2000€/ Monat per Überweisung "geschenkt" bekommen, wie handhabe ich das mit der Steuer?

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7 Antworten

Wenn dir jemand tatsächlich 2.000 € monatlich "schenkt" ist das seine Sache. Es ist kein steuerpflichtiges "Einkommen"

Aber darauf kannst du keine Zukunft aufbauen. Diese "Schenkung" kann er schließlich einen Monat später einfach wieder einstellen.

Wenn dir das für ggf körperliche Dienstleistungen "geschenkt" bekommst, musst du das anmelden, steuern zahlen und  SV-Beiträge

Schenkungssteuer fällt bei diesem kleinen Betrag nicht an, du kannst alles für dich behalten. duhast einen Freibetrag von 400.000 Euro,  wenn das Geld von den Eltern kommt, wenn es von nicht verwandten Personen kommt allerdings nur 20.000 Freibetrag

Sollte ich das dem Finanzamt melden?

Vielleicht klärst du erstmal ein paar Dinge auf.

  • Woher stammt das Geld, ergo wer überweist es dir und wofür?
  • Ist es wirklich eine Schenkung? Dann wäre es schenkungssteuerrelevant.
  • Wie bist du krankenversichert?

Geschenke in dieser Höhe müssen sicher nicht versteuert werden.

Kommentar von PatrickLassan
09.11.2016, 13:48

Das kommt darauf an, von wem die Schenkung kommt. Handelt es sich um einen entfernten Verwandten oder einen fremde Person, dann beträgt der Freibetrag gerade mal 20.000 €. Zudem werden Schenkungen, die innerhalb eines 10-Jahres-Zeitraums durch dieselbe Person erfolgen, addiert.

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Kommentar von Omikron6
09.11.2016, 13:49

Die monatlichen "Einzelgeschenke" sind betragsmäßig zu addieren. Und irgendwann werden die Freibeträge überschritten und der Gesamtbetrag unterfällt der Schenkungsteuer.

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Wenn es Geschenke sind, fällt bei Überschreitung des Freibetrag (20.000 Jahr) die Schenkungssteuer an. Wenn es Bezahlung gegen eine Dienstleistung ist wäre es sofort Schwarzarbeit und damit Steuerhinterziehung.


Kommentar von DerHans
09.11.2016, 13:50

Der Freibetrag von 20.000 € kann nur alle 10 Jahre in Anspruch genommen werden.

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