Wie lässt sich der Sozialstaat reformieren, ohne das Vertrauen und die Unterstützung der Gesellschaft zu verlieren?

3 Antworten

Hauptsächlich sollte er transparent ausgestaltet werden, um Populismus zu entwaffnen.

Gerade Bundeskanzler Merz stellt den Bestand der Vollverweigerer falsch dar und dieses Bild durchsetzt leider die CDU. Der Sozialstaat ist allerdings in jedem Fall zu finanzieren. Für den Mittelstand sind Kürzungen immer lebenseinschneidender und die Zweitarbeit ist für viele bereits eine Notwendigkeit.

Die Vermögenssteuer wird auch nicht wieder aufgenommen und der Höchststeuersatz ist historisch betrachtet sehr niedrig angesetzt. Hier wird auf Steuergeld verzichtet. Die Reformen der CDU, und leider mittlerweile auch die der SPD, scheinen damit liebzuäugeln, dieses Haushaltsloch mit mehr Leistungskürzungen zu stopfen.

Kein erarbeitetes Vermögen mehr anrechnen,weg mit der Agenda 2010!

Jemand der hart über Jahre gearbeitet hat,dem darf nicht erst das genommen werden ,was er sich im Laufe der Zeit angespart hat,er hat dann mehr Anrecht auf Sozialleistungen als jemand der einfach hergekommen ist und nie gearbeitet hat...

Mehr Unterstützung für diejenigen,die mehrere Jahrzehnte Hoechst - und Bestleistung erbracht haben,wenn ihnen unverschuldet der Arbeitsplatz wegbricht

Es wird immer Verlierer geben, die sich von der Gesellschaft abgehängt fühlen. Ich denke das funktioniert nur, wenn alle einen verhältnismäßig gleichen Anteil tragen. Also Kürzungen der Sozialleistungen für die Bedürftigen bei gleichzeitiger mehr Belastung der nicht Bedürftigen durch höhere Steuern und Abgaben.