300 Minusstunden beim Arbeitgeber muss ich das so hinnehmen?

3 Antworten

Die Frage ist leidigerweise immer, was steht in deinem Arbeitsvertrag. In vielen Verträgen steht "kann auch in ähnlichen Bereichen eingesetzt werden". Finanziell ist das ein weiterer Punkt, ob man ohne sein zutun es zu akzeptieren hat, aufgrund gegebener Umstände, Gehaltseinbußen akzeptieren zu müssen. - Ich erinnere mich noch an die Kurzarbeit bei den Autoherstellern, wo das mal der Fall war. Ich glaube man versucht hiermit eher in die Richtung zu tendieren, dir eine Lösung anzubieten, die das Unternehmen noch vertreten kann, als dir knallhart zu sagen "Wir haben keine Aufträge, müssen Sie also kündigen - entweder akzeptieren Sie diesen Job, denen wir Ihnen alternativ anbieten oder sie können gehen".

Mit den Minusstunden wäre aus meiner Sicht ein Gespräch vorausgehend, bevor man dieses so sang- und klanglos akzeptiert. "Einfach so machen" und das ist Gesetz, verstößt gegen Treu und Glauben.

Die Minusstunden sind nicht in Ordnung, sie entstanden nicht durch dein "weniger Arbeiten wollen" sondern durch "wie haben keine Arbeit". Für die Arbeit ist jedoch der AG zuständig und nicht der AN.

Das ganze "auch die seltsame Staffelung der Tätigkeit" würde ich mit dem Betriebsrat bzw. der Gewerkschaft besprechen. Ich hoffe du bist in der Gewerkschaft, die sind nämlich für solche Dinge da.....

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So wie es aussieht, ist auch reichlich Arbeit vorhanden, viele andere Monteure beklagen sich auch über Minusstunden und wie schon erwähnt werden sehr viele Fremdfirmen und Leihleute eingesetzt, nennt sich dann Mischkalkulation um den Gewinn zu erhöhen.

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Rein gefühlsmäßig würde ich sagen: Nein

Das beste wäre es du würdest dir eine Auskunft bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht einholen. Die Auskunft allein ist nicht allzu teuer.

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