17 jahre alten Hund einschläfern lassen?

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29 Antworten

Ich kann dir nicht sagen, ob du ihn einschläfern lassen solltest oder nicht. Nach dem wie du beschreibst, was er alles hatte und hat und quasi ununterbrochen in Behandlung beim Tierarzt ist, klingt es schon sehr aussichtslos und für mich nur noch nach "lebenserhaltung".

In solchen Situationen kann es sehr helfen wenn man eine dritte außenstehende Person nach der Meinung fragt. Jemand der dich und den Hund kennt und da eine objekte Auffassung hat.

Eine Freundin stand vor einiger Zeit an dem selben Punkt wie du.....der Hund hatte alle erdenklichen Krankheiten. Sie bat uns schon von sich aus ihr zu sagen, wann Sie es übertreibt, weil sie ganz genau wusste, dass sie das selbst nicht mehr beurteilen kann. Man sieht zwar dass es dem Hund nicht mehr so blendet geht wie in jungen Jahren, aber dafür schiebt man die seltenen Momente in denen der Hund doch nochmal auflebt, so sehr in den Vordergrund, dass man schon fast blind ist und das Leiden nicht mehr sieht....

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Kraft für die nächste Zeit.

So schwer es fällt, den Tierarzt anrufen und ihn bitten den besten Freund zu Hause zu erlösen. Das tut mir sehr leid für dich.

Deine Antwort ist so sehr lieb und einfühlsam Goodnigt. Toll!!

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@sophia40

Danke dir, das Lob gehört eigentlich unserem Tierarzt, er hat schon Jahre bevor wir daran denken mussten mit uns gesprochen, wann der Zeitpunkt kommt und wie man handeln soll. Als es so weit war, tat er was er tun musste, verschwand still in unser Wohnzimmer und liess uns mit dem Hund allein. Dan hat er nochmals mit uns gesprochen und hat den Hund liebevoll mitgenommen. Dort wurde er vom Tierkrematorium abgeholt. Dafür sind wir unendlich dankbar. Auch wenn bei dem Gedanken daran, auch nach Jahren, die Tränen kullern.

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Ich musste meine Dogge auch einschläfern lassen, Tumore und als sie das Wasser nicht mehr halten konnte und sie sich dafür geschämt hat (das merkte man wirklich), sie war eben krank, die Tumore erdrückten die Nerven an der Blase usw. da haben wir sie erlöst. Ich habe den Tierarzt nach hause geholt, wir haben sie alle im Arm gehabt und dann bekam sie erst die Schlafspritze und dann die Herzspritze. Wegen ihrer Größe hat es fast eine Stunde gedauert , ehe sie völlig friedlich eingeschlafen war. Aber im Kreis der ganzen Familie und in meinen Armen. So traurig es war, wir haben damit das beste für sie getan. Das ist jetzt 4 Jahre her, vergessen werde ich meine Ronja nie im Leben.

Ich weiß genau wie du dich fühlst, solche Entscheidungen sind immer verdammt schwer zu treffen. Einerseits weil man seinen Liebling nicht verlieren, andererseits will man ihn auch nicht leiden lassen...warte ab, was morgen der Tierarzt sag, besprich das mit ihm und entscheide dich dann.

Den schweren Gang musst Du jetzt wohl gehen. Jeder Tierhalter muss für sich entscheiden wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, das kann kein anderer entscheiden. Du suchst jetzt hier zwar Hilfe und das ist in Ordnung aber die Entscheidung bleibt bei Dir. Viel Kraft wünscht santo...

Wenn Du Deinen Hund liebst, dann wirst du ihn erlösen!!! Wenn er sich einpiselt, das ist schlimm für einen Hund, nicht würdig!! Wenn er Schmerzen hat, leidet er, das muss doch nicht sein!! Es ist ein schwerer Schritt, ich weiß das sehr gut!! Das letzte was Du für ihn machen kannst, und vor allem auch sollst, ist, den letzten Weg mit ihm zu gehen, bei ihm zu sein, ihm in die Augen zu schauen, wenn er geht!!! Denn das bist Du ihm schuldig!!!!!! Es tut weh, lange, und du wirst ´viele Tränen weinen, aber Du weisst genau, das du ihm bis zum letzten atemzug begleitet hast, und du wirst die Dankbarkeit in seinen Augen sehen, bevor er sie für immer schließt!!!!! Tu ihm den Gefallen, lass ihn gehen!!!!

Auf diese Frage kann man nicht neutral antworten, denn es berührt jeden Halter auf ganz besondere Art.

Besonders, weil wir die "Macht//Bürde/Recht/Pflicht" haben, in den natürlichen Prozess des Lebens/Sterbens beim Tier einzugreifen. Mir hat es sehr geholfen und so habe ich es auch schon Freunden vermittelt, dass ich für mich sagen kann, ob ich nur noch einen Monat länger mit ihm zusammen oder nicht, das spielt auf die Zeit, wo wir zusammen waren, kaum eine Rolle.

Aber für den Hund schon, ob er seine Würde behalten kann oder dahin-vegetieren muss.

Was für mich schon eine Rolle spielt ist, was mich dann wahrscheinlich lange begleiten wird, wenn ich ihn "unnötig" länger leiden lassen, nur weil ich zu feige oder auch zu egoistisch war, aus meiner Verlustangst heraus, eine harte Entscheidung zu treffen.

Ich würde es mit meiner Familie/Freunden besprechen, mit dem TA darüber reden, was am sinnvollsten ist und ihm ein unnötiges Leid zu ersparen (aber dann selbst entscheiden, mit dem Wissen, wie andere die Sache sehen) und ihn in Würde sterben lassen. So wie Sophia40 es ja schon gesagt hat. Ich finde sie hat es auf den Punkt gebracht, dem habe ich nichts hinzu zu fügen.

Liebe Sammie 17! Du merkst es selber wenn der Hund "gehen will"! Diese Entscheidung kann dir keiner abnehemen. Aber- wenn du diesen Schritt schon machen musst kann das für den Hund sehr liebevoll und würdevoll geschehen. Lass dir den Tierarzt ins Haus kommen. Er bekommt zuerst eine Spritze wo er einschlafen kann und zwar in deinen Armen auf seinem Bett und in seiner gewohnten Umgebung. Alles Gute und viel Kraft Ilsemarie

Oh je.... Das tut mir Leid! :-( Frag am besten den Tierarzt morgen, was er für richtig hält - Er kann das bestimmt gut einschätzen, was am besten ist - Ist zwar eine doofe Situation, wenn Dein Baby dann nicht mehr da ist - Aber das Einschläfern ist ja keine schmerzvolle Angelegenheit, und manchmal scheint es wirklich besser für ein Tier zu sein!

Liebe Grüße Ben

wir haben unseren Hund mit 14 Jahren einschläfern lassen müssen ... Krebs. Wir haben ihn die letzten Wochen mit starken Schmerzmitteln behandeln lassen ... und solange die Wirkten, war das auch richtig so, davon bin ich heute noch überzeugt ...

Aber als der Tag kam, an dem er trotz der Tabletten jammerte und nicht mehr fressen wollte, haben wir ihn schweren - sehr schweren Herzens - einschläfern lassen ...

Ich war totunglücklich, aber für das Tier war es die einzige Gnade, die man ihm noch tun konnte ... ich hatte ihn bis zum Schluss auf dem Schoß, da ist er eingeschlafen ...

Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich an den Moment denke ... aber es war richtig ...

Er war immer treu und liebte uns über alles ... er hatte es einfach nicht verdient, sich zu quälen ... und es war unsere Verantwortung, ihm unnötige Qual zu ersparen ...

ich bin überzeugt, es war richtig, und ich würde wieder so handeln, auch wenn es mir das Herz zerreisst ...

Hallo Sammie17,

oh man das ist so schlimm ich kenne das nur zu gut.Weißt Du ich habe immer so das Gefühl das man es an den Augen der Tiere sieht. Man sieht es an den Augen und man spürt es im Verhalten der Hunde. Irgendwie ganz tief innen drinnen hat man ein Gefühl und dieses Gefühl täuscht einen nicht. Du fühlst es wenn du nur in Dich reinschaust und vor allem reinhörst. Es ist immer nur sehr schwer sich als Mensch von dem Tier zu lösen. Tiere ,da bin ich mir ganz sicher, sehen das ganz anders. Für sie ist es so wie es ist. Sie sind dir nicht im Nachhinein noch böse oder wütend oder verletzt. Sie nehmen es wie es ist und sie sind danbar wenn sie nicht mehr leiden müssen. Ich möchte Dir nicht schreiben lass ihn einschläfern oder versuch es noch einmal. Ich möchte Dir raten einfach Deinen Hund an zu schauen, und es zu fühlen und zu sehen in Deinem Hund und mit Deinem Hund. Und dann weißt Du was zu tun ist, weil du es sehen und fühlen kannst. Nur die Angst und der Schmerz sind im Moment so stark. Lass es zu schau es an und Dein Hund wird dir die Antwort geben. Ich habe es selbst schon zwei mal erlebt.Dir alles alles Liebe und Gute und viel Kraft von mir.

Danke für diese einfühlsame Antwort,genau das waren auch nochGednaken von mir das er mir böse ist,aber ich werde es tun für ihn.Für meinen Besten Freund!

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@Sammie17

Bitte sehr gerne, wenn es Dir nur geholfen hat ist das die Hauptsache!!!

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Hallo Sophia! So etwas Einfühlsame habe ich selten gelesen. Du sprichst mir aus der Seele, und ich weiß ganz genau, was Du meinst! Ich hoffe, Sammie 17 sieht das auch so! Irgendwelche Beispiele von eigenen Hunden nützen ihr nicht viel, obwohl ich mindestens 4 "Fälle" hätte. Aber das bringt ihr ja nichts im Moment. Ich kann nur sagen, daß ich meine 3 Hunde in den letzten 35 Jahren IMMER zu Tode gepflegt habe. Sie waren alle sehr alt, aber ich wollte es nicht wahr haben, daß es einfach genug ist. Im Grunde konnte ICH es nicht ertragen, daß SIE MICH verließen! Ich habe sooo viel mit ihnen machen lassen...das meiste war nicht richtig. Ich denke aber, sie entscheidet sich richtig...ich hoffe es! Ganz besonders lieben Gruß!

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@Tonimama

Ja die Antwort ist wunderschön und einfühlsam,und genau wie dir spricht sie mir aus der Seele.Ich danke euch allen,ihr habt mir sehr geholfen.

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wow, was für eine Antwort, für diese reicht eigentlich ein Daumen nach oben gar nicht aus. Deswegen schreibe ich. Deine Antwort hat mich wirklich sehr bewegt und das obwohl ich nichtmal einen hund besitze. Ich hoffe das Sammie die Richtige entscheidung findet.

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@cat64k

Ohh habt ganz lieben Dank für Eure Komplimente wegen meiner Antwort. Das freut mich ganz besonders.

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Hallo Annika - ich habe Deine Frage heute morgen schon mal gelesen und mich beschäftigt das seit dem. Der liebevollen und warmherzigen Antwort von Sophia ist nichts hinzuzufügen. Das ist eine ganz schwere Entscheidung und Du wirst sie im richtigen Moment treffen. Es tut mir sehr, sehr leid. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Siebzehn Jahre Treue, Liebe, Aufopferung des Hunde für seine Menschen und dann kommt man an den Punkt an welchem man abzuwägen hat, über das Schicksal des Tieres ein Urteil fällen muss. Dies ist jener Punkt vor dem sich jeder Hundebesitzer in seinem tiefsten Inneren ängstigt. Zweifel nagen in uns, Angst davor die falsche Entscheidung zu treffen und doch gibt es in Wahrheit nur den einen zu begehenden Weg, die Diagnosen sind eindeutig, unumkehrbar. Schau auf dieses treue Geschöpf dessen Liebe Dir zuteil wurde, schau in Dein Herz und Dir wird klar das nun jener Augenblick ansteht dem Hund diese erfahrene Liebe, Treue und Aufopferung zurück zu geben. Leider gelingt es uns eher selten von unseren vierbeinigen Freunden jene Eigenschaft zu übernehmen die wir doch so sehr an ihnen schätzen, dieses instinktive Handeln. Sie ergehen sich nicht in Gedanken über die Folgen ihres Tuns, wären sie sonst bereit sich in jeder Minute ihres Lebens für uns aufzuopfern? In solchen Momenten, die auch ich leider zu gut kenne wünsche ich mir immer mir möge folgendes von F. Hoagland gesagte gelingen. Freude am Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen. Ziehen Sie statt dessen doch einmal in Betracht selbst ein halber Hund zu werden. Und wäre dem so stünde die Antwort auf jene Dich augenblicklich beschäftigende frage ganz Klar im Raum.

auch ne tolle antwort.

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Lass ihn einschläfern, auch wenn das schwer ist-gerade sehr schwer, wenn man an einem Tier lange hängt. Du tust aber den tier kein gefallen damit, wenn du ihn versuchts so lang am Leben zu halten wie möglich (kenne das). Es tut weh. Bei mir war es zwar nur eine Maus, aber bei einen Tier was so lange lebt-ich stelle es mir furchtbar vor. Er ist alt, inkontinent....der Hund kann nicht mehr, er jaunert, hat Schmerzen. Lass ihn gehen . ihm zu liebe!

Das Schlimme in so einer Situation ist, wenn der Hund noch gut frisst und ab und an noch mal aufblüht, dann plagen einem die Zweifel. Es wäre viel einfacher, würde er einfach nicht mehr fressen oder nur noch daliegen. Doch immer wenn man darüber nachdenkt, rappeln sie sich dann doch noch mal auf und zeigen eine Lebensfreude. Man kommt sich dann vor wie ein Verräter. Die Vorstellung dass er gerade am Entscheidungstag einen guten Tag hat und Schwanzwedeln mit einem mitgeht, verursucht einem beim bloßen Gedanken Alpträume. Man wünscht sich fast inständig, der Hund möge doch in der Nacht einen Herzinfakt haben und friedlich einschlafen.....doch nichts passiert.

Objektiv betrachet, ist man sich bewusst, dass es eigentlich nur eine Entscheidung geben kann. Den Tierarzt zu einem Besuch einzuladen. Aber man ist nicht objektiv, man steckt in einem Gefühlchaos.

Viele von uns haben so etwas schon mitgemacht und sitzen beim Gedanken wieder heulend vor dem Bildschirm. Ich kann dir nur sagen, dass viele mit dir fühlen, aber nur du, den richtigen Zeitpunkt, den richtigen Moment für dich, finden musst. Am meisten leidest du......

lass den armen Hundi sofort einschläfern !!! das hat er nicht verdient so leben zu müssen.

auch wenn es weh tut aber wenn ich das schon lese krieg ich tränen in die augen weil ich hunde so mag.

mit 17 jahren ist der hund schon sehr sehr alt gewissensbisse brauchst du nicht zu haben da du dich ja sehr gut um ihn gekümmert haben musst das er überhaupt so alt wird.

auf die zähne beißen und das arme tier von seinem leid erlösen ist mein rat

Hunde fangen (wie die Menschen) undicht an und hören manchmal undicht auf. Wenn du es nicht übers Herz bringst, ihn einschläfern zu lassen, dann gib ihm wenigstens Schmerzmittel, wenn er Schmerzen hat. Pipi von alten Hunden kann man ebenso leicht aufwischen wie Pipi von jungen Hunden.

Auch mit Schmerzmittel kann man das Quälen nur um Tage verlängern,Die kannst du nur kurzfristig geben.

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Liebe Sammie 17

ach herrje.... nu sitz ich hier und mir laufen die Tränen. Ja, das Einschläfern seines Lieblings ist der schlimmste Gang für jeden Tierhalter.

Ich möchte und will dir nicht raten, es jetzt machen zu lassen. Ich kenne deinen Hund ja nur aus deiner Beschreibung. Vielleicht auch, weil mein Mädel auch ein älteres Semester ist (13 Jahre) und ich mit Sicherheit ebenfalls unsicher wäre, wenn so eine Entscheidung anstünde. Ich würde alles tun, um sie noch lange bei mir zu haben. Und trotz verschiedener Erkrankungen in der letzten Zeit kämpft sie sich tapfer durch. Sie WILL leben.

Bei meinem Schäferhund war es anders. Durch einen Betrunkenen angefahren und schwer verletzt wurde er 3 mal operiert. Auch danach wäre er nie wieder richtig lauffähig und schmerzfrei gewesen. Aber das schlimmste war - er hatte keinen Glanz mehr in den Augen. Er WOLLTE gehen, dass war ganz deutlich zu sehen. Ich hab dann die Entscheidung noch einen Tag verschieben wollen und ihn nochmal so richtig verwöhnen. Aber ich habe Rotz und Wasser geheult. Und DAS war für ihn das allerschlimmste - mich so zu sehen. Er kroch trotz Schmerzen zu mir hin, wollte mich trösten und fiepste leise mit. Nein, so einen Tag wollte ich ihm nicht antun. Ich ließ ihn eine Stunde später einschläfern.

Was ich dir sagen will - schau deinem Hund ins Gesicht. Hat er Glanz in seinen Augen? Hat er noch Lebenswillen? Möchte er noch an allem teilhaben?

Egal, wie du dich entscheidest - dein Hund hat ein biblisches Alter erreicht. Und er hatte bei dir ein tolles Leben. Mal die Pipi aufwischen oder den Hund abstützen zu müssen ist nicht schlimm, der Lebenswillen und die Lebensqualität sind wichtig und werden deine Entscheidung bestimmen lassen.

Sophia40 hat einen tollen Beitrag geschrieben, dem ich mich absolut anschließe.

Alles Liebe für dich und die Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen.

http://altdeutsche-schaeferhunde.info/resources/_wsb_555x415_tappas.jpg

LG

Danke euch allen, gestern abend ist er nun über die Regenbrücke gegangen und ich hatte ihn die ganze Zeit im Arm.Unerträglich ist für mich gerade unsere Wohnung.Alles erinnert an ihn,einfach alles.Seine typischen Geräusche nicht zu hören und das sein Platz leer ist zerreist mich gerade.Das aufstehn war so schlimm,und zu sehen er ist nicht da!Danke an alle nochmal an eure aufbauenden und einfühlsamen Worte!

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@Sammie17

Du hast mein vollstes Mitgefühl und ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Du hast alles richtig gemacht. Alles Liebe für dich.

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@Sammie17

ohhh ich lese es eben gerade. Oh je ich drück Dich ganz feste unbekannter Weise. Das tut mir sehr leid.Aber es war richtig, ganz richtig.Und schön, dass Du bei ihm warst. Nun ist es Zeit Kraft zu sammeln und Mut wieder zu fassen für Deinen weiteren Weg. Im Regenbogen land geht es ihm gut ganz bestimmt. Ja ist schon eine lange Zeit 17 Jahre. Aber die Zeit kommt und du erinnerst Dich nur noch an die schönen Dinge. Dir noch mal alles Liebe

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Ohh Biggi ich sehe es eben erst. Was für ein wunder wunder wunder schöner Link . Sowas tolles. Ein Liebes Danke von mir . Schnief............

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Einschläfern, ohne wenn und aber.

Der Hund leidet doch nur noch.

Da gibt es für mich keine Denkzeit. Ich lasse einen Hund in dem Alter nicht mehr leiden. Und ich denke an die schöne Zeit zurück.

Ich musste meine 13jährige Hündin vorigen Monat auch einschläfern lassen, weil sie eine Trombose im BEin hatte und nicht mal mehr fressen wollte.

Sie war übrigens auch an Spondeliose erkrankt, konnte nicht mehr die Hinterläufe nutzen, inkontinent und konnte teilweise nicht mehr an sich halten, was sich auch in Freunde äußerte, wenn sie merkte, es geht raus, war es meist schon zu spät.

Aber geistig war sie bis zuletzt immer auf Hochform. Donnerstags ging dass spät abends ohne Vorwarnung plötzlich los und dann freitags vormittags wurde sie direkt erlöst.

Das tat mir und meiner Frau auch sehr weh, aber die beiden aanderen Hunde, waren entsprechend auch durch den Wind. Aber es war unser Ziel, dass ein Hund nicht mehr leiden muss, wenn es keine Hoffnungen gibt.

Bei Ihr war das Problem, dass es entsprechend verschiedende Gründe gab, sie zu erlösen:

  • sie wart 13 Jahre alt, davon 12 Jahre bei uns
  • sie hätte wohl die Narkose nicht mehr überlebt
  • die Chancen auf Heilung waren sehr gering
  • die OP der Hüfte und des Beines wäre ein wirtschaftliches Risiko gewesen (auch wenn es hart klingt)
  • sie hatte 12 Jahre ein schönes Leben und davon 9 Jahre eine feste Freundin an Ihrer Seite, die sie auch vermisst.

Und im Endeffekt sind die beiden anderen auch ein paar Kilos durch den Steß entsprechend ein bissel eingefallen.

Aber den beiden fehlt halt die Hündin, die selbst, als sie nicht mehr laufen konnte, immer noch toben wollte und dann zwar rumrobbte, aber immer noch die Chefrolle inne hatte.

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Seufz, das Thema "Einschläfern" war bei mir persönlich vor kurzem aktuell und ist es jetzt bei Freunden... also von daher weiß ich ziemlich genau, wie es Dir geht. Tut mir so leid für Dich!!!

Aber ehrlich: Dein Hund kann um jeden halbwegs schmerzfreien Tag froh sein. Er wird nie wieder fröhlich hinter einem Ball her flitzen oder sowas. Du kannst ihn, damit er nicht leiden muss, sicherheitshalber mit Schmerzmitteln zudröhnen, sicher. Aber davon hat er letztlich auch nichts.

Er wird sterben müssen, und so, wie es sich anhört, sehr bald. Es ist nur die Frage, was er noch alles durchmachen muss, bevor Du ihn gehen lässt.

Du denkst schon richtig, dass Du überhaupt die Frage stellst, zeigt es ja deutlich. Es wird Zeit für ihn. Denk an die Regenbogenbrücke, vielleicht hilft Dir das...

Ach, zum Kuckuck, fühl Dich mal gedrückt, ok?

Vielen Dank für die liebe Antwort!Ich denke das ich die richtige Entscheidugn treffe,aber es war gut zuhören das das andere auch so sahen.Und danke die Umarmung hab ich nötig!!

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@Sammie17

Ja, ich weiß, dass man das braucht. Und übrigens heul ich hier auch gerade Rotz und Wasser.

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@LucieTommy

Oh Gott vielen lieben Dank!Das ist Wunderschön mit der Regenbogenbrücke!Das gibt Kraft.Obwohl ich grade an den Gedanken morgen dort hin zufahren zerberchen könnte.Aber sie sind unsere besten Freunden und Wegbegleiter.Sie geben uns mit einem Blick soviel Liebe wie es kaum ein Mensch kann.Danke an dich und alle anderen.Es tut mir aber auch für dich so leid ,du schreibst ja das es bei dir auch noch nicht lang her ist,und du hast mit Sicherheit auch ncohr ichtig damit zu kämpfen,deshalb wünsche ich dir auch viel Kraft!

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@Sammie17

Danke Dir! Und ja... tut noch sehr weh. Aber mein Tommy hatte es bis zur letzten Minute gut - er durfte in meinem Auto bleiben, das SEHR hundgerecht eingerichtet ist, er hat gemütlich in seinem Kudde gelegen unter einer kuscheligen Decke, hat gar keine Angst gehabt als der Tierarzt zu meinem Auto kam, ich konnte ihn in den Armen halten und ich habe ihn gestreichelt, als er die Spritze bekam, er hat sich geborgen gefühlt. Das hatte er auch verdient. Es ging ganz schnell. Und ich hatte und habe ihn sehr, sehr lieb.

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@LucieTommy

Ohhh Lucie Tommy, das tut mir leid für Dich mit Deinem Hundeschatz . Fühle Dich mal unbekannter Weise umärmelt .

Ja, es tut immer sehr sehr weh, Tiere wachsen einem so ans Herz, mir geht es auch so unser Schnauzer starb vor fast genau einem Jahr, der Labbi Mix vor 2 Jahren .Ich denke immer noch jeden Tag an die beiden.Jeden Tag. Es ist doch aber schön, wenn man den Hund das gehen so angenehm machen kann wie Du.Meinen Resekt hast Du!! Ganz toll. Auch Dir alles alles Liebe und viel Kraft.

Irgendwann sieht man alles und jeden wieder im Regenbogen Land :-))

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@sophia40

Sophia, ich danke Dir! Ja, wer das schon erlebt hat, der weiß, wie hart das ist. Für mich war es das dritte Mal, das dritte Mal einen lieben Hund in den Armen halten wenn er die Spritze bekommt, und um jeden trauert man anders.

Der Gedanke, der mich am meisten "tröstet": es ist zwar sehr, sehr schlimm, sein Tier hergeben zu müssen. Aber die Alternative, nämlich selbst vor dem Tier zu sterben und es zurückzulassen wäre noch viel, viel, viel schlimmer. Wenn schon einer trauern muss, dann lieber ich.

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@LucieTommy

Oh wie lieb. Das stimmt daran dachte ich noch nie, dass man vor dem Hund gehen könnte. Du hast recht!!! Das hilft mir nun auch weiter. Danke Dir.

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