8 Jahre keine Nebenkostenabrechnung erhalten, jetzt sollen wir nachzahlen.

8 Antworten

auf das grundsätzliche, ob pauschalmiete oder umlagefähige bk vereinbart, ist obelhicks korrekt bereits eingegangen. eine erhöhung einer vereinbarten pauschale kann meines erachtens nicht einseitig durch den vermieter erfolgen -vertrag ist vertrag- er bräuchte dazu die zustimmung des mieters, es sei denn, im mietvertrag wurde diese möglichkeit schon vorsorglich vereinbart. bei einer pauschalmiete wäre eine jährliche abrechnung irrelevant, also ohne sinn. anders bei umlage der diversen bka mit monatlicher abschlagszahlung. hier wäre entsprechen jahrlich abzurechnen. wenn das aber nicht erfolgen würde, könntest du bei einer zu erwartenden gutschrift darauf bestehen, allerdings greift hier die allgemeine verjährungsfrist von drei jahren. insofern vermieterseitig nicht fristgerecht innerhalb von 12 monaten nach ende der abrechnungsperiode abgerechnet wurde und die abrechnung auch nachweislich innerhalb dieser frist dem mieter zugegangen ist, können nachzahlungen nicht mehr gefordert werden und sind demensprechend verwirkt. vorausgesetzt, es wurde vertraglich die umlage der bka mit abrechnung vereinbart, der vermieter rechnet aber aus diversen gründen nicht ab, hättest du die möglichkeit, ihn indirekt dazu zu zwingen, indem du auf die künftigen vorauszahlungen bzw. abschlagzahlungen das zurückbehaltungsrecht ausübst (was natürlich vorher schriftlich und nachweislich anzukündigen wäre!). rechnet er dann nicht innerhalb der dreijährigen verjährungsfrist ab, kannst du das geld behalten, wenn doch, muss es nachgezahlt werden. auch wenn jahrelang nicht abgerechnet wurde (bei tatsächlicher abrechnungspflicht), kann jederzeit die erfüllung dieser pflicht realisiert werden. es gibt also dann keinen anspruch auf "nichtabrechnung" als gewohnheitsrecht,

Genau das Gleiche ist auch mit uns. Wir ziehen jetzt ende januar aus und haben jetzt auf die schnelle die abrechnung von 2008 bekommen und eine zahlungsaufstellung von den letzten 3 Jahren wo nebenkosten drauf stehen die würde man haben wenn man ein haus mit 160 m² bewohnen würde. Ich hab jetzt einen brief geschrieben das sie als vermieter laut §556 abs.3 S2 BGB verpflichtet ist dem mieter innerhalb eines Jahres einen betriebskostenabrechnung zukommen lassen muss. Da sie dies nicht getan (selbst nach aufforderung von uns) hat, hätte sie jetzt keinen anspruch mehr auf Nachzahlung. Desweiteren würde ich die abrechnung von 2008 nur dann akzeptieren wennich die entsprechenden Belege einsehen und prüfen kann.

Na mal schauen wie sie reagiert. Dumm ist nur das der mann meiner vermieterin in der gleichen firma arbeitet wie mein mann und der hat jetzt natürlich angst. Aber ich zahle ganz sicher keine 1000 Euro nach....

wenn ich acht jahre wo wohne muss ich doch mit rechnen das ich eine nebenkostenabrechnung bekomme??? und wenn du einfach drüber hin wegschaust kanns auch passieren das du nachzahlen musst weil du beabsichtig nicht nachgefragt hast usw. so sieht eigentlich die Rechtslage aus aber wenn genaueres wissen willst an den mieterbund wenden

Genau so sieht die Rechtslage eben nicht aus.

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Unverhältnismäßig hohe Nebenkostenabrechnung erhalten,was tun?

Wir wohnen zu dritt in einer 74 m2 Wohnung zur Miete und zahlen ca. 565 Euro Warmmiete worin Nebenkosten wie Heizung,Warm und Kaltwasser usw enthalten sind. Wir wurden immer bei der Hausverwaltung über Firma Techem betreut,welche die Heizkörper ablasen.Damit waren wir auch immer zufrieden,es gab höchstens mal 120 euro Nachzahlung und letzte Nebenkostenabrechnung hatten wir sogar 450 Euro Guthaben.

Jetzt kam die Nebenkostenrechnung des neuen Anbieters Minol und wir sollen 2200 Euro Nebenkosten nachzahlen,obwohl wir unser Wasch und Heizverhalten nicht geändert haben. Zudem kommt hinzu das Minol damals gar NICHT abgelesen hat,weil mein Mann mal wieder in der Notaufnahme mit mir saß.

Andere Leute in meinem Haus haben nicht so eine hohe Rechnung bekommen,sondern müssen nur 100 Euro nachzahlen,oder haben Guthaben.

Ich kann mir nicht vorstellen das wir in einem einzigen Jahr Wasser und Heizung für 2200 Euro verbraucht haben,da mein Mann im Jahr 2015 volle 15 Wochen im Krankenhaus lag und mein Sohn nie zuhause ist,weil er Früh bis spät arbeitet.Also habe ich dast allein 2200 Euro verbraucht,obwohl ich nicht mal für mich koche wenn ich alleine bin.

Ich versteh das nicht und weiß garnicht was ich jetzt machen soll.Dem Mieterbund möchte ich nicht beitreten,weil das nochmal Kosten wären.Würde das Jobcenter den Betrag übernehmen?Denn wir haben nur 300 Euro zum leben übrig.

Bitte um Rückantwort.

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Extrem hohe Nachzahlung für Heizung - Läßt sich da was machen in Bezug auf Mietminderung/Schadenersatz?

Hallo,

ich bewohne eine kleine 30m² Wohnung. Seit einem Jahr. Beim Abschluß des Mietverhältnisses zeigte mir der Vermieter die Heiz/Nebenkostenabrechnungen der letzten 3 jahre, warauf hin die Heiz/Nebenkosten festgelegt wurden.

Ich stellte diesen Winter fest, daß ich die Wiohnung nur schwer heizen kann, in Küche und Flur nie über 16Grad kam, trotz Heizung auf "5". Sprich die Heizkörper waren total heiß. Trotzdem wurde es nicht warm. Fenster hatte ich selbst noch mit einem zusäzlichen Dichtband abgedichtet, damit möglichst keine Zugluft auftritt.

Nun kam die Nebenkostenabrechnung für die ersten Monate, sprich nicht den ganzen Winter. Ich solle pro Monat fast 100Euro mehr an Heizkosten zahlen, sprich statt 40Euro Heizkosten, 140Euro --> pro Monat! Derzeit habe ich trotz der angenehmen/hohen Außentemoperaturen gerade mal 17-18Grad in der Wohnung, die Heizung stellt sich wegen des Außenfühlers natürlich ab.

Was natürlich klar ist, die Wohung ist schon älter und schlecht isoliert, aber so ein extremer Verbrauch für 30m²? Ich vermute daß die Wohnung die Jahre davor anscheinend leer stand, den die aufgeschreibene und abgelesenen Zählerwerte sowie die Abrechnung an sich stimmen.

Läßt sich da was machen in Bezug auf Mietminderung wegen der extremen Kosten - vermuteter Täuschung in bezug auf die "echten" Heizkosten?

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Nebenkostenabrechnung dem Behörden mitteilen?

hallo,

da mein freund und ich nur teilzeit arbeiten,bekommen wir die miete in höhe von 380 warm vom jobcenter bezahlt. dezember 2016 bekamen wir die jahresabrechnung, es ergab ein guthaben von 444 euro. da aber oktober november nur 300 von dem konto meines freundes bezahlt worden( er meinte er hätte gründe für die minderung) wurden das abgezogen , und es war nur noch ein guthaben von 244 euro vorhanden. diese zahlung bekam ich dann auf mein konto. miete zahlt jeden monat mein freund. das guthaben wurde vor5tagen aufs konto überwiesen.

erst jetzt hat mich eine bekannte darauf hingewiesen, das ich das melden muss. ich, bzw wir,da wir eine bedarfsgemeinschaft sind, wussten das nicht. und bisher wurden nie abrechnungen gefordert.

jetzt hab ich im inet gelesen, das die das entweder für den folgemonat bei bekanntgabe, ganz streichen das mietsgeld, oder auf zweimal etc.

nun ist es so, das wir zum 1.3. ausziehen , das wurde auch schon bewilligt, und die miete beträgt 400 euro. ich weiss nur, das der bewilligungszeitraum zum 31.3. ausläuft, heisst das wir wohl mitte märz aufgefordert werden die kontoauszüge de rletzten 3 monate vorzulegen. dann werden die ja sehen das von der verwaltung geld zufloss.

frage: wie werden die dann verfahren, wenn sie das am kontoauszug dann sehen? heisst das dann auf gut deutsch das wir zum 1.4 nicht mehr die mietein höhe von 400 euro , für die neue wohnung erhalten, komplett ohne mietszahlung dastehen??? oder wie handhaben die das dann? wie gesagt wir wurden daruaf hingewiesen auf die problematik, irgendwie war uns das warum auch immer zu dem zeitpunkt nicht bewusst...

was denkt ihr wie das dann weitergeht??

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Renovierungskosten von Kaution einbehalten

Meine Mutter hat nach über 10 Jahren ihre Wohnung gekündigt.(Rentnerin 75 Jahre)

Miete sowie Nebenkostenabrechnungen wurden immer pünktlich beglichen.

Beim Auszug wurde nur Besenrein übergeben. 

Jetzt wurden ihr Renovierungskosten von über 400Euro einfach von der Kaution abgezogen.

Kautionsbetrag: 600 Euro

Es wurden keinerlei Belege der Renovierungskosten beigefügt.

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Nebenkostenabrechnung 3 Jahre rückwirkend?

Hallo,

ich habe eine Frage zur Nebenkostenabrechnung. Wir sind im September 2011 in ein frisch fertiggestelltes Haus eingezpgen. Die Abrechnungen der Nebenkosten für 2011 und 2012 sind erfolgt. Nun kommt die Abrechnugn für 2013 und eine sehr hohe Nachzahlung die vorallem von Stromkosten kommt. Angeblich konnte man die ersten zwei Jahre keine richtige Abrechnung vom Stromanbieter erhalten und jetzt sind die Nachzahlungen gekommen. Laut Eigentümer, wurde aber Ende 2012 schon bemerkt, das eine hohe Nachzahlung kommen wird. Die Nebenkosten sind aber nie erhöht worden. Ist es rechtlich ok uns jetzt Stromkosten von 2011 und 2012 abzurechnen? Vielen Dank vorab.

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Verdacht auf Lohnphändung?

Hallo. Wir haben ein kleines Problem. Mein Freund arbeit als Fachlagerist und heute haben alle außer er seine Abrechnungen bekommen. Dass er sie per Email erhalten hat kann auch nicht sein, denn die Leute die es per Email erhalten bekommen se immer ein Tag früher und auf diesem Wege hat er auch nichts erhalten. Er ist in dieser Firme schon mehrere Jahre tätig und sowas ist noch nie vorgekommen. Sein Geld ist auch noch nicht auf dem Konto. Wodran könnte es liegen?. Bitte dringend um Antwort, es ist wichtig. Danke im vorraus und liebe Grüße :-)

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