- Zahnarzt werden - Familie, Zeit, Erfahrung?

8 Antworten

Guten Abend,

Sie nehmen ja hier schon ein paar Schritte vorweg und machen sich direkt Gedanken um die Vereinbarkeit von Familie und eigener Praxis. Meine Erfahrung war jedoch, dass die Studienzeit die verlustreichsten Jahre meines Lebens waren, was Freunde und die Familie daheim angeht.

Sofern Sie es ernsthaft in Erwägung ziehen, Zahnmedizin zu studieren, sollten Sie sich zunächst fragen, wie sehr Sie das wirklich möchten. Etliche Kommilitonen sind damals ausgeschieden, weil ihnen die Lernerei über die Köpfe stieg.
Wenn Sie wirklich darauf brennen, Zahnarzt zu werden, sollten Sie sich auf den Gedanken einlassen, dass einige entbehrungsreiche Jahre auf Sie warten - ganz egal, wie schnell Sie Lernstoff internalisieren. Die schiere Masse an Vokabular allein genügt schon aus, um nach den Vorlesungen nochmal einige Stunden dranzuhängen.

Ich persönlich habe über die Bundeswehr Zahnmedizin studiert und auch noch einige Jahre, zuletzt als Oberstabsarzt, in BwK's und Liegenschaften praktiziert. Das ist natürlich ein Mekka, was die Arbeitszeiten betrifft - dafür wird man selten in Heimatnähe eingesetzt.

Im Anschluss an meinen Militärdienst habe ich mich zunächst einer Praxisgemeinschaft von drei Ärzten angeschlossen. Da blieb massig Freizeit, absolut empfehlenswert.
Heute praktiziere ich in Eigenregie mit wechselndem Nachwuchs in zwei weiteren Behandlungszimmern. Auf diese Weise lassen sich die Arbeitstage in Früh- und Spätschichten einteilen und Urlaub wird ebenfalls realisierbar, ohne dass man die Praxis über diese Zeiträume gänzlich schließen muss.
Ich hatte noch nie Zeiten nach den Studien, in denen ich das Gefühl hatte, mit der Freizeit zu kurz zu kommen.

Notdienste, Fortbildungen und Vertretungen fallen natürlich zuweilen aus der Reihe und können auch mal ungeplant die Pläne kreuzen, aber das geht wohl jedem Selbstständigen so.
Wenn man erstmal einen guten Patientenstamm in petto hat, wird das Praktizieren stetig entspannter.

Wie gesagt. Allen Dingen voran geht die Frage: Sind Sie bereit, sich durch das Studium zu beißen? ;-)

Die meisten Zahnärzte, die ich kenne, arbeiten so von 9 Uhr bis 13 Uhr und dann wieder ab 15 Uhr bis 18 Uhr oder 18.30 Uhr. Und freitags meistens nur vormittags.

Ab und zu fällt dann natürlich auch mal Wochenenddienst an, aber hier im Landkreis wiederholt sich das quasi fast nie, also, normalerweise ist man da nicht oft dran.

Also, überarbeiten tut man sich da eigentlich nicht.

Trotzdem würde es Sinn machen, dich mit einem Kollegen zusammenzuschließen, weil ihr dann auch längere Öffnungszeiten anbieten könnt und euch im Urlaub gegenseitig vertreten könnt. Das ist schön für Patienten, weil sie dann nicht im Notfall in eine fremde Praxis gehen müssen. Auch könntet ihr euch dann die Kosten für Personal, Räumlichkeiten und Praxisausstattung teilen.

Wenn Du eine Praxisgemeinschaft hast kannst Du Dir Deine Arbeitszeit in Absprache mit Kollegen/innen absprechen und als Zahnarzt hast Du viele Möglichkeiten der Spezialisierung (Kieferorthopädie) - folge Deinem Herzen und wähle Deinen Beruf nach Deiner Berufung aus und Du bist sehr gut in dem was Du tust  :-)   

Wie habt ihr das damals gemacht?

Hallo

wie habt ihr euch damals für eure Karriere / euren Studiengang entschieden?

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Sollte ich mehr nach der Sicherheit für die Zukunft gehen oder wie?

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Könnt ihr mir bitte helfen ?!

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CT

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