Ein altes Sprichwort: Der Mensch wird älter als die Kuh und lernt immer noch dazu.

Das Hirn ist ein Speicher, der ständig Neues aufnimmt. Ist er voll, kann manches in der Ablage verschwinden.

Ich bin 94. Richtig gelesen.

Hätte mein Hirn ab 30 abgebaut, könnte ich heute hier nicht mehr schreiben.

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Die Zeit ist nicht mit der heutigen zu vergleichen. Es war die Zeit der sogenannten Trümmerfrauen.

Es gab wenig Männer. Viele waren im Krieg gefallen. Andere waren noch in der Kriegsgefangenschaft.

Es gab also kaum jemand, der sich um die Kinder kümmern konnte. Die spielten in den Trümmern.

Wer sollte den Kindern den Schlüssel abnehmen und was damit machen? Zum stehlen gab es nichts.

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Ich bin viele Jahre auf französischen Autobahnen unterwegs gewesen. Tempolimit 130. Es war ein ruhiges fahren! Keine Raser. Sicherheitsabstände wurden eingehalten. Niemand fuhr fast in meinem Kofferraum mit. Ich musste nicht ständig auf Schilder aufpassen, die ständig andere Geschwindigkeiten vorgaben. Die Unfallhäufigkeit war viel geringer als in Deutschland.

Ich war auch in vielen anderen europäischen Ländern. Überall Geschwindigkeitsbegrenzungen. Selbst in den USA kann man nicht rasen.

Deshalb verstehe ich nicht, warum es in Deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

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Bereits den Beginn würde ich anders formulieren.

Es ist richtig, dass Hitler von Hindenburg zum Kanzler ernannt wurde. Er hatte aber nicht die Macht, mit der er alles nach seinem Wunsch bestimmen konnte. Deshalb brachte er im Reichstag das Ermächtigungsgesetz ein, dem die rechten Parteien zustimmten. Erst dadurch erhielt er die Macht, Gesetze nach seinem Wunsch zu ändern oder zu erlassen.

Ohne dieses Ermächtigungsgesetz hätte er all das Unheil nicht anrichten können.

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Von den damaligen Befehlsgebern dürfte kaum noch jemand leben.

Die meisten, die noch leben, waren damals junge, manipulierte Menschen, die das bereut haben.

Es gibt nur noch wenige Unverbesserliche.

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Schau in das Familien Stammbuch deiner Eltern.

Im Familienstammbuch findest du die Namen deiner Eltern. Dort steht beim Vater und der Mutter, von wo sie stammen. Dort musst du beim Standesamt oder in der Kirche den Namen der Vorfahren finden. Bei denen steht wieder das gleiche. So kommst du von einer Generation in die andere. Eine mühselige und zeitraubende Arbeit.

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Weder in den Kriegsjahren des 2. Weltkrieg, noch in den Jahren danach.

In den Jahren war alles rationiert. Die Rationen wurden immer kleiner. Die Rationen wurden nach der Währungsreform zwar langsam größer, aber da fehlte das Geld.

Ich war Soldat im 2. Weltkrieg. War in Kriegsgefangenen Lagern in den USA und England. Dort war die Verpflegung gut. Als ich Ende 1947 entlassen wurde, überraschten mich die Bahnhöfe voller Hamsterer, die aufs Land fuhren, um alles entbehrliche gegen Lebensmittel zu tauschen. Das änderte sich schlagartig mit der Währungsreform. Da fehlte das Geld um die Hamsterfahrten zu bezahlen.

Damals wäre man dankbar für all das, das heute weggeworfen wird.

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Der Wolf sollte wie andere Tiere in der freien Natur, Hirsche, Rehe, Wildschweine usw. zur Jagt freigegeben werden, um den Bestand zu erhalten, aber zu verhindern, dass er vergrößert wird, damit der Bestand anderer Tiere erhalten bleibt.

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Dein Rechnung stimmt nicht. Es sind viel mehr mit einem Migrationshintergrund. Allein im Ruhrgebiet dürften es mehr als die Hälfte sein. Die sind aber schon seit einigen Generationen dort. Sie sind und fühlen sich als Deutsche.

Genau so wird es mit den heutigen Migranten in einigen Jahren aussehen.

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Lobbyismus.

Die gewählten Parteien setzen nicht die Wahlversprechen um, für die sie gewählt wurden, sondern werden von den Lobbyisten dirigiert.

Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander, ohne dass die Politik gegensteuert.

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Weil Lobbyisten die Politik machen und nicht die Politiker.

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Was möchtest du denn wissen?

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Die Engländer waren sich nicht bewusst, auf was sie sich mit der Entscheidung zum Austritt aus der EU einhandeln würden.

Jetzt streitet ein "Seniorenrat" darüber,wie man aus dem Dilemma herauskommt.

Die beste Lösung wäre eine neue Volksbefragung. Sollten sie wirklich austreten wollen, so sollte die EU die Bedingungen stellen und nicht umgekehrt.

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Ich bin in der Zeit aufgewachsen. Es begann schon in der Schule. Dann beim Jungvolk (Pimpfe), 10 bis 14 jährige, und später in der Hitlerjugend, 14 bis 18 jährige.

Bis 1933 hing hinter dem Lehrer Pult ein Bild vom greisen Hindenburg. Lehrer priesen die Demokratie.

Nach 1933 wurde das Bild von Hindenburg durch ein Bild vom "Führer" Hitler ersetzt. Die Lehrer blieben die Gleichen. Aber sie hatten jetzt den Nationalsozialismus zu preisen. Folgende Fragen waren üblich: Wo wohnt der Führer? In Berlin. Falsch. In Berchtesgaden. Falsch. Im Herzen eines jeden Deutschen. Richtig.

Der Zwang ins Jungvolk begann mit Einführung des Reichsjugendtag. Für diejenigen, die ins Jungvolk gingen war Samstags schulfrei. Die Schulklassen der Kinder, die nicht ins Jungvolk gingen wurden immer kleiner. Die Schulklassen wurden an immer weiter entfernten Orten zusammen gefasst. Schließlich hatten die Eltern Mitleid mit den Kindern und ließen sie ins Jungvolk gehen.

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Nationalismus und Nationalstolz sind 2 Paar Stiefel.

Ich bin in der NS Zeit aufgewachsen. Nationalismus erhebt den Anspruch, die eigene Nation und die Menschen über andere zu erheben. Dazu istein Feindbild nötig. Sei es ein minderwertiges Volk, eine Rasse usw. In der NS Zeit waren es Juden, Sinti und Roma.

Die Auswirkungen von diesem Wahnsinn sind ausreichend bekannt.

Nach dem Krieg kam ich in das zerbomte Deutschland zurück. Diesen Trümmerhaufen haben wir wieder aufgebaut und zu dem gemacht, was Deutschland heute ist. Darauf bin ich stolz. Dieser Stolz auf meine Nation hat aber nichts mit Nationalsozialismus zu tun, den ich mir nicht zurück wünsche.

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Ich interessiere mich sehr für Politik

Ich bin in der NS Zeit manipuliert worden. Habe der einseitigen Propaganda geglaubt und dafür mit 5 meiner besten Jugendjahre als Soldat und Kriegsgefangener gebüßt. Seitdem hinterfrage jede Information kritisch und bild mir meine eigene Meinung.

Ich habe als Kind die Weimarer Republik erlebt. Die Straßenkämpfe zwischen NSDAP, KPD und SPD. Die Menschen waren unzufrieden mit der Politik. Die vielen Parteien im Reichstag waren zerstritten. Eine Regierungsbildung wurde immer schwieriger. Damals war die große Arbeitslosigkeit der Hauptgrund für die Erfolge der NSDAP mit einem hervorragenden Redner Hitler, der Besserung versprach.

Um das Chaos, wie es im Reichstag war, zu vermeiden, wurde nach dem Krieg die 5% Klausel in der BRD eingeführt. Es gab bei den Wahlen nur 3 Parteien im Bundestag. Inzwischen sind es doppelt so viel.

Warum?

Das Volk ist mit der Regierung unzufrieden. Im Gegensatz zur Zeit der Weimarer Republik auf hohem Niveau. Der wesentliche Grund der Unzufriedenheit ist die sich ständig vergrößernde Kluft zwischen arm und reich.

Um das zu ändern hilft nur WÄHLEN. Wer nicht wählt, sollte nicht meckern.

In der BRD regieren im wesentlichen Lobbyisten und nicht des Volkes Wille. Das könnte sich vielleicht in einer handlungsfähigen EU ändern, in der Lobbyisten von unterschiedlichen Interessen aufeinander prallen.

Zudem würde die EU die Kriege der vergangene Jahrhunderte verhindern.

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