Innere Überzeugung und sexuelle Reize sind zwei verschiede Paar Schuhe.

Ich finde es am wichtigsten, dass man seinen Mitmenschen grundsätzlich mit Respekt begegnet, sich nicht in ihre Lebensführung einmischt und einfach mal daran glaubt, dass sie sicher am besten wissen, wer sie selbst sind. Das scheinst du ja zu tun.

Du reagierst auf äußerliche Reize, das kann ich verstehen. Ich stehe am meisten auf feminine Männer. Oft gefallen mir transsexuelle Frauen, besonders zu Anfang ihrer Transition. Viele sehen dann so aus, wie ich mir wünschen würde, dass viel mehr Männer sich so geben würden. ist aber leider nicht so.
Ich wäre bekloppt würde ich transsexuelle Frauen als etwas anderes als Frauen ansehen, schließlich bin ich ja selbst trans...

Also. Nein das ist nicht abwertend :) Aber ich würde es trotzdem nicht an die große Glocke hängen, solltest du mal mit einem transsexuellen Mann flirten. Mich zb würde es frustrieren wenn ich wüsste, dass ich einer Person gefalle die nur auf biologisch weibliche Personen steht.

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Ich habe vor ein paar monaten ca 20€ bezahlt

Wenn du ihn online beantragst musst du den Betrag danach überweisen, vorher wird der Ausweis glaube ich auch noch gar nicht produziert. Das ergibt sich aber alles im Prozess.

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Ich bin selbst kein Furry, bin mit keinen Furries befreundet und habe trotzdem keinerlei Problem damit.

Ich denke, dass viele Menschen Angst haben vor Dingen, die sie nicht verstehen.

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Weil sie früher allgemein nicht als richtige Männer betrachtet wurden. Sie passten nicht in das damalige Rollenbild eines Mannes (welcher nur auf Frauen stehen sollte) und wurden ausgeschlossen.

Um trotzdem irgendwer zu sein, haben sie sich ein neues Rollenbild gesucht, auf welches sie stolz sein konnten. Es ging darum, zu ihrer Homosexualität zu stehen und ihr einen Rahmen zu geben, in welchen die Homosexualität passen könnte.

Ein ganz durchschnittlicher Mann, der aber auf andere Männer steht, war einfach unvorstellbar.

Die "tuntige" Rolle war und ist ein Hilfsmittel um einen Platz in einer Welt zu finden, in der Homosexualität geleugnet wurde. Dieses Rollenbild hat keinen biologischen Zusammenhang mit dem Schwul-sein, weshalb man heutzutage dem Großteil der Schwulen ihre Sexualität nicht mehr anmerkt.

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Du klingst nach einem Musterbeispiel für einen tomboy ^^

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Biologisch gesehen geht das garnicht und es hat eher was mit der Psyche zutun.

offensichtlich schon, sonst würde es ja nicht weltweit immer wieder vorkommen und über viele Epochen der Menschheit hinweg.

Aber warum denken Trangenderpersonen, dass sie im falschem Körper/Geschlecht geboren wären?

Weil ihre Geschlechtsidentität (ein Teil von dem, wer wir sind und der sich nicht ändern lässt) nicht zu ihrem körperlichen Geschlecht passt.

Wie es nun dazu kommt dass transsexuelle Menschen geboren werden... nun das weiß man genau so wenig wie bei Homosexualität.

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Als LGBT Freunde finden ist eigentlich sogar einfacher, wenn man nicht gerade in einem Kuhkaff lebt. In jeder etwas größeren Stadt gibt es LGBT Cafes, Vereine, Clubs... google einfach mal was es in deiner Umgebung so gibt. Der Vorteil an solchen LGBT Gruppierungen ist, dass man sofort irgendwie dazu gehört, da man ja auch zur Minderheit dazu gehört.

Ansonsten wie andere auch. Über vereine zb. Probiere einfach mal was aus. Bouldern ist zb momentan recht beliebt. Recherciere, was man in deiner Umgebung noch so machen kann. Und da dann einfach auf Leute zu gehen

Dass du mit keinem redest ist nicht so gut. Wenn du mal akut jemanden brauchst, ich bin auch ein transsexueller Mann und nur wenig älter als du, kannst du mir gern schreiben :)

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Das Konzept: In den Kitas solle vorgelebt werden, wie es ist, schwul oder lesbisch zu sein. „Dann gibt es zum Beispiel zehn gewöhnliche Kinderbücher und eben drei, in denen der Prinz einen Prinzen heiratet“, erklärt Schwulenberatungs-Geschäftsführer Marcel de Groot.

Da sehe ich nun kein Problem dabei. Ist doch gut Vielfalt kennen zu lernen und zu verstehen, dass alle Menschen wertvoll sind und man ihnen mit Respekt begegnen sollte, auch wenn sie "anders sind". Bzw bisher immer so angesehen wurden.

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Hast du vielleicht zu viel Pornographie konsumiert, sodass dich der bloße Anblick einer nackten und (deiner Ansicht nach) schönen Frau nicht mehr reizt, sondern die Reize eben viel stärker sein müssen?

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Der Unterschied ist immens.

Transvestiten verkleiden sich tatsächlich. Sie spielen eine Rolle, an der sie Spaß haben. Es ist Kunst ;)

Transsexuelle tun das genaue Gegenteil. Sie fühlen sich jeden Tag verkleidet und missverstanden, weil sie zb für eine Frau gehalten werden, obwohl sie sich selbst als Mann sehen. Transsexuelle suchen dann einen Weg, endlich sie selbst sein zu können. Dafür passen sie auch ihre Erscheinung an, sodass sie besser zu ihrem Selbstbild passt. Eine transsexuelle Frau, die körperlich noch sehr männlich aussieht, mag für Außenstehende verkleidet aussehen, aber tatsächlich tragt sie dann endlich mal etwas, das zu ihr gefällt und das sich für sie passend anfühlt.

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Ich besuche manchmal eine Beratungsstelle. Mit meinem Partner, zur Paarberatung. Aber dort hilft man auch Familien in Kriesensituationen. Dort im Zimmer hängt jedenfalls ein großes buntes Plakat mit positiven Sprüchen für Kinder. Einer dieser Sprüche lautet:

Ich darf ALLE meine Gefühle fühlen

Und das gilt für jeden. Auch für Pädophile! Gefühle sind niemals falsch. Das können sie gar nicht sein, weil wir uns nicht aussuchen sie zu fühlen. Sie sind Reaktionen auf unsere Umwelt oder Dinge, die einfach ein Teil von uns sind. Wie heißt es so schön? Die Gedanken sind frei!

Was zählt sind allein unsere Taten und Worte.
Kinder sind nicht kompatibel mit der Sexualität von Erwachsenen und Jugendlichen. Sie können sie noch nicht verstehen und leiden darunter, wenn ihnen die Sexualität eines Älteren aufgezwungen wird. Das steht gar nicht zur Debatte und ich gehe mal stark davon aus, dass du die gleiche Empathie und Moral besitzt wie die meisten anderen Menschen auch.

Auch Kindesmissbrauchsabbildungen (sog. "Kinderpornografie") richten großen Schaden an. Selbst wenn das Kind "nur" mal eben mit breitgemachten Beinen posieren soll. Der Konsum von Kindesmissbrauchsabbildungen fördert nicht nur weiteren Kindesmissbrauch, die Betroffenen leiden auch ihr Leben lang unter dem Wissen, dass Dokumentationen der schlimmsten Augenblicke ihres Lebens immer und immer wieder angesehen werden.

Also. Von beidem Finger weg, nicht nur weil es strafbar ist. Das sage ich allgemein, ich bin mir sicher, dass du das selbst weißt.

Mach dich nicht selbst fertig. Pädophile können nichts dafür, dass sie pädophil sind. Es ist okay, pädophil zu sein. Es kommt nur darauf an, was man tut und sagt und wie man seinen Mitmenschen begegnet :) Solang du das nicht aus den Augen verlierst, ist alles okay. Du bist auch nicht krank und wenn es dir gut geht, brauchst du keine Therapie. Pädophilie kann man sowieso nicht "wegtherapieren".

Um zu deiner Frage zu kommen...

Wenn du bereits seit 3 Jahren diese Gefühle hast, ist es wahrscheinlich, dass du pädophil bist. Ja, das kann man schon mit 13 merken. Pädophilie ist genau das gleiche Bündel an Gefühlen, dass andere Menschen für Gleichaltrige empfinden. Der einzige Unterschied ist, auf welche Personengruppe die Gefühle sich beziehen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein 13 Jähriger bereits seine sexuelle Orientierung entdeckt, das gilt also auch für Pädophile.

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Es gibt keinen sinnvollen Grund, dagegen zu sein.

Mehr Auswahloption und weniger starre Vorgaben bieten ausschließlich Vorteile. Es gibt sicher einige Personen, für die die bislang üblichen Kleidervorschriften für Männer und Frauen ein Grund war, bestimmte Berufe nicht zu wählen.

Außerdem ist es auch Gleichberechtigung. In klimatisierten Flugzeugen ist das nun weniger relevant, aber in Zügen kann es sehr warm werden, wenn die Klimaanlage mal wieder nicht geht oder die Züge zu alt sind... weibliche Bahnmitarbeiter können dann Röcke tragen, Männer müssen aber lange Hosen anziehen. Das ist unfair.

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Gender ist ein Teil unserer Identität, bzw unseres Selbstbildes. Wir sehen uns selbst als Mann, Frau oder etwas anderes. Für die meisten ist das ein mehr oder weniger wichtiger Teil unserer Identität und dem, was uns als Person ausmacht.

Was ist dann aber das Objekt des Gefühls oder der Selbstidentifikation?

Es gibt keins, es muss auch keins geben. Nein, Stereotype haben NICHTS damit zutun.

Im Prinzip ist es ganz simpel. Entweder es fühlt sich gut, richtig und passend an, wenn man sich selbst zb als Mann bezeichnet, oder eben nicht. Das Gefühl ist ziemlich eindeutig, wenn man erstmal gelernt hat, wirklich auf sich selbst zu hören :)

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Da Pädophilie natürlich vorkommt, gibt es keinen Grund zur Annahme, dass in manchen Ländern mehr oder weniger Pädophile geboren werden.

Es kann höchstens sein, dass manche Pädophile in Länder auswandern, in denen die Existenz von pädophilen Menschen weniger tabuisiert ist. Aber ich denke nicht, dass das viele sind.

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Das ist ganz einfach.

Also Grundlegend bist du ja erstmal lesbisch. Du stehst auf Mädchen, aber auf Jungs nicht.

Jetzt kommen noch transsexuelle Mädchen dazu. Die sind auch Mädchen... richtige :) Aber es kommt darauf an, ob du persönlich das auch so siehst.

Siehst du transsexuelle Mädchen auch als Mädchen, die lediglich ein bisschen andere Lebenserfahrungen gemacht haben als die meisten anderen Mädchen? Ist es dir einfach egal, ob ein Mädchen cis oder trans ist? Dann bist du eindeutig lesbisch.

Siehst du transsexuelle Mädchen als "teilweise Junge"? Und reizt es dich explizit, wenn ein Transmädchen zb noch einen Penis hat? Dann sind das bisexuelle Tendenzen.

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Niemand darf über die Sexuelle Orientierung von Menschen raten.
Das erschwert die Lage für die Betroffenen immens.

Ich nehme mal an die meisten Menschen sehen das nicht so, daher wäre es angebracht wenn du deine Meinung erstmal erklären würdest. Sonst bringt dir das nicht viel.

Also, warum bitteschön ist es so schlimm zu versuchen die sexuelle Orientierung anderer Menschen zu erraten? Darf ich etwa nicht überlegen, ob der süße Typ vor mir an der Kasse überhaupt auf Männer steht, bevor ich ihn anspreche und vielleicht eine homophobe Reaktion bekomme?

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