Hi schreibtisch06,

ich hatte dir zwar bereits geantwortet, aber vielleicht ist es hier ja auch sinnvoll. Daher stelle ich es noch mal ein:

Sieht ja gut aus, dein Bogen. Aber das mit den verdrehten WA ist natürlich ärgerlich. Tja, nun habe ich selbst noch nie einen gebaut, aber mir ist folgendes aufgefallen:

  1. ich finde, die WA biegen sich nahe des Griffbereichs schon verdammt stark. Und wie es aussieht nur da. Weiter außen scheint da nicht viel zu passieren. Die Energiespeicherung spielt sich nur in einem kleinen Bereich ab. Für den Hauptspeicherung ist das o.k., aber die WA-Enden sollten mit eingebunden werden. Sie müssten da etwas dünner sein. Zumal WA mit leichteren Enden auch schnellere WA sind.
  2. der Pfeil liegt nie in der Bogenmitte, sondern immer ein Stück darüber. Die Sehne über dem Pfeil ist also etwas kürzer als die unter dem Pfeil. Die Pfeilbeschleunigung wird nach oben also einen Hauch direkter und schneller erfolgen. Um das auszugleichen, sollte der untere WA etwas stärker sein.
  3. Auf den letzten 3 Fotos hältst du den Bogen so, dass der dicker gewickelte Teil der Sehne unten ist. Ich nehme mal an, das dies auch der untere Teil des Bogens ist. Auf dem ersten Foto ist der Bogen an den Fliesen sauber ausgerichtet. Da ist zu sehen, dass die obere WA-Spitze unterhalb einer Fuge liegt, der untere WA aber oberhalb.

Momentan scheint es so zu sein, dass ausgerechnet der ober WA der stärkere ist. Dann sollte der Bogen gedreht gehalten werden.

Wenn du so gerne baust, hast du dir schon mal überlegt, einen Kurs zu besuchen? Die werden im Netz angeboten, natürlich evtl. mit einem gewissen Anfahrtsweg. Ich glaube aber, das dies was für dich wäre. Da bekommst du auch einen fachmännisch vorbereiteten Rohling, auch noch besser geeignete Hölzer werden oft geboten. Ohne Hilfe wirst du noch viele selbst bauen, es wird immer etwas anderes passieren. Ich könnte mit vorstellen, dass es irgendwann nerven wird, immer wieder von vorne beginnen zu müssen. Gerade das Tillern ist das schwierigste an einem Bogen.

Gruß Bogenfreund

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Hallo RuntyTiger,

mit dem Rat von Guru kannst du deinen Bogen sicher dieses Mal abspannen, aber dann solltest du diesen "tollen" Rat schnell wieder vergessen. Ich möchte jetzt mal annehmen, dass er leider selbst keine erfahrene Begleitung hatte und es nicht besser weiß. Besorge dir von deinem Händler eine Spannschnur. Hast du einen Händler persönlich aufgesucht? Dann wärst du eigentlich entsprechend beraten worden.

Die "Durchstiegsmethode ist leider sehr gebräuchlich, aber ausgerechnet die schlechteste. Beim Verspannen des Bogens zwischen den Beinen werden die Wurfarme stark belastet, sie werden kräftig seitlich verdreht. Und gerade Bögen in der günstigen Einsteigerklasse nehmen das in kürzester Zeit übel. Sie werfen dann nicht mehr sauber gerade nach vorn. Wenn du die Spannschnur dann hast, sieh dir mal dieses Video an, damit tust du deinem Bogen was gutes: https://duckduckgo.com/?q=spannschnur+recurvebogen&t=opera&iax=videos&ia=videos&iai=_2YiEWUPprw

Hast du mal darüber nachgedacht, dir einen Verein zu suchen? Mit bogenschießen.de oder natürlich mit google. Ja ja, ich weiß, das wollen viele nicht hören :-) Aber ganz ehrlich, das Auf- und Abspannen eines Bogens mag ein Problem sein, aber da hat das Schießen noch lange nicht angefangen. Was verlierst du dabei? Vereinbare ein paar Probetrainings. In aller Regel kosten die nichts. Bis jetzt war bei mir jeder, also wirklich jeder Anfänger erstaunt, was alles auf einen Neuling zukommt. Im positiven Sinne natürlich.

Gruß Bogenfreund

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Was ist der Unterschied zwischen einer SVX CAM und einer X3 CAM beim HOYT Compoud Bogen Prevail? Und welche Bogeneinstellungen soll ich wählen?

Ich bin während eines Rehaaufenthaltes zum Bogenschießen gekommen und würde mir nun gerne selbst einen Bogen anschaffen. Ich will mir aber auch nicht erst einen Anfängerbogen kaufen, den ich dann nach ein paar Monaten wieder durch einen besseren ersetzen muss, sondern ich möchte mir gerne gleich einen gescheiten Bogen kaufen, mit dem ich dann auch die nächsten Jahre schießen kann.

Jetzt habe ich den Blick auf einen Bogen von HOYT geworfen. Den Compound Bogen Prevail 37. Diesen gibt es allerdings einmal mit X3 und einmal mit SVX Cam. Worin liegt der Unterschied?

Auch würde mich interesssieren ob ich mit einem Zuggewicht von 50-60 Ibs und einem Auszug von 29-31" beim X3 Cam und 31-31.5" beim SVX Cam richtig liege. Ich bin 1,80 Meter groß und habe eine Spannweite von 1,80 Metern.

Was ist die Auszugslänge?

Die Auszugslänge eines Bogenschützen besagt die Distanz zwischen Ankerpunkt und Vorderkante des Bogens. Anhand der gewünschten Auszugslänge ist festzustellen, welcher Bogen am besten zu dem Bogenschützen passt und welche Pfeile zum Bogenschießen benötigt werden. Kaufen Sie in keinem Fall einen Bogen, egal ob Recurvebogen, Langbogen, Reiterbogen oder Compoundbogen, wenn Ihnen die Auszugslänge zu kurz oder zu lang ist!

Welche Auszugslänge benötige ich?

Um die Auszugslänge zu messen gibt es verschiedene Methoden. Einerseits könnten Sie einfach einen Bogen nehmen, ihn vollständig ausziehen und die Distanz messen. Haben Sie keinen Bogen? Kein Problem! Dann benutzen Sie einfach folgende Rechnung. Die Begrifflichkeiten zum bemessen der Auszugslänge sind wie folgt definiert:

Die Spannweite der Arme ist das Maß welches Sie am Besten auf diese Art und Weise messen:

Stehen Sie gerade und strecken Sie beide Arme in einem 90° Grad Winkel zu Ihrem Körper links und rechts von sich weg. Messen Sie nun den Abstand von Ihrem längsten Finger des linken Armes zu Ihrem anderen längsten Finger des rechten Armes.

Inches (engl.) ist auf deutsch Zoll und berechnet sich wie folgt: 1 Zoll (oder eben inches) entspricht 2,54 Centimeter (cm).

(Spannweite der Arme in cm) / 2,5 = (Auszugslänge in cm) / 2,54 = (Auszugslänge in inches)

Spannweite der Arme: 180cm

180 / 2,5 = 72

72 / 2,54 = 28,346.....

Meine Auszugslänge mit einer Spannweite der Arme von 180 cm entspricht somit 28,35 Zoll.

Somit müsste ich den HOYT Prevail 37 SVX Cam mit einer Auszugslänge von 28-29 oder den HOYT Prevail 37 X3 Cam mit einer Auszugslänge von 27-29 wählen?

Und was für ein Zuggewicht würdet ihr empfehlen? Ich bin sehr sportlich und ausdauernd, auch Arm-, Schulter- und Nackenbereich trainiert. Rechtshand. Ich hatte gelesen das sportlichen Männern ein Zuggewicht von 50-60 Ibs empfohlen wird, 60-70 Ibs gibt es für diese Bögen zwar auch, aber ich glaube das das zuviel sein könnte?! 40-50 Ibs sind warscheinlich auf Dauer zu wenig, wenn man regelmäßig schießt?

Könnte mir da jemand helfen? Nicht das ich mir nachher was im Internet bestelle und dann einen Bogen mit total falschen Einstellungen habe;-)

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Hallo tobiasmller659,

also, erst mal gleich vorweg: ich schieße selbst Bogen, aber keinen Compound. Allerdings haben wir seit vielen Jahren Compoundschützen im Verein, beim Training ist man eng beieinander. Ich kann dir also nur etwas allgemeiner raten und ich hoffe, du liest trotzdem erst mal weiter.

Du schreibst von ersten Bogenkontakten in der Reha. Ich habe nur 1x nach diesem Bogen gesucht und einen Preis von ca. 1500€ gefunden. Auch wenn du finanziell gesehen den Euro nicht 2x umdrehen musst: über einen Kauf zu diesem Zeitpunkt nachzudenken ist in meinen Augen, sorry, absolut unsinnig. Nimm mir das bitte nicht übel, aber davon bin ich überzeugt. Ein Grundsatz gilt für viele Sportarten, wo Körperbeherrschung und viel technisches Können gefragt ist eigentlich immer: ein Anfänger zieht aus Profimaterial niemals den Nutzen, den er sich erhofft

Als Fernziel o.k., aber dann solltest du erst mal einen Verein suchen (bogenschießen.de bzw. Google). Natürlich einen mit Compoundschützen. Ein Compound ist ein extrem technischer Bogen. Und das Bogenschießen ist an sich schon sehr komplex. Den ersten Compound sollte unbedingt ein geliehener sein. Diese bewegen sich in der 400€-Klasse, wenn man so einen kaufen wollte. Ich kann dir garantieren, dass so Geliehener, selbst beim zielgerichteten Training mit einem Trainer, mindestens 1 Jahr mehr kann als du als Anfänger.

Irgendwann wirst du dich soweit auskennen, dass dir ein Kauf nur noch wenig Probleme bereitet. Viele Anfänger glauben, teures Material ist zukunftsicher. Das mag stimmen, aber nur, wenn sich Fortgeschrittene dazu entschließen. Einen Compound in dieser Klasse lohnt für 2 Sorten von Schützen: den Turnierschützen der ernsthaft etwas erreichen will und seine Ziele höher steckt (nein, noch lange kein Olympia). Oder für Leute, die, sinnvoll oder nicht, viel Geld ausgeben wollen.

Auf jeden Fall solltest du dich immer an einen Fachhändler wenden, vor Ort. Auch wenn es einen gewissen Anfahrtsweg geben sollte. Ich hoffe, dass du nicht enttäuscht bist, wenn ich nicht die gewünschte Antwort für dich hatte. Aber auch wenn dieser Bogen grundsätzlich das Geld wert ist: für einen Anfänger ist das trotzdem über das Ziel hinaus geschossen.

Liebe Grüße Bogenfreund

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Hi Schreibtisch06,

ja, so ist es besser, mit den Fotos. Also, ich glaube, das wird schwierig. Die Pfeilauflage ist ja nur ein liegendes V , da werden Federn immer sofort abgeraspelt werden. Da wird so keine dran vorbei kommen. Wie ich ja schon geschrieben habe, eine geringe Chance gibt es höchstens mit Naturfedern. Wenn die anschlagen, legen die sich ein Stück weit an, um sich danach wieder zu entfalten.

Aber das stresst auch Naturfedern, die werden auch nicht lange halten. Im Übrigen finde ich das Holz im Bereich der Einkerbung schon sehr dünn. Ich kenne ja nicht das Zuggewicht. Aber ich kann dich vor einem brechenden Bogen nur warnen. Der obere Teil kann dir mal ganz fies entgegen kommen . . . Bei einer einfachen Haselnussrute ist ein durchknicken nur ärgerlich ist, bei einem "richtigen" Bogen ist das schnell kein Spaß mehr.

Ein Bogenfenster würde ich nur andeuten, wenn überhaupt, die Sicherheit geht da eindeutig vor. Und wenn eines, dann muss es etwas länger nach oben geführt werden. Natürlich ist ein Bogenfenster für einen Schuss vorteilhaft. Aber schließlich werden Langbögen auch ohne geschossen. Wenn der Pfeil zum Zuggewicht passt, funktioniert das auch. Und ein runder Griff kann von Rechts- und Linkshändern geschossen werden. Auch ein Vorteil . . .

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Was ist denn das für ein Bogen, hast du mal einen Link?

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Hallo Schreibtisch06,

das Anschlagen einer Feder kann mehrere Ursachen haben, wie fast alles beim Bogenschießen :-)

Könntest du ein Foto mit deinem Bogengriff/Pfeilauflage einstellen? Vielleicht auch mit einem aufgelegtem Pfeil? Und dann müsste ich dein Zuggewicht und den Spinewert deines Pfeils wissen. Und wenn ich weiß wie lange du schon schießt, wäre es auch hilfreich für mich.

Vorher wäre alles nur Spekulation, was dir nicht viel bringt.

Gruß Bogenfreund

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Hallo Pauli10,

diese Art von Pfeilauflage ist eigentlich nur an Compoundbögen zu finden, richtig? Die Nocke ist in Alu- bzw. Carbonpfeilschäften nur eingesteckt und somit drehbar. Daher ist die Befiederung in jede Position veränderbar. Kann schon sein, dass der Pfeil für einen herkömmlichen Bogen vorbereitet ist, also für eine "normale" Pfeilauflage. Aufgeklebt sind Nocken eigentlich nur bei Holzpfeilen. Diese aber sollte man nicht mit dem Compound schießen.

Daher sollte es kein Problem sein, die Befiederung auf die Pfeilauflage einzustellen. Die Nocken können schon mal recht schwer drehbar sein, dann die Nocke (und nur diese) mit einer Zange vorsichtig drehen.

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Hallo IchMagHometrail,

dieses Phänomen tritt oft bei Bögen auf, die besonders günstig waren, die Wurfarme haben dann keine besondere Qualität. Ein Holzmittelteil kann diesen Effekt nur noch verstärken. Leider hast du zu deinem Bogen keine weiteren Infos gegeben, gerade das wird hier leider sehr oft nicht getan. Ist es ein blanker Recurve? Oder sind Anbauteile dran, z.B. ein Visier. Sind diese Vibrationen tatsächlich Schwingungen der Sehne und keine Geräusche? Ist die Vorspannung der Wurfarme einstellbar oder sind diese in den WA-Taschen nur normal angeschraubt?

Viele Möglichkeiten wirst du nicht haben, aber als erstes solltest du die Standhöhe prüfen. Es kann sein, dass sie zu niedrig ist. Wenn ich mehr über deinen Bogen wüsste, könnte ich dir diese nennen.

Einen schwereren Pfeil zu nehmen wie hier geraten wurde ist wohl möglich, sollte aber nur die letzte Wahl sein. Immerhin wird man sich damit auch die Schussleistung deutlich verschlechtern. Und nicht immer ist gesagt, dass ein zum Bogen passender Alupfeil (Spinewert) so deutlich schwerer ist, dass die Schwingungen reduziert werden. Immerhin streben Hersteller immer an, einen Pfeil möglichst leicht zu gestalten.

Einen etwas ruhigeren Schuss lässt sich auch mit einer etwas dickeren Sehne erreichen, obwohl es dann evtl. auch etwas größere Nocken sein müssten. Aber wie gesagt, wenn es minderwertige Wurfarme sind, dann wird es eben schwierig. Vielleicht schreibst du noch mal was zu deinem Bogen, evtl. mit einem Link zum ansehen. LG Bogenfreund

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Hallo DarknYourSoul,

ein guter Hinweis kam in Form eines Links von Raceforce. Du solltest dir wirklich einen Verein suchen. Beim PSV Rostock konnte ich lesen, dass es da wohl z.Zt. einen Aufnahmestop gibt. Aber beim ESV Rostock kannst du es versuchen. Vereinbare ein paar Probetrainings, so kannst du den Sport und natürlich die Leute in Ruhe kennen lernen.

Na ja, ein sofortiger Kauf von einem Bogen ist sicher nicht die beste Idee für einen Anfänger, in einer anderen Antwort auf eine Frage von dir hatte ich das ja schon angedeutet. Obwohl ich den Wunsch gut verstehen kann, aber ein Leihprogramm hat einfach unschlagbare Vorteile, Aber gut, jeder entscheidet selbst.

Dann mache eben den eigentlich ersten Schritt jetzt als nächstes, die Vereinssuche. Du wirst bereits nach dem ersten Schnuppertraining eine Ahnung davon bekommen, was Bogenschießen tatsächlich sein kann. Das ist jedenfalls die Erkenntnis, die ich von meinen Neulingen wirklich immer nach den ersten Trainings höre. Wenn das Schießen in einem Jahr noch Spaß machen soll, braucht es Fortschritte. Und Lösungen für Probleme und Fragen, die ganz sicher auftauchen werden. Das kann ein Trainer vermitteln.

Beim ESV werden nach eigenen Angaben alle Bogenarten geschossen. Eine Offenheit und Toleranz, die man bei traditionell ausgerichteten Vereinen leider sehr oft vergeblich sucht. Bogensport ist vielfältig. Wer weiß, vielleicht schießt du in 2 Jahren einen ganz anderen Bogen als den, den du jetzt bekommst. Ich wünsche dir die richtige Entscheidung und einen guten Einstieg.

LG Bogenfreund

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Hallo Kusnoyo,

Bögen jeder Art sind nicht vom Waffengesetz erfasst und dürfen frei und ohne Einschränkungen gekauft und herum getragen werden. Sinnvoll ist es natürlich immer, den Bogen zu verpacken, auch einteilige Langbögen gehören in eine schmale Transporttasche. Niemandem ist gedient, irgendwelche Passanten nervös zu machen und Ärger zu riskieren.

Auch Pfeile unterliegen keinen Einschränkungen. Ich gehe davon aus, dass ganz normale Spitzen für Sportbögen montiert sind. Jagdpfeile sind in D Unsinn, da es keine Bogenjagd gibt. Wenn man damit erwischt wird, steht automatisch mindestens der Verdacht der Wilderei im Raum.

Was das Schießen angeht, ist es mit der schönen Freiheit allerdings vorbei.

Bogenschießen ist Schießsport und unterliegt damit ganz automatisch besonderen Sicherheitsbestimmungen. In der Öffentlichkeit herumzuballern sollte man unterlassen. Auf irgendwelchen Grundstücken braucht es die Genehmigung des Eigentümers, ein freies Schießen in Wäldern ist nicht erlaubt. Auch wenn es viele machen, wird sich das nicht ändern.

Man sollte sich an einen Verein wenden, hier gibt es ein zugelassenen Platz und ein entspanntes Schießen ist garantiert. Und so ganz nebenbei lernt man das Schießen, das ist was ganz anderes als Pfeile fliegen lassen.

LG Bogenfreund

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Hallo Elena12321,

bei deiner Größe ist ein 62er oder 64er Bogen zu empfehlen. Alles was kleiner ist hat für dich Nachteile. Entweder werden die Wurfarme sehr belastet, zumindest aber haben kleine Bögen einen sehr spitzen Sehnenwinkel, der die Zugfinger stark zusammen drückt. Uns sie reagieren sehr empfindlich auf Schießfehler, dass kann nun wirklich keiner gebrauchen.

Und 40 lbs sind für 13jährige auf jeden Fall zu viel. Mit 13 ist man absolut noch im Wachstum, niemand der halbwegs weiß was er tut macht so etwas. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade in Sachen Zuggewicht kaum jemand auf gute Ratschläge hören will. Immer nach dem Motto: hohes Zuggewicht = besseres Schießen. Nur hat mir noch nie jemand erklären können, wie man zu dieser Annahme kommt.

Du bist kein Anfänger? Nun, ein fortgeschrittener Schütze aber sicher auch nicht. Dieser würde erstens nicht diese Frage stellen, und sich zweitens an einen Fachhändler wenden.

Aber gut, wenn du schon gekauft hast, ist es ja sowieso zu spät.

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Hallo evecon

das Lagern hat den Wurfarmen sicher nicht geschadet. Sie sollten am besten dunkel gelagert worden sein, aber wenn sie verpackt waren, wird das sicher so sein.

Grundsätzlich ist ein Kauf von WA von Unbekannten aber immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das Aufspannen des Bogens ohne Spannschnur oder sogar Leerschüsse ohne Pfeil wird ein Verkäufer kaum so ohne weiteres zugeben. Verdrehte WA lassen sich prüfen, aber feinste Risse von einem Leerschuss sind kaum oder gar nicht zu sehen.

Aber wie gesagt, die Lagerzeit dürfte die WA nicht verschlechtert haben.

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Hallo Googy,

da dürfte ein 68 Zoll-Bogen ausreichen bzw. optimal sein. Genau genommen geht man nach der Auszugslänge. Von 27 - 29,5 Zoll (68-75cm) ist diese Länge gut. Erst darüber sollte man 70 Zoll wählen. Auf die Körpergröße gesehen wäre ein 68er von ca. 1,70m bis ca. 1,80m Größe o.k. Wenn man seine Auszugslänge nicht kennt, ist die die Auswahl nach der Körpergröße eine gute Alternative, die oft passt.

Bögen haben einen bestimmten optimalen Arbeitsbereich, in diesem werfen Wurfarme am effizientesten. Deshalb sollte man sich an diese Empfehlungen halten.

Gruß Bogenfreund

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Hallo RuntyTiger,

mit dem Bogenschießen beginnen zu wollen, ist erst mal eine tolle Idee.

Aber auch ich kann nur raten, dass du dir einen Verein suchst. Oft wird Geld für eine Ausrüstung ausgegeben und nicht bedacht, dass Bogenschießen viel mehr ist, als nur Pfeile fliegen lassen. Vor alle wenn es einem Jahr noch Spaß machen soll, braucht es immer wieder Erfolgserlebnisse. Das der Spaß an der Sache anhält ist stark vom Gefühl abhängig, sich weiter zu entwickeln und nicht der ewige fortgeschrittene Anfänger zu bleiben.

Suchen kannst du auf bogenschießen.de oder natürlich auch in Google. Vereinbare am besten ein paar Probetrainings. Diese sollten nichts kosten, die Ausrüstung bekommst du gestellt. So kannst du den Sport erst mal in Ruhe kennen lernen. Auch ich habe immer wieder Neulinge, die nach den ersten 3 Schnuppertrainings merken, dass das Bogenschießen viel komplexer ist als gedacht und etwas mit regelmäßigem Training zu tun hat :-) Einige bleiben dann weg. Ist immer schade, aber so wurde wenigstens kein Geld verbrannt. Vor allen bekommst du auch ein Gelände zum Schießen. Das herumballern im eigenen Garten ist wegen der Sicherheitsauflagen in den wenigsten Gärten erlaubt.

Im Falle eines Eintritts solltest du nur das Zubehör kaufen, der Bogen sollte unbedingt eine Zeitlang gemietet werden, bei einem Fachhändler vor Ort. Auch wenn es einen gewissen Anfahrtsweg geben sollte. So können ohne Mehrkosten die anfangs schwächeren Wurfarme gegen immer etwas stärkere getauscht werden.

Aber das wirst du dann im Verein alles erfahren, da ist im allgemeinen auch ein fairer Händler bekannt. Ich wünsche dir einen guten Einstieg.

LG Bogenfreund

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Hallo Timo821,

Compoundbögen arbeiten nach dem Umlenkprinzip. Es wird also keine "Compoundwirkung" ohne Cams geben. Auch der Oneida arbeitet mit Cams. Nur das die Energie durch herkömmliche Wurfarme aufgebaut wird. Optisch interessant und außergewöhnlich. Ob das so sinnvoll ist, da bin ich mir nicht so sicher. Wer volle Präzision beim Wurf will, ist mit den extrem verwindungssteifen "normalen" Compoundwurfarmen wohl besser bedient.

Ist dein alter Bogen ein Compound und du hast Erfahrung? Sonst wird die Umstellung schwierig. Compoundbögen sind technisch sehr anspruchsvoll. Man sollte wissen was man tut, um die bauartbedingte Präzision auch zu erhalten.

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Hallo Jerry15,

ich habe mir alle bisherigen Antworten durchgelesen und muss sagen, dass ich an deiner Stelle immer noch genauso unsicher wäre wie vorher.

Mein dringender Rat ist, dass du dir erst mal gar keinen Bogen kaufst. Zwar die benötigte Ausrüstung, aber eben keinen Bogen. Der sollte bei einem Fachhändler geliehen werden. Bitte, auch wenn das nicht deine Vorstellung ist, lies doch erst mal weiter :-)

Der beste erste(!) Bogen ist ein 3-teiliger Leih-Recurve. Beginne mit wenig Zuggewicht, im Leihprogramm können im Abstand von ca. 8 Wochen (je nach Trainingshäufigkeit) immer neue Wurfarme beim Händler geordert werden. In Vereinen wird ein fachkundiger Trainer selbst bei Erwachsenen mit kaum mehr als 22 lbs beginnen. Es geht niemals darum, was man ziehen könnte. Aber das Erlernen der Technik ist viel einfacher mit weniger Zuggewicht.

Ein Fachhändler lebt von zufriedenen Kunden, in aller Regel wird dort kein Neuling über den Tisch gezogen. Auch ein gewisser Anfahrtsweg lohnt sich. Auch im Einsteigerbereich /Leihprogramm gibt es Markenhersteller mit soliden Bögen.

Als Trainer kann ich, so nebenbei, auch einen Verein empfehlen (bogenschießen.de oder google). Ich weiß, das war nicht deine Frage. Aber dort wirst du viele verschiedene Leute mit Erfahrung kennen lernen, und natürlich auch deren Bögen. Nach einiger Zeit wirst du wissen, was es für ein Bogen für dich selbst werden soll. Bogenschießen ist vielfältig. Und die ersten paar Probetrainings sollten nichts kosten. So kannst du den neuen Sport erst mal in Ruhe kennen lernen.

Ich finde hier eine bestimmte Marke zu nennen würde dir nicht im mindesten weiter helfen. Der Rat zu einem Fachhändler hingegen schon, dort kannst du Probeschießen. Natürlich nur wenn du magst, die letzte Entscheidung liegt bei dir . . . Ich wünsche dir einen guten Start.

Liebe Grüße Bogenfreund

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Hallo DarknYour Soul,

du hast den Recurve mit 68 Zoll genannt, daher ist es vermutlich wohl kein Jagdrecurve, die sind meist kürzer. Daher setze ich jetzt mal einen 3-teiligen voraus, ich hoffe, ich liege da richtig.

Also einen Sportrecurve, und da empfehlen sich grundsätzlich Carbonpfeile, sie sind günstig, sehr stabil, Evtl. auch noch Alu´s, die aber nur für das Scheibenschießen. Aber eben kein Holz. Das ist was für traditionell ausgerichtete Schützen, mit den gewissen Nachteilen, die das Naturmaterial nun mal so mit sich bringt. Und ganz bestimmt kein Fiberglas. Manchmal werden Sets zusammen gestellt, in denen ein unglaublicher Müll an Unwissende verscherbelt wird.

Ganz wichtig dabei: suche dir einen Fachhändler im Netz, auch wenn es einen gewissen Anfahrtsweg geben sollte. So vermeidest du schon mal Fehlkäufe. Das Internet ist später durchaus eine Möglichkeit, sobald du Ramsch von guten Artikeln unterscheiden kannst.

Grundsätzlich gilt es zu überlegen, ob du gleich einen kompletten Bogen kaufen solltest. Wenn du durch dein bisheriges Bogenschießen sicher bist das dies dein Sport ist, steht einem Kauf eines schönen Mittelteiles sicher nichts mehr im Wege. Aber die Wurfarme sollten noch eine Weile geliehen werden, um durch stetiges Training dein Endzuggewicht langsam zu erreichen. Erst dann ist es sinnvoll, sich eigene Wurfarme zu kaufen, dann auch gerne etwas mehr zu investieren.

Aber wie gesagt, wenn du, nach eigenen Worten, erst am Anfang stehst, mache nicht den ersten großen Fehler und kaufe dir irgendwelche "Sets" aus dem Netz. Vielleicht sind Fachhändler nicht die billigsten, wenn man auf jeden einzelnen Euro sieht. Aber auch hier kann man im Einsteigerbereich bewährte Marken preiswert bekommen. Eine Faustregel gilt überall: wer zu billig kauft, kauft doppelt. Praktisch jeder Fachhändler ist niemals darauf aus, Neulinge über den Tisch zu ziehen. Fachhändler leben in erster Linie von zufriedener Kundschaft, und Bogenschützen (zumindest in den Vereinen) stehen in engem Kontakt. Ich wünsche dir einen gelungenen Einstieg.

Liebe Grüße

Bogenfreund

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Hallo Valery03,

ich weiß ja nicht, ob meine Antwort dir noch helfen kann, ich versuche es aber trotzdem mal :-)

Im Sinne des Waffengesetzes gilt der Bogen nicht als Waffe, er wird als Sportgerät angesehen. Du kannst also ohne Einschränkung einen Bogen kaufen, wenn auch vermutlich die Eltern hier noch mitmachen müssen. Auch das transportieren ist überhaupt kein Problem, er muss nicht mal eingepackt sein. Allerdings sollte das natürlich immer gemacht werden, weshalb sollte man da unnötigen Ärger riskieren.

Beim Schießen ist es dann nicht ganz so freizügig. Bogenschießen ist ein Schießsport und damit gelten besondere Sicherheitsbestimmungen. Das oft gemachte Schießen im eigenen Garten z.B. ist grundsätzlich zwar erlaubt, wegen der Auflagen aber in fast allen Gärten nicht möglich. Auch wenn es viele machen, wenn ein nervöser Nachbar die Polizei ruft, kann großer Ärger entstehen, selbst wenn noch niemand verletzt wurde.

Am sinnvollsten ist es tatsächlich, wenn du dir einen Bogenverein suchst, auf bogenschießen.de oder natürlich in Google ist das möglich. Pfeile fliegen lassen und das Bogenschießen lernen sind ganz unterschiedliche Dinge. Gerade wenn es noch in 1 Jahr Spaß machen sollte, braucht es immer wieder Fortschritte, um den Spaß zu erhalten. Du kannst ja mal schreiben, wie sich die Sache bei dir entwickelt hat. Ich kann gerne noch mehr dazu schreiben, es wäre aber gut für mich zu wissen, ob du überhaupt noch ein Interesse daran hast.

LG Bogenfreund

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Hallo AnswerGirl02,

hier wurde einiges geschrieben, halte dich am besten an die Antworten von Roermike, Eraser13 und GunnarPetite. Diese Antworten beschreiben die Sicherheitsauflagen sehr gut.

Keinesfalls kann "überall" geschossen werden, nur weil der Bogen nicht unter das Waffengesetz fällt. Bogenschießen ist Schießsport und es gelten daher automatisch besondere Vorschriften.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sollte nicht geschossen werden, wenn es hinter deinem Ziel noch einen weiteren Garten, einen Fuß- oder Feldweg oder eine Straße etc. gibt. Bis zu einer Entfernung von ca. 20m sollten die schon erwähnten 15m (mindestens) Abstand zum seitlichen Nachbarn vorhanden sein. Gefährlicher als Abpraller sind die Streifschüsse an einer Zielscheibe. Dann können Pfeile mit fast ungebremster Geschwindigkeit seitlich weggehen. Auch in Winkeln, die man vorher nicht für möglich gehalten hat.

Hinter einer Zielscheibe sollten bei ca. 20m Entfernung und einer Bogenstärke von bis zu. 24 lbs wenigstens 40m freie Fläche sein. Ein versehentlich zu hoch gezielter Pfeil fliegt dann unglaublich weit. In weniger als 2 Sekunden ist so ein "Sicherheitsabstand" Geschichte. Natürlich sollte es einen Pfeilfang hinter deinem Ziel geben. Zu empfehlen ist da ein hochwertiges Sicherheitsnetz aus dem Fachgeschäft, diese können im Internet leicht gefunden werden.

Gerade bei Anfängern ist es keine Frage ob das passieren kann, sondern nur wann. Aber wie auch immer die Örtlichkeiten bei dir sind: wenn dein "Sicherheitsdenken" genauso stark ist wie dein Wunsch Bogen zu schießen, dann wirst du mit den guten Antworten hier schon den richtigen Weg finden. Vielleicht hast du ja auch einen Bogenverein in erreichbarer Nähe. So ganz nebenbei lernt man da das Schießen, und das ist ja auch ganz nett.

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Hallo Clara2050,

wurde deine Frage beantwortet?

Sorry, aber eine Reaktion deinerseits würde einen guten Eindruck machen, bzw. sie gehört doch irgendwie dazu, oder?

Zumal der Teil nach der ausreichenden oder nötigen Bogenleistung noch nicht beantwortet werden konnte, weil Infos zum deinen ausgesuchten Bogen fehlen.

LG Bogenfreund

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