Welchen Ursprung hat die Beleidigung "Ich ficke deine Mutter"?
Hallo, gern wird "Ich ficke deine Mutter" bei jungen Menschen als Beleidigung verwendet. Mal abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass junge Männer wirklich mit den Müttern anderer Menschen Geschlechtsverkehr haben wollen, macht es allgemein wenig Sinn, weil der der Trend und das Schönheitsideal eher in Richtung jung, statt alt geht und Mütter ja eher mit dem einem höhren Alter assoziert werden.
Also woher kommt dieser Spruch wirklich?
6 Antworten
Es ist eine Beleidigung die zum Zweck hat, die Mutter des anderen und damit indirekt die Perosn selbst abzuwerten. Es geht nicht um den tatsächlichen Willen des Geschlechtsverkehrs, sondern um die Wertminderung die mit dem Satz ausgedrückt wird. Übersetz quasi: Deine Mutter hat einen so niedrigen menschlichen Wert, dass ich potentiell mit ihr Geschlechtsverkehr habe und sie dabei den Status eines Objekts einnimmt.
Der Satz ist mittlerweile eigenständig als Trend geworden.
Das ist doch vllt wie Leck meine Eier. Irgendjemand hat die Beleidigung oft genutz, wurde weitererzählt und irgendwann nutzen sie alle. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.
Das ist doch rein Proll und sonst nichts.
Meiner Erfahrung nach kommt diese Redewendung aus dem orientalischen/arabischen Raum. Ich habe viele Volksmärchen aus unterschiedlichsten Kulturen gelesen. Jede Kultur hat ihre Sprüche. Orientalische Ausdrücke sind sehr familienbezogen wie auch ihr Gesellschaftsaufbau. Es gibt nicht nur die Familie mit Mutter, Vater, Kind sondern die Familie mit 7-10 Kindern, dann die ganzen Brüder, Cousins, die in der Nähe wohnen, dann gibt es die Sippe, den Klan, den Stamm. Diese Familienstrukturen sind in Nordeuropa fast ausgestorben. Es existiert praktisch nur noch die Kleinfamilie mit Mutter, Vater und EINEM Kind. Auch Ausdrücke wie H_rensohn, H_ndesohn, usw. gehören zur Ausdrucksweise dazu und spiegeln den Familienbezug wieder. In Nordwesteuropa ist die Beziehung des Einzelmenschen zum Staat (Behörden) entscheidend, unabhängig von den Familienverhältnissen der jeweiligen Person (individualistisches versus gemeinschaftliches Gesellschaftsmodell)