Soll ich meinen Sohn strenger erziehen als meine Tochter?

Hallo..

Mein Mann behauptet das ich unseren Sohn zum "weichei" erziehen. Durch mein gutmütiges Verhalten.

Da ich ihn besonders häufig mit ihm kuschel und schmuse und sehr oft bei allem tröste wenn er weint. Er geht zur Schule ist bald 7 Jahre alt und ist ein sehr emotionaler aber auch sensibler, empathischer Mensch.

Wenn er bei jeder Kleinigkeit weint spring ich sofort auf und tröste ihn. Mir tut es immer sofort weh wenn er weint. Ich kann es nicht mitansehen.

Mein Partner hat Angst das ich ihn zum Mädchen erziehe, ihn verweichliche da er sonst später von anderen Jungs einmal gehänselt werden könnte bzw zum Muttersöhnchen wird.

Bei der Tochter sei das ja normal weil sie ein Mädchen ist.

Noch eins vorweg: Er liebt sein Sohn sei er so sensibel wie er ist trotzdem, er nimmt ihn so an wie er ist, hat selbst kein Problem mit seiner Art das Problem ist nur seine Angst das sein Sohn später es einmal sehr schwierig haben wird sich durchzusetzen und sich zu behaupten. Das er durch Rückschläge immer am Boden zerstört ist und durch meine "Kuschel-Erziehung" ihn nicht stark sondern schwach mache...

Muss ich denn einen Sohn "härter" behandeln, nicht so viel schmusen oder kuscheln nur weil er ein Junge ist? Konsequent bin ich, ein Nein bleibt auch ein Nein. Mein Mann tröstet ihn zwar auch aber eher mit Worten anstatt mit Körperkontakt, wobei ich denke das es meinem Sohn auch gut tun würde von Vater öfters in Arm genommen zu werden.

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Freundin ist nach Fehlgeburt zickig, launisch und nimmt sich sehr wichtig wie reagieren?

Hallo.

Es geht um zwei Freundinnen von mir. Ich bin übrigens weiblich.

Meine erste Freundin hat in der 5 ssw ihr Baby verloren, ihr 2. Fehlgeburt gehabt. Sie hat aber bereits ein gesundes Kind.

Sie ist natürlich sehr traurig und hat viel geweint und hat Angst kein zweites Kind mehr bekommen zu können. Auch ihr Mann muss die Situation verarbeiten...

Meine zweite Freundin hat das natürlich auch mitbekommen und kann die Reaktion meiner Freundin nicht ganz verstehen da der natürliche Abgang in der 5 ssw passiert ist. Sie selbst hatte nämlich nach einer Entbindung in der 38 ssw ihr erstes Kind geboren aber das paar Stunden nach der Geburt an Hirnblutung verstorben ist. Daher kann sie die Reaktion meiner ersten Freundin absolut nicht nachvollziehen da diese Fehlgeburt "nur" in der 5ssw passiert ist und nicht viel später. Sie vergleicht nämlich die FG mit ihrer Totgeburt in der 38 SSW.

Außerdem sagt sie daraufhin "Es gibt sooo viele Frauen die späte Fehlgeburten haben oder Totgeburten oder eine Frau mit 18 FG hintereinander!!! Sie soll sich mal nicht so anstellen bei einer FG in der 5 ssw. Mal eben traurig oder enttäuscht sein ok aber so überreagieren finde ich total übertrieben. Es gibt sogar Frauen, die ungewollt Kinderlos sind und die aus gesundheitlichen Gründen NIEMALS auch nur ein Kind bekommen können. Sie tut so als ob sie das schlimmste erwischt hat."

Auch ich habe ihr versucht zu helfen, in dem ich über andere Frauen berichtet habe die mehrere FG hatten und danach trotzdem noch ein gesundes Kind bekommen haben um ihr Hoffnung und Mut zu machen. Auch um ihr das Gefühl zu geben das sie nicht alleine damit steht. Tja, es interessiert sie nicht. Es ist scheinbar ihr egal was die anderen Frauen noch durchleiden müssen.

Noch eins vorweg: Ich weiß das jede FG EGAL in welcher SSW, man traurig sein darf, vor allem wenn das Kind ein Wunschkind war. Aber ich merke das sie sich reinsteigert.

Wie soll ich der ersten Freundin sonst noch helfen, wie soll ich reagieren?

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