Warum empfinden Deutsche Deutschland als Heimatland und andere Deutsche als Mitbürger, obwohl es genetische Unterschiede gibt?“
„Mich interessiert, wie ihr das Gefühl von Zugehörigkeit in Deutschland erklärt. Rein biologisch gibt es zwischen Menschen genetische Unterschiede, trotzdem fühlen sich viele als Teil einer gemeinsamen Nation und sehen andere Deutsche als Mitbürger.
Warum spielt für euch eher die Staatsbürgerschaft, die Kultur oder die gemeinsame Geschichte eine Rolle – und nicht die genetischen Unterschiede?
Geht es bei ‚deutsch sein‘ heute mehr um Recht, Politik und Gesellschaft als um Herkunft?“
10 Antworten
Ja, um die selben Manieren, Moral und gleiche Ansichten usw. Wie die Person aussieht ist mir dabei egal
Nationalgefühl basiert auf Kultur, Werte, Bekenntnis, Identität und Gemeinschaft. Deshalb sind ethnische Ansätze auch dumm, weil eine Nation nur durch Kultur und Bekenntnis existiert und nicht durch Blut 🇩🇪💯
Eine Nation kann auch ethnisch komplett gemischt sein. Solange sie kulturell assimiliert und eine Einheit ist, ist sie mehr Nation als ein ethnisch geeinter, aber kulturell geteilter Staat
Ja klar, aber man hat trotzdem einen gemeinsamen kulturell-nationalen Hintergrund. Wie man damit umgeht und was für Anschauungen man dadurch aufbaut hängt von Umfeld, Erziehung und persönlicher Weltsicht ab
In Deutschland fühlt man sich eher mit seiner Region verbunden als mit dem Staat. Bis vor dem deutschen Kaiserreich war auch gefühlt jede Region und Stadt in der deutsch gesprochen wurde ein eingener Staat.
Mit Genetik hat btw garkeine Staatsangehörigkeit zu tun.
Weil viele Ausländer eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und sich damit automatisch deutsch fühlen obwohl sie es nicht sind.
Heutzutage denkt jeder, man ist deutsch sobald man eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, aber in einem anderen Land geboren ist. Diese Leute integrieren sich hier, lernen deutsch und finden wahrscheinlich auch leute als freunde die nicht zu ihresgleichen gehören. Daraus kann eine art Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen was mit zusammen leben, Freundschaft zu tun hat uns nicht mit Genetik und Herkunft.
Zum deutsch sein gehört mehr als ein deutscher Pass. Deutsch sein heißt hier geboren zu sein, deutsche Eltern/Vorfahren zu haben, mit der deutschen Sprache aufgewachsen zu sein. Meiner Meinung nach ist niemand richtig deutsch der zweisprachig aufgewachsen ist oder einen Migrationshintergrund und deutschen Pass hat aber kein vernünftiges deutsch spricht.
Es gibt Meiner Meinung nach einen Unterschied zwischen deutsch sein und deutscher Bürger zu sein. Deutscher Bürger ist jeder der hier wohnt unf arbeitet und auch deutsch spricht, aber deutsch ist wer wirklich aus Deutschland kommt und auch deutsche Eltern/Vorfahren hat und mit der deutschen Sprache großgezogen wurde.
Jeder Mensch ist genetisch etwas anders als andere (sonst würden wir alle ja gleich aussehen). Und eine Verbindung zwischen Menschen ist ja kaum von der Genetik abhängig sondern eher von ähnlichen Vorstellungen und Zielsetzungen.
Übrigens gab es noch nie "eine genetische Einheit der Deutschen", denn dies beruht auf einem Missverständnis; die Genetik des Menschen ist sehr alt, und was wir heute unter Deutschland verstehen, ist biologisch und zeitgeschichtlich gesehen sehr jung. Schon lange bevor es hier so etwas wie Deutschland gab, lebten hier verschiedene Menschen.
Aber es gibt viele Deutsche mit unterschiedlichen Werten und Identität es gibt z.B reiche die die armen ausbeuten es gibt kriminelle es gibt Linke es gibt konservartive.