Psychologie

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Ein guter Lügner?

Oft bin ich selber erschrocken wie gut ich eigentlich Lügen kann, wie gut ich eigentlich totaler Unsinn erzählen kann und die Leute glauben es trotzdem. Naja was ich oft tue ist, die Wahrheit nehmen und an ihr herumbasteln, und sie zu biegen. Oder einfach nicht Dinge sagen, anstatt direkt zu Lügen. Aber ich weiss, es ist trotzdem Lügen. Ich würde sagen ich habe in meinem Leben noch nie die absolute Wahrheit erzählt. Auch nicht vor Therapeuten, oder Eltern, oder Freunde. Und ich hab viele Geheimnisse. Dabei empfinde ich nicht ein Hauch von Schuldgefühle. Z.b. mag ich es meine Vergangenheit schlimmer auszumalen als sie ist, um als grösseres Opfer zu wirken als ich bin, weil es mir gerade Dient. Ich lüge ständig um mir ein Vorteil zu verschaffen, dabei Lüge ich aber nie Dreist, sondern vorsichtig, und immer ein Teil Wahrheit. Auch wissen viele nicht viel über mich, daher können sie meine Lügen nicht wirklich Fakt-Checken. Soll ich aufhören so viel zu Lügen? Auch vor dem Therapeuten Lüge ich.

Meister der Lügen?

Ist es schlimm wenn man von sich selber behaupten Würde, ein Meister der Lügen zu sein? Inofiziell. Weil ich kann gut Lügen anscheinend, und Manipulativ sein. Ich bin aber nicht immer so, nur wenn es zu meinem Vorteil ist. Nie würde ich alles über mich preisgeben, nie würde ich die volle Story erzählen, nie würde ich meine wahren Emotionen und Gefühle vollständig preisgeben. Ich habe keine engen Beziehungen, keiner der mir wirklich nahe ist. Ich meine ich kann keine tiefe Bindung zu anderen aufbauen, bzw. habe ich kein Interesse. Viele würden mich als sehr Mysteriös einschätzen. Weil eben keiner genau weiss was ich genau will, oder wie ich wirklich bin. Ich bin aber in echt immer Höflich, eher schon übertrieben Höflich, und schmeichle anderen gerne wenn es mir dient, aber immer vorsichtig und Dezent. Allerdings ist das mehr eine Maske, weil mir andere gleichgültig sind. Ich sage Leute was sie hören wollen, nicht die Wahrheit, damit sie sich bei mir Sicher fühlen, und geborgen. Aber keiner "Kennt" mich wirklich, keiner kann mich wirklich einschätzen. Ich bin ein Meister der vielen Gesichter, und des Lügens, wie meine wahre Persönlichkeit ist, meine wahren Intentionen, das bleibt immer ein Mysterium. Ist das bedenkliche eine Maske über der Maske, über der Maske zu tragen, und darunter nur noch eine weitere, und mein wahres Ich ist hinter zehntausend Masken? Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben eine Absolute Wahrheit gesagt. Ich lernte früh, der charismatische Lügner kommt weiter. Schlimm? Wer lügt denn bitte nicht?

Denkt ihr, ich könnte low latent inhibition (geringe, latente Hemmung) haben?

https://en.m.wikipedia.org/wiki/LLI https://www.reddit.com/r/LowLatentInhibition/ Ich bin darauf gekommen, das einiges davon auf mich zutrifft, bin mir aber nicht sicher ob der Grund LLI ist. Es gibt 10 Gründe warum ich, dass für durchaus möglich halte. Zum Beispiel: 1. Ich denke immer. Meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe, wodurch ich auch z.B Schlafprobleme habe und auch Konzentrationsprobleme wenn ich mich nicht gefordert fühle (z.B besonders in der Schule). 2. Höre ich selbst die leisesten Geräusche. Ich höre oft Dinge die andere nicht hören und konzentriere mich aich auf mehrere Geräusche gleichzeitig. Außerdem mag ich laute Geräusche garnicht. 3. Ich komme nicht mit lauten Geräuschen klar und für mich ist vieles schon laut. 4. Ich nehme Details war, bevor ich das Ganze wahrnehme. Jedes noch so kleinste Detail. 5. Oft habe ich zuviele Gedanken auf einmal, so dass es für mich schwer ist jedem Gedanken zu folgen und sie erstmal nach Priorität ordnen muss. 6. Mir fallen kleine Dinge sehr einfach ins Auge. Z.B ein kleines Blinken an einem Gerät oder Kritzelein an einer Bank. 7. Ich bin manchmal woanders. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber manchmal bin ich einfach zu beschäftigt mit meinen Gedanken. 8. Ich löse Dinge nicht Schritt für Schritt. Das hat mich vorallem als ich jünger war sehr irritiert und zwar nicht nur mich, sondern auch Lehrer und meine Mutter. Dies fiel vor allem in Mathe auf, weshalb mich manche Leute für eine Art Mathe Genie halten... Ihr könnt euch das vielleicht nicht so gut vorstellen, aber je einfacher etwas ist, desto weniger Zwischenschritte mache ich. Es scheint mir einfach plausibel und offensichtlich, weshalb ich nie verstehen konnte, warum andere dem nicht folgen konnten. 9. Ich habe eine ziemlich große Fantasie. Das war als kleines Kind noch extremer, aber ist immer noch sehr stark. Diese Fantasie nutze ich für Verschiedenes. 10. Ich mochte Plätze noch nie, wenn sie viele Menschen hatten und laut waren. Es war mir schon immer zu viel, zu viel, was man verarbeiten zu hat. Also vielen Dank, ich denke einfach schon länger darüber nach, was "anders" mit mir ist.
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Buchv über genetische Prägungen des Menschen?

Hallo! Ich suche ein Buch, was um ca. 2020 herausgekommen ist, es ist englischsprachig. Der Autor referiert im Detail den Anteil der Gene am Verhalten und der Entwicklung eines Menschen im Vergleich zu Erziehung und Umfeld. Das Fazit ist, daß die Genetik überraschend großen Einfluss hat, bei manchen Faktoren bis zu 80%. Das wurde vor allem mittels Zwillingsstudien erforscht. Leider habe ich Autor und Titel vergessen und das Buch verkauft. Kennt jemand so ein Buch oder kann Tips geben, um den Titel zu finden? Danke vielmals! Stefan

Sind Gefühle Erinnerungen?

Es gibt endlos viele Situationen, die gleiche Gefühle auslösen, auch wenn vieles nichts miteinander zutun hat, so ähnlich wie in dem Träumen. Wenn wir mit einen bestimmten Gefühl schlafen, träumen wir auch von Dingen, die nichts miteinander zutun haben. Überall können Situationen gemeinsame Gefühle auslösen. Beispiele: Kindheit Kindergarten Schule Beruf Gebäude Städte Wohnungen und vieles mehr, auch wenn vieles nichts miteinander zutun hat. Wenn man als Beispiel in dem 80er mit einen bestimmten Gefühl schlafen gegangen ist, was verarbeitet wurde und man hat als Beispiel von einen Onlinespiel geträumt, was erst Jahrzehnte später existierte oder nie existieren wird, also was hat in dem Beispiel eine Situation aus dem betreffenden Onlinespiel mit irgendwelchen erlebten Eindrücken aus dem 80er Jahren zu tun? Bei ähnlichen Umgebungen und Situationen ist klar, wieso auch Dinge, die völlig anders sind? Was meint Ihr? Sollten nicht eigentlich nur ähnliche Umgebungen, Erlebnisse und Situationen gemeinsame Gefühle haben?

Was hat es für einen Sinn, dass das Unterbewusstsein verschiedene Leben durchläuft?

Auch wenn wir davon nichts mitkriegen und nur etwas davon mitbekommen, wenn wir schlafen und etwas träumen. In dem ersten 3 Lebensjahren ist es klar, da Babys und Kleinkinder viel mehr schlafen und auch viel mehr Eindrücke aufnehmen. Aber wir schlafen nicht mehr so viel, sondern meistens nur in der Nacht. Schaue ich mir als Beispiel um 6:00 Uhr morgens für 1 Minute ein Foto an, bekomme ich ein bestimmtes Gefühl, dann fängt das Unterbewusstsein ein anderes Leben an und unterbricht das andere, also würde man 24 Stunden schlafen und träumen, in dem Beispiel von 6:00 Uhr - 6:00 Uhr (nächster Tag), würden in Abständen auch vereinzelte Bilder aufblitzen, die ebenfalls genau das Gefühl auslösen, womit man gerade schläft, also als Erwachsener hat man nichts davon, da man am Tag viele andere Dinge macht und nur zu bestimmten Zeiten geschlafen wird. Was meint Ihr? Theoretisch könnte unser Unterbewusstsein auch in der Zeit pausieren, wo wir wach sind und nur zu Zeiten irgendwelche Leben durchlaufen, wo wir gerade schlafen. Also was hat es für einen Sinn, das unser Unterbewusstsein immer noch so arbeitet wie in dem ersten 3 Lebensjahren und nicht anders?

Hat das mit dem Gefühlen etwas mit Autismus zutun oder ist so etwas normal?

Wenn ich in Bett liege und schaue mir eine Minute lang ein Foto an, bekomme ich ein bestimmtes Gefühl, was ich auch auf meiner Haut spüre und es wird auch im Schlaf verarbeitet und Träume von Umgebungen, die ebenfalls das betreffende Gefühl auslösen können. Wenn ich als Beispiel in meiner Schulzeit auf einer Klassenfahrt war, habe ich von morgens bis abends meine Mitschüler gesehen und konnte Nachts nie richtig träumen, da es zu viele Eindrücke waren. Wenn ein Foto die ganze Zeit in Sichtfeld bleibt und ich ein anderes Gefühl bekomme, lenkt es mich von dem anderen Eindrücken ab und kann nachts auch besser schlafen und träumen. Als ich ein Baby und Kleinkind in dem ersten 3 Lebensjahren war, habe ich viel geschlafen und war immer sehr lange in einer Umgebung z.B. Wohnzimmer, wenn ich viel geträumt habe, waren es alles Bilder, die dem Gefühl der aktuellen Umgebung entsprachen. Ist so etwas normal oder hat es etwas mit Autismus zutun? Was meint Ihr?

Nach Jahren ein zweites Mal auf ADHS testen?

Ich wurde in der Grundschule (1. o. 2. Klasse) auf Hinweis meines Klassenlehrers hin von meinen Eltern auf ADHS prüfen lassen. Da wurden mir Fragen gestellt wie bspw. ob ich Hausaufgaben am Stück oder immer wieder wechselnd erledige, sie haben einen Bildschirm mit Dauerschleife fliegenden Schmetterlingen an gemacht und ich sollte sagen wann meine Augen anfangen zu schmerzen und sie haben mir ein Mathe-Aufgaben-Blatt gegeben. Meine Mutter hat das dann abgebrochen als sie dann angefangen hatten meine Gehirnfunktionen oderso zu überprüfen. Die meinten aber wohl dass ich eher kein ADHS habe. Jetzt bin ich erwachsen, mache meine Ausbildung und meine TikTok fyp ist momentan voll mit ADHS-influencern und ich kann nicht anders als mir ständig zu denken dass das genau meine Probleme im Alltag sind. Mir ist klar, dass TT ein eher stereotypisches Bild von mentalen Krankheiten darstellt, aber denkt ihr es wäre sinnvoll sich nochmal testen zu lassen? Bzw auch was bringt es mir persönlich wenn festgestellt wird dass ich ADHS habe? Und kann sich das über die Zeit verändern bzw haben die da komische Sachen geprüft? Mir kam das schon damals komisch vor weil ich die Frage auch so spontan und vor allem so jung wie ich war gar nicht ordentlich beantworten konnte.

Wie reagieren Therapeuten auf schweres SVV?

Hallo, ich habe starke SM Gedanken, von denen mein Therapeut bereits weiß und ich musste ihm versprechen, zur nächsten Sitzung zu erscheinen. Ich habe es nicht mehr ausgehalten, möchte mein Versprechen aber unbedingt einhalten und mich dann schwer selbstverletzt, um irgendwie weiterzuleben. Ich möchte mit ihm ehrlich sein und ihm beim nächsten Gespräch sagen, was ich getan habe. Letztes Mal, was zum Glück schon mind. ein Jahr her ist, wollte er die Wunden auch sehen. Ich habe Angst, dass er diesmal die Wunden wieder sehen will, weil sie sind viel schlimmer als davor. Ich habe einfach Angst, dass er mich direkt einweisen wird.

Mit 30 Emotional?

Moin, erstmal zu mir. Ich bin Männlich und 30 Jahre alt. Kurz nach meinem 30 Geburtstag hat es angefangen das ich auf schöne oder traurige Videos genauso wie Filme Recht emotional reagiert habe bzw. es immer noch tuhe. Es stört mich an sich nicht aber es fühlt sich komisch an, weil ich normalerweise Recht emotional verschlossen bin. Als gutes Beispiel: Ich habe mit meiner Frau einen Film geschaut wo eine traurige Scene kam und auf einmal liefen bei mir die tränen und ich war völlig irretiert wieso mir das gerade passiert. Ich möchte nur gerne wissen wieso das auf einmal kommt und wie soll ich am besten damit umgehen. Danke euch im voraus.