Der Stromfluss bzw. die Übertragung elektrischer Energie, wie wir es vereinfacht immer beschreiben und damit auch in der Praxis hantieren (Das Modell, in dem die Elektronen "fließen" bzw. Wasserschlauchmodell), ist in der Realität ganz anders.
Elektrische Energie wird über das Elektromagnetische Feld transportiert, und nicht über Elektronen, die sich von A nach B bewegen. Ihre Bewegung hingegen ist essenziell, da dies zu einer Änderung des Elektromagnetischen Feldes führt. Genau das wird aber herbeigeführt, sodass auch jede kabellose Datenübertragung de facto nichts anderes als
Strom durch die Luft schicken
ist.
Der Sender "stört" das elektromagnetische Feld auf eine mit parametern beeinflussbare Weise, während der Empfänger, der auf diese Störungen reagiert, indem er so konstruiert wird, dass dieses Feld intern zu gewissen Ladungsbewegungen führt.
Und wie wir durch die Wissenschaft wissen, brauchen elektromagnetische Wellen kein Medium und breiten sich trägerfrei durch Vakuum aus (sie sind sich quasi selbst der Träger), weshalb
die sogenannte Äther-Energie
ein Gedankenexperiment aus vergangenen Zeiten ist.
Der Vorteil eines Kabels ist, dass es wesentlich mehr frei bewegliche Elektronen bietet, die wesentlich leichter und widerstandsfreier zum Bewegen angeregt werden können, sodass das entlang des Kabels führende elektromagnetische Feld wesentlich stärker ausfällt bzw. von wesentlich niedrigerer Abschwächung betroffen ist.
Über Luft bräuchte man für gleiche Leistungsübertragungen senderseitig absurde Sendeleistungen, weil ein absurd großer Teil durch die kabellose Strecke gedämpft wird, insbesondere durch die geometrische Ausbreitung (1/R²).