2. gebot! Geschichte dazu?

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Warum schreibt er nicht genau dass was er täglich** beobachten** kann :

  • Ein Mensch der irgendeine eine Arbeit macht .

  • Zum Beispiel nagelt er ein Bild an die Wand ,da schlägt er sich mit dem Hammer auf die Finger und tut sich weh ! Was passiert da meistens ? ** Ein Fluch entfährt seinen Lippen .** Oft sogar sagt der Mensch dazu noch Gott soll ihn gleich verdammen .

Das ist genau so ein Moment wo einer den Namen Gottes missbraucht !

Die Juden nahmen den Namen Gottes JHWH niemals in den Mund ,deshalb hatten sie noch andere Namen für ihn,wie : Adonai ,Elohim ,El Schaddaj wenn sie von Gott spachen benutzen sie diese . Deshalb sollte ein Christ auf keinen Fall auch den Namen Jesus einfach so mal ansagen : Wie bei dem Brauch Jesses Maria etc... der Name Gottes soll nur bewusst ausgesprochen werden .

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Hei michatobi, erstens: Du sollst nicht fluchen mit Gottes- und anderen heiligen Namen, z. B. "Herrgotthimmelskra...!" und so, und zweitens: Du sollst seinen Namen in Ehren hallten. Oder möchtest du dass "michatobi" möglichst dauernd mit irgendwelchen unflätigen Begriffen benutzt wird?Und so etwas. Grüße!

Hallo michatobi,

hier zunächst einmal der Wortlaut, gleichlautend in zwei Stellen des Alten Testamentes: Exodus 20,7 und Deuterononium5,11

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.

Gemeint ist nicht nur, den Namen Gottes unnütz zu verwenden, sondern ihn zu missbrauchen. Das geschieht vor allem beim Gerichtsprozess, bei dem mit der Anrufung Gottes als Zeuge eine Aussage eidlich bekräftigt wird.

Das folgende ist sozusagen die Ausführungsbestimmung des 2. Gebotes:

Leviticus. 19,12 Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören; du würdest sonst den Namen deines Gottes entweihen. Ich bin der Herr.

Wie das gehandhabt wurde sieht man in Deuteronomium 5

Dtn.5,19,16-21 16 Wenn jemand vor Gericht geht und als Zeuge einen andern zu Unrecht der Anstiftung zum Aufruhr bezichtigt, 17 wenn die beiden Parteien mit ihrem Rechtsstreit vor den Herrn hintreten, vor die Priester und Richter, die dann amtieren, 18 wenn die Richter eine genaue Ermittlung anstellen und sich zeigt: Der Mann ist ein falscher Zeuge, er hat seinen Bruder fälschlich bezichtigt, 19 dann sollt ihr mit ihm so verfahren, wie er mit seinem Bruder verfahren wollte.

Es könnte also eine Geschichte geschrieben werden, die mit einem Gerichtsprozess und einem Meineid zu tun hat, in der deutlich wird, dass hier nicht nur jemand wegen Meineides eine Strafe bekommt, sondern auch deutlich gemacht bekommt, dass es sich um ein Vergehen Gott gegenüber dreht. Außerdem könnte die Geschichte beinhalten, dass man selbst auch geschützt ist, wenn man nicht mit einem Meineid rechnen muss.

Deine Geschichte ist das Gebot "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten."

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@WotansAuge

Hallo WotansAuge,

da hast du Recht. Dtn 5,... handelt vom falschen Zeugnis. Du denkst an das 8. Gebot.

Ich sehe allerdings beide Gebot in Zusammenhang. Ähnlich ist das mit dem 6. und 10. Gebot. Auch hier werden Aussagen doppelt ausgeführt. Lies mal! Mit Leviticus 19,12. könnte man sehen, was mit dem Missbrauch des Namens Gottes gemeint ist.

Dass ich den Text vom Gerichtsprozess angeführt habe, hat einfach den Grund, dass es sich hier nicht um ein einfaches Gerichtsverfahren handelt, sondern um einen speziellen Prozess, den man aus der Formulierung erkennen kann:

....w*enn die beiden Parteien mit ihrem Rechtsstreit vor den Herrn hintreten, vor die Priester und Richt*er.

Das ist kein üblicher Prozess, und hier dreht es sich tatsächlich um den Missbrauch des Namens Gottes.

Auch beim heutigen Prozess ist es schon ein Unterschied, ob eine Falschaussage vorliegt ( ...falsches Zeugnis ...8. Gebot) oder ein Meineid mit Anrufung Gottes als Zeugen (....Missbrauch des Namens Gottes).

Danke aber für deinen Hinweis und die Präzisierung!

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@Nadelwald75

... ich muss noch genauer sagen: Doppelungen sind im 6 und 9. Gebot, sowie im 7. und 10. Gebot.

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