3 verschiedene Lohnsteuerbescheinigungen, es macht keinen Sinn!?

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5 Antworten

Wenn du die 1.Bescheinigung eingibst wird das als Jahreseinkommen gerechnet, dann hättest du deutlich zuviel Steuern gezahlt. Die Lohnsteuer der einzelnen Monate ist ja so gerechnet als wenn du 12 Monate den gleichen Verdienst(und damit ein höheres Jahreseinkommen) hättest.

Du gibst die 2. Bescheinigung dazu, Gesamtjahreseinkommen ist höher, die Lohnsteuer passt besser zum Jahreseinkommen.

Du gibst die 3. Bescheinigung ein und du hast ein vollständiges Jahreseinkommen mit der angepassten Steuer.

Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer und soll zu keiner großen Erstattung oder Nachzahlung führen.

Nun kann es natürlich sein das jemand große Werbungskosten hat und schon kommt es auch wieder zu einer größeren Erstattung.

Wenn jemand nicht viel abzusetzen hat, passt die Lohnsteuer schon ganz gut.

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Ich bin am verzweifeln.

Äh - nein. Aber vielleicht etwas verwirrt.

Bei der dritten Eingabe (01.11.15-31.12.15) ist die Lohnrückerstattung
ingesamt nurnoch bei 223,06 Euro für das gesamte Jahr. Was mache ich
falsch, oder wo ist mein Denkfehler?

Du machst gar nichts falsch. Dein Denkfehler beruht allerdings darauf, dass du der Meinung zu sein scheinst, dass deine ESt-Rückzahlung mit jeder Bescheinigung höher ausfallen müsste. Das ist aber Unsinn, das Gegenteil ist der Fall. Warum? Ganz einfach - das Programm rechnet mit jeder eingegebenen LSt-Bescheinigung die gesamte abgeführte LSt neu auf das ganze Jahr hoch. Logischerweise ist nach der ersten Bescheinigung scheinbar viel zu viel LSt abgeführt worden, hochgerechnet auf 12 Monate, weil in der ersten Bescheinigung ja auch nur 9 Monate bescheinigt wurden. Also ist hier der Erstattungsbetrag am höchsten. Sobald du nun weitere Einkünfte einträgst, verringert sich die rechnerische Differenz zwischen tatsächlich zu zahlender und abgeführter LSt über das gesamte Jahr.

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Kommentar von Strohmi
01.07.2016, 17:24

jetzt hab ichs! :-D Vielen Dank (:

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Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer.

Je mehr Bruttoeinkommen du eingibst, desto höher schiebst du dich selbst in der Progression, ergo desto geringer fällt die Erstattung aus.

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du machst einen Denkfehler. Klar wird es weniger an Erstattung, muss es ja. Wenn du nur 9 Monate eingibst vom Jahr, dann geht der Rechner ja davon aus, dass du die 3 Monate nichts verdient hast und verteilt dann die Einnahmen von 9 Monate auf 12 Monate, daher hättest du weniger Steuern zahlen müssen. 

Du hast aber 12 Monate gearbeitet und daher musst du auch das Einkommen aus 12 Monaten eingeben und nicht nur das von 9 Monaten. 

Erst wenn du alle Einkommen, die du in den 12 Monaten hattest, eingegeben hast, kann die Berechnung Sinn machen. 

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Du machst nichts falsch, das ist schon richtig so.

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Kommentar von Strohmi
01.07.2016, 17:06

ich verstehe es nicht. Es sind 2 Monate die ich an einer anderen Stelle gearbeitet habe. Wenn ich theoretisch gesehen mein Arbeitgeber nicht gewechselt hätte in diesem Jahr, läge ich bei 916,48 Euro Rückerstattung. Wo ist da der Sinn? lg




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Kommentar von grubenschmalz
01.07.2016, 17:10

Du verstehst nicht, wie die Lohnsteuer berechnet wird. Da liegt das Problem.

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