi ist ein Problem, die Vordeachslast ist schon öd...

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Naja der RS6 ist quattro und wenn es der RS6 C6 ist dann Halleluja V10 Biturbo mit 560 PS.. Weiß leider nicht wie du dir vorstellst ein Auto mit 560PS mit Front zu fahren..

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60 tsd Euro wären schon viel für den „einfachen“ M3 F80. Selbst 450 PS Competition Modelle sollten deutlich tiefer angesiedelt sein, sofern du den Wertverlust ausnutzt. Bei den Kisten kannst du bei 1-3 Jährigen schon ne Menge sparen.

Musst du entscheiden. Den 45er würde ich nur leasen. Irgendwann wird der ne tickende Zeitbombe oder ist schon beim Kauf ein Groschengrab.

Der RS6 ist cool, aber wenn du den Platz nicht dringend brauchst, bist du zu jung für den Wagen. Auch wenn ein Kombi immer praktisch ist, bleibt es ein Pampersbomber und ne Vertreter-Rakete (A6 allgemein)

Wieso nur die 3 Modelle? Gibt doch super Alternativen.

Audi RS6 auf jeden Fall.. Allrad.. Genug PS.. Viel Platz.. Sicheres Auto.. Macht Spaß. Fahre selber einen A6 zwar als Diesel aber ich kann mir nicht vorstellen noch etwas anderes zu fahren ausser ein A6/S6/RS6 oder eben A7, A8 usw.. Ich legs dir ans Herz.

Woher ich das weiß:Hobby

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