Der Vollausschlag soll bei 10mA oder 10V kommen.

Als Strommesser bei 10mA und I0 = 2mA fließen die restlichen 8mA durch R1. Also muss U1 = 0,4 V sein. Dieses Verhältnis muss wegen des Vollausschlags auch bei der Spannungsmessung gelten. Ergo muss U2 = 9,6 V sein. Da die 10mA nun durch R2 fließen, bekommen wir R2 = 9,6V/0,01A = 960Ohm heraus.

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Du kannst dir dazu die fertigen Transformationsformeln anschauen. Wenn es dir um die Herleitung geht, hier als Beispiel für ein Widerstandspaar:

Du hast in beiden Schaltungen die Knoten 1 bis 3. Das elektrische Verhältnis zwischen 1 und 2 in Sternschaltung muss auch nach der Transformation zwischen 1 und 2 in der Dreiecksschaltung erhalten bleiben. Unsere Ausgangslage ist die Sternschaltung, dann schauen wir, welchen Widerstandswert wir zwischen 1 und 2 messen (schalte dir gedanklich eine Spannungsquelle an den Klemmen 1 und 2 zu).

Wir erhalten


Jetzt betrachten wir die Klemmen 1 und 2 der Dreiecksschaltung und messen dort den Widerstand. Hier sehen wir dann (schalte wieder deine fiktive Spannungsquelle zu), dass die Widerstände R31 und R23 dann eine Reihenschaltung ergeben und deren Ersatzwiderstand parallel zu R12 liegt:

Bild zum Beitrag

Unser Widerstand beträgt nun:



Da beide Schaltungen das gleiche Widerstandsverhalten zwischen den zwei Klemmen aufweisen müssen, können wir beides Gleichsetzen:





Wenn wir auf der rechten Seite der Gleichung nun die Regeln für Parallelschaltungen anwenden, erhalten wir:



Die gleichen Überlegungen kannst du nun für die Klemmen 1 - 3 und 2 - 3 durchführen und kommst am Ende auf die Verhältnisse, die auf deinem Screenshot sind.

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Bei 115,2kBd dürfte schon bei ein paar Metern schluss sein.

Spannungsschnittstellen (RS232 ist eine) werden kapazitiv belastet, denn durch das ständige Pegelwechsel wird die Leitungskapazität mit der anliegenden Frequenz umgeladen. Längere Leitungen haben größere Kapazitäten und wirken deshalb wie ein Tiefpassfilter, was die Signalflanken immer flacher werden lässt. Eine hohe Baudrate bedeutet, dass innerhalb der Zeit X mehr Pegelwechsel stattfinden im Vergleich zu einer niedrigeren Baudrate. Das wiederum bedeutet eine höhere Signalfrequenz bzw. ein höherfrequenteres Spannungssignal. Was passiert mit dem kapazitiven Blindwiderstand, wenn die Frequenz sich erhöht? Genau, der Blindwiderstand wird dadurch kleiner bzw. die Belastung der Quelle wird größer.

Deshalb ist der kapazitive Belag des Kabels in Zusammenhang mit der Baudrate der entscheidende Faktor für die Signalreichweite.

RS232 ist für eine Gesamtlast bis ca. 2500 pF spezifiziert. Damit ist nicht nur die Leitung, sondern die End-to-End Kapazität gemeint (also inkl. die Schnittstellenkapazität). Auf welche Baudraten sich das bezieht, geht aus der alten Norm nicht hervor, allerdings ist die alte Norm auch nur bis etwa 20 kbit/s spezifiziert. Die höheren Baudraten kamen erst in den nachfolgenden Jahren durch bessere Kabel und Treiber möglich wurden.

Ein Cat5 Kabel hat um die 50-70 pF/m an Kapazitätsbelag. Bei 35 m liegen wir da zwischen 1750 pF ... 2450 pF.

Bei 9,6kBd wird das absolut kein Problem sein. Bei 115,2kBd wäre ich skeptisch, aber probieren geht über studieren.

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Das alles hängt ganz von dem jeweiligen Endergebnis des eingeschlagenen Weges ab.

Wenn wir mal so tun, als würdest du jeden Weg erfolgreich zu Ende gehen, dann ist die Antwort auf

Ausbildung und danach ein Studium schlauer wäre?

definitiv ein Nein! Schlauer wäre es selbstverständlich, wenn du beides gleichzeitig machst. Du sparst dadurch Zeit, kannst eher an höheres Einkommen gelangen und hast auch während deiner Studien- und Ausbildungszeit mehr Synergien.

Mein Gedanke ist durch die Ausbildung viele Bereiche kennenzulernen

Das entscheidet am Ende, so blöd das jetzt vielleicht auch klingen mag, der letztendliche Betrieb und die Verhältnisse dort.

Wie sieht es aus wenn man nicht zu 100% von dem Beruf überzeugt ist bzw. einige Teilbereiche wie Programmieren fremd sind?

Programmieren hast du auch im Elektrotechnik-Studiengang. Wie intensiv oder ausgeprägt das ist, hängt von der Vertiefungsrichtung ab. I.d.R. hat die Vertiefung in Automatisierungstechnik den größten Programmier(sprachen)anteil. Als Student oder Absolvent ist es aber nicht so, dass du dich auf eine Einbahnstraße begibst oder für ewig auf Richtung/Vertiefung X verdammt bist. Du wirst immer Inhalte haben, die du für deinen Weg nie anwenden wirst oder erst in der Praxis erlernst. Ein Studium ist kein "So, hab ich jetzt gemacht. Jetzt kann ich alles für Beruf X". Ein Studium ist viel mehr, dass du erlernt hast, dich an komplexe Problemstellungen heranzutasten und sie systematisch zu lösen, durch sukzessive Anwendung und Aneignung von Fachkenntnissen. Das hört mit dem Ende des Studiums nicht auf, sondern fängt im Berufsleben, solltest du einen passenden Beruf bekommen, erst damit richtig an.

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Die elektrische Verschiebungsdichte ist physikalisch das gleiche wie die elektrische Flussdichte. Die beiden Begriffe werden einfach nur kontextabhängig verwendet.

Es geht hierbei um die Dichte der elektrischen Feldlinien. Verschiebungsdichte nutzt man gerne, wenn man hierbei den Einfluss eines Dielektrikums (was du bei Kondensatoren ja hast) betonen möchte.

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K1= I1+I2

K1 , K2 usw. ist keine Variable, sondern eine Knotenbezeichnung. Wenn du auf diese hinweisen willst, schreibst du es in folgender Form auf:

K1:  IA = I1 + I2
K2:  IB = I1 - I3
K3:  IC = I2 + I3

Ansonsten sind deine Gleichungen von den inhaltlichen Beziehungen her soweit richtig, auch wenn du nicht so viele brauchst.

Bei der 3c musst du vom Kontext das gleiche machen. Es geht aber wesentlich übersichtlicher und einfacher. Das solltest du noch etwas üben.

Bild zum Beitrag

IA = I1 + I2
IB = I1 - I3
IC = I2 + I3

UR1 = I1 * R1
UR2 = I2 * R2
UR3 = I3 * R3

UR2 + U2 - UR3 - U1 - UR1 = 0
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Der Stromfluss bzw. die Übertragung elektrischer Energie, wie wir es vereinfacht immer beschreiben und damit auch in der Praxis hantieren (Das Modell, in dem die Elektronen "fließen" bzw. Wasserschlauchmodell), ist in der Realität ganz anders.

Elektrische Energie wird über das Elektromagnetische Feld transportiert, und nicht über Elektronen, die sich von A nach B bewegen. Ihre Bewegung hingegen ist essenziell, da dies zu einer Änderung des Elektromagnetischen Feldes führt. Genau das wird aber herbeigeführt, sodass auch jede kabellose Datenübertragung de facto nichts anderes als

Strom durch die Luft schicken

ist.

Der Sender "stört" das elektromagnetische Feld auf eine mit parametern beeinflussbare Weise, während der Empfänger, der auf diese Störungen reagiert, indem er so konstruiert wird, dass dieses Feld intern zu gewissen Ladungsbewegungen führt.

Und wie wir durch die Wissenschaft wissen, brauchen elektromagnetische Wellen kein Medium und breiten sich trägerfrei durch Vakuum aus (sie sind sich quasi selbst der Träger), weshalb

die sogenannte Äther-Energie

ein Gedankenexperiment aus vergangenen Zeiten ist.

Der Vorteil eines Kabels ist, dass es wesentlich mehr frei bewegliche Elektronen bietet, die wesentlich leichter und widerstandsfreier zum Bewegen angeregt werden können, sodass das entlang des Kabels führende elektromagnetische Feld wesentlich stärker ausfällt bzw. von wesentlich niedrigerer Abschwächung betroffen ist.

Über Luft bräuchte man für gleiche Leistungsübertragungen senderseitig absurde Sendeleistungen, weil ein absurd großer Teil durch die kabellose Strecke gedämpft wird, insbesondere durch die geometrische Ausbreitung (1/R²).

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Einfach abzwacken in der CEE oder davor ist nicht okay, auch wenn das elektrotechnisch kein Problem ist. Das Problem ist vielmehr, dass die Vorsicherung für die CEE für parallel abgezweigte Stromkreise überdimensioniert ist. Passt man die Vorsicherung an, toleriert sie wiederum nicht die beanspruchbare Nennleistung aus der CEE Dose.

Besser: Es sollte in der Scheune eine kleine Unterverteilung installiert werden, um den kommenden Drehstromkreis mit einem übergeordneten FI aufzuteilen in einen 3-pol-LS für die CEE Dose und dann einzelne LS für andere Stromkreise. Hier kann dann jeder Stromkreis passend abgesichert werden. Voraussetzung ist, dass die 5-adrige Leitung mit passendem Querschnitt gelegt wurde und die Vorsicherung selektiv ist. Details dann mit dem Elektriker klären.

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Rechnerischer Wert ungleich Nennspannung. Letztere ist nach wie vor 230V. Sie ist historisch bedingt als Kompromiss zwischen den 220V in großen Teilen Europas und den 240V aus England entstanden. Da hat man sich in der Mitte getroffen, insbesondere weil dadurch auch die auf 220V ausgelegten Betriebsmittel weiterverwendet werden konnten. Die Toleranz von +/- 10% gab es früher wie es sie auch heute gibt.

Dass 400V/Wurzel(3) nicht exakt 230V, sondern rund 231V ergibt, hat nichts mit der Normierung des Nennwertes zu tun. Abgesehen davon ist der Echtwert abhängig davon, wie die Netzimpedanz gerade ist und welche Spannung an der Niederspannungssammelschiene in Ortsnetztrafostation anliegt, die auch niemals exakt 400V ist. Diese Spannung wiederum hängt von der Mittelspannung der versorgenden Sammelschiene des jeweiligen Umspannwerks und der Impedanz bis hin zur Ortsnetzstation ab.

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Das Shure SM7dB verlangt zum Arbeiten +48V Phantomspeisung. Das wird am Elgato über eine LED angezeigt. Die Phantomspeisung musst du also am Elgato einschalten. Schau dazu in der Anleitung nach.

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Polarisation (bei transversalen Wellen) betrifft nicht die Ausbreitungsrichtung, sondern die Schwingungsrichtung.

Eine elektromagnetische Welle möge sich in z-Richtung ausbreiten. Das elektrische Feld schwingt senkrecht zur Ausbreitungsrichtung in der x-Richtung. Das magnetische Feld schwingt ebenfalls senkrecht in y-Richtung.

Hier etwas zum Nachlesen.

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Sicherstellen, dass Roaming im Smartphone aktiv ist. Testweise mobile Daten ausschalten und versuchen anzurufen. Vergewissern, dass in den Smartphoneeinstellungen die Anrufe ins Ausland nicht gesperrt sind (aus Sicht deines Smartphones in der Türkei ist ein Anruf nach Deutschland ein ausgehender Auslandsanruf).

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eine 100 GBit Leitung reicht.

Sicherlich, aber du meinst wohl eher 100 Mbit.

DSL kann in vielen Fällen ggü. Kabel ein downgrade sein, insbesondere was die Bandbreite angeht. Teilweise hat man mit DSL einen besseren Ping. Verallgemeinern kann man das aber nicht, weil es auf die örtlichen Verhältnisse ankommt.

Zu deinem Anliegen an sich: Streaming benötigt keine große Bandbreite. Selbst für 4K ist man mit 25-30 Mbit/s bestens bedient. D.h. dort, wo deine TV Geräte stehen, wird nur jene WLAN Signalstärke benötigt, die dir die o.g. Bandbreite noch liefern kann. Die Entfernung hast du ja nicht erwähnt.

Darüber hinaus kannst du auch einen WLAN Repeater zwischen Router und TV installieren. Dafür müssen keine Kabel gezogen werden. Du benötigst lediglich eine Steckdose, die nicht zu weit vom Router entfernt ist.

Was von Routerstandort zum TV noch ankommt, kannst du ja jetzt schon testen:

Stöpsel das Internetkabel von der Wanddose zum Vodafone Router ab. Platziere diesen Router nun dort, wo später der DSL Router stehen würde. Schalte den Vodafone Router ein. Du hast zwar kein Internet, aber dafür das lokale Netz als WLAN. Verbinde dich nun mit den TV Geräten und/oder deinen Smartphones per WLAN in dieses Netz und schau dir dabei die Signalstärke an. Kannst ja auch gleich andere Räume testen. Bedenke, dass Router auch unterschiedliche Sendeleistungen haben können (d.h. der spätere DSL Router könnte bspw. stärker im WiFi sein als der jetzige).

Dennoch hast du dann aber ein Gefühl, mit was du rechnen kannst.

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Mal abgesehen davon, dass man nicht zwei gleiche FI-Schalter in Reihe schaltet, weil es dann offensichtlich keine Selektivität geben kann, ist hier vermutlich einfach der nachgelagerte FI etwas träger, wenn der vorgelagerte IMMER zuerst auslöst.

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Wäre von der Sorte Eis mit Schei..

Nicht, dass ich es probiert hätte, aber tendiert halt Richtung Schoko.

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Ich kann dir die Powerbanks von INIU empfehlen. Die hauen richtig gutes Zeug raus und bieten sehr gute Kompaktbauweisen an.

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U1 ist die angelegte Gesamtspannung. U2 ist die Teilspannung. Da bei den offenen Klemmen c und d (unbelasteter Fall) durch den rechten R kein Strom fließen kann, fällt über diesen auch keine Spannung. Für die Aufgabenteile bis f) kannst du dir diesen wegdenken.

Fasse zunächst die beiden Kapazitäten zusammen: Cers = C + C = 2C

Bilde den kapazitiven Blindwiderstand X_Cers.



Spätestens dann sollte dir ersichtlich sein, dass die Schaltung bei offenen Klemmen eine Reihenschaltung aus R + 2C + R ist. Die Summe ergibt die Impedanz Z (aus Sicht von a und b, nicht zu verwechseln mit Zi aus Sicht von c und d)



Nun kannst du die Spannungsteilerregel anwenden. Dabei ist die Spannung U2 nichts weiter als die Teilspannung über der Ersatzkapazität X_Cers.



Wie man jetzt Betrag und Phase berechnet bzw. auch sonst mit komplexen Zahlen umgeht, sollte dir dann klar sein. Ansonsten nochmal bei den komplexen Zahlen nachschauen.

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Das ist ein Transformator. Die drei Linien dazwischen stellen den Eisenkern dar. Für üblich stellt man das Symbol mit einem Strich (solider Eisenkern) oder zwei Strichen (geschichteter Eisenkern, Trafobleche) dar. Die Darstellung mit drei Strichen ist nicht genormt. Vermutlich wird damit aber auf die Besonderheit des Eisenkerns verwiesen.

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