19, rauswurf aus dem Elternhaus, was tun?

9 Antworten

schau im Internet, ob es eine "soziale Beratungsstelle" gibt. Oftmals bietet die Caritas, Diakonie... manchmal AWO an. In christlichen Regionen "Stadtmission" (auch im Grunde Diakonie).

Ja, habe gelesen, dass Deine Freundin 600km von 'Deiner Heimat' wegwohnt!? - Hier sollte sie sich wohl entscheiden, ob ihr 'die Chance' nutzen wollt um näher zusammenzusein, was mit einschließt, dass Du länger als 2-3 Tage benötigst. Oder Du fährst bereits jetzt wieder in Deine Meldestadt... weil die Behörden sich kaum für Dich in einer anderen Stadt 'zuständig' fühlen würden.

Vielleicht kann auch ein "Weglaufhaus" hilfreich sein. Geht meist bis 21 Jahre. "Schlupfwinkel" (Verein) gibt es wohl in einigen Städten. Eventuell auch in Deiner Region.

Hier für Stuttgart: http://www.schlupfwinkel-stuttgart.de/fuerdich.html

"Kompetenzagentur" wird immer mehr abgeschafft. In manchen Regionen aber noch vorhanden - und somit könnte auch das ein 'Anlaufpunkt' sein. Diese setzen sich zwar mehr mit der beruflichen Perspektive auseinander, trotzdem könnten sie - wenn Du gar nichts anderes weißt, eventuell auch vermitteln. Nur vielleicht.

Wenn es in Deiner Region nichts gibt von dem hier, dann im Internet nach "obdachlos jugendlich *Region*" suchen. In der Hoffnung, dass Du etwas finden wirst.

Du bekommst Arbeitslosengeld, deine Eltern sind noch unterhaltspflichtig.
Mit der Summe ließe sich leben. Mach deinen Eltern klar, dass du auf Barunterhalt angewiesen bist, wenn sie ihn natural nicht mehr leisten wollen.

Dann klärt ihr die Dinge in Ruhe und du packst ggf deine Sachen. Dann gehst du zum Sozial- oder sogar noch Jugendamt, um deine Ansprüche durchzusetzen. Dort bekommst du Hilfe zur Existenzsicherung.

Egal was vorgefallen ist und wer/wie/was wem angetan hat und ändern müsste, egal, was man dir so vorwerfen kann und darf: deine Eltern haben dich bis hierher gebracht. Du machst das, was sie dir beigebracht haben, du kommst soweit, wie sie dich laufen lassen.

Ein Rausschmiss als letzte Konsequenz ist pädagogischer Müll. Es funktioniert nicht und Eltern ziehen dabei - zumindest rein rechtlich-finanziell - den Kürzeren, solange ihr Kind keine Ausbildung abgeschlossen hat und seinerseits alle Register zieht.

Einmal rausgeschmissen kommt kein Kind so schnell zurück, nur weil die Eltern merken, das das eigentlich billiger war. Und meist geht es in diesen Situationen um Geld, selbstständig werden, sich am Haushalt beteiligen, kein Geld für andere Dinge verprassen, zu lange duschen, Licht anlassen ...

Gruß S.

Als Erstes gehe zum Jugendamt da du noch keine 21 bist und in der Ausbildung können sie dir noch helfen auch gegen das Jobcenter damit du Notfals da eine Wohnung bezhalt bekomst ansonsten must du zum Sozialamt ,dir steht unterhalt zu bist du eine Ausbildung Beendent hast oder bis zu deinem 25 ten.Da sie dich rausgeworfen hat steht dir auch dein Kindergeld selber in bar zu Von deinen eltern steht dir unterhalt zu und den must du notfals einklagen oder das zb als Forschus vom Jugendamt beantragen dan werden die sich das geld schon hohlen wen es möglich ist.Deine Mutter kanst du sogar anzeigen den so kann und darf sie dich nicht einfach mal so rausschmeißen. Da dir dort mit gewalt droht kanst du auch eine anzeige wegen nötiegung gegen dies Person stellen den auch das ist eine straftat.

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