60km jeden Tag zur Hochschule pendeln sinnvoll?

6 Antworten

Viele Arbeitskräfte fahren täglich per PKW z.B. aus der Rhön od. Vogelsberg zum Bahhof Fulda od. Schlüchtern und von dort per Bahn nach Frankfurt zur Arbeit (manchmal mit weiterem Umsteigen, z.B. zum Flughafen, nach Höchst oder Raunheim). Da sind die 60 km nicht zu viel. Aber Kosten und Zeitbedarf mit Kosten eines Zimmers am Studien-/Arbeitsort vergleichen.

Wenn Du jeden Tag zwei Mal 60 km fährst, wird Dein Auto (z.B. Golf Diesel) etwa 8 Liter verbrauchen. Bei einem Spritpeis von €1,39 pro Liter Diesel brauchst Du pro Tag etwa 11 Euro und für die 3 Monate (nur Werktage) etwa 800 Euro. Wenn Du natürlich eine Spritschleuder mit 12 l Benzin pro 100km hast, ist das noch viel teurer. Hinzu kommt, dass Du jeden Tag mindestens 2 bis 3 Stunden unterwegs bist.

Ob da nicht trotz der längeren Fahrzeit die Bahn mit Zeitkarte die günstigere Alternative ist?

Das kannst eigentlich nur du selbst entscheiden. Was wäre die Alternative? Sind Job und Arbeitgeber genau der, wo du arbeiten möchtest? Wie lange wäre die Fahrtdauer?

Es könnte sein, dass sich in der Hochschule noch jemand aus deiner Gegend findet und ihr Fahrgemeinschaften bilden könnt.

Bei uns war das immer eher so, dass die dualen Studenten aus der Nähe der Hochschule kamen und den weiten Weg zur Arbeit gependelt sind, teilweise mehr wie 60 Kilometer.

Das ist ungefähr die Strecke, die ich damals über Land zu meiner Schule fahren musste für den Praxis-Teil meiner schulpraktischen Studien während meines Studiums. Für sechs lange Wochen.

Nervte ziemlich und war auch nicht billig (heute ist es ja Sprittechnisch noch teurer).

Aber du hast ja beschrieben, dass du keine großen Alternativen hast.

Schon vor Ort mal nach einem Zimmer von Privat gefragt? Möbliert und nur für diese Zeit? Vielleicht wäre das eine Möglichkeit.

Da wird man ja arm bei. Wenn das Auto nicht allzu alt ist ist es danach wohl auch nur noch die Hälfte wert dank der Kilometer.

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