eine Zeitkapsel und eine paar fragen?

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Wer weiß ob in der Zukunft noch jemand USB lesen kann. Denk mal was du jetzt mit einer 5.25" Diskette anfangen könntest?

Papier, Photos, Dias, Münzen, Zeitung...alles wofür du zum identifizieren nur Augen aber keine Geräte brauchst.

Glas wäre mir zu empfindlich. Vielleicht ein Metallbehälter in dem das Glas drin ist?

hmmm ne bleibe wohl bei glas das Allu und die münzen werden schon für ein Signal sorgen. will halt nur ein sichern Behälter der net rostet.

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@shiina88

Klar, verstehe ich. Ein Glas bekommst du auch dicht. Aber Glas bricht.

Ich stelle mir sowas wie ein Einmachglas in einer Milchkanne vor.

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Danke für den Stern!

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Eine Nachricht solltest Du auf ein Stück Edelstahl-Blech gravieren lassen - unser heutiges Papier hat nur eine sehr kurze Haltbarkeit. Alternativ kannst Du auch Papier nehmen, solltest es dann jedoch in Epoxid-Harz eingießen.

Statt Glas würde ich eher etwas aus Kunststoff nehmen. Erde bewegt sich und entwickelt dabei ziemliche Kräfte. Wichtig ist absoluter Sauerstoff-Ausschluss.

Das Gefäß solltest Du innen mit Alu auspolstern und es nicht damit umwickeln. Als Sondler sollte Dir Alufraß ein Begriff sein.

Das größte Problem dürfte das Versteck an sich sein. Zeitkapseln finden sich heute immer mal wieder in Grundsteinen, Denkmalsockeln und Kirchtürmen. Diese sind jedoch im Normalfall maximal 300 Jahre alt.

Wenn Du es irgendwo verbuddelst, besteht immer die Gefahr, dass es ein Sondler in der nächsten Zeit findet. In ein paar Hundert Jahren wird es dieses Hobby jedoch vermutlich nicht mehr geben - die Funde wachsen nicht nach und die Böden sind schon jetzt immer mehr geplündert. Da wird es also irgendwo vermutlich keiner mehr finden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja Glas hält simlich lange, ist aber auch recht brüchig. Du könntest auch eine Zeitkapsel bestellen(Gibst ab 30€+-). USB Stick würde ich nicht rein tun. Wenn jemand deine Kapsel mal in ein paar hundert Jahren findet(sollte es da noch uns geben) dann könnte es gut sein, daß keine Möglichkeit mehr besteht die Daten auszuwerten, deshalb ist die gute alte Handschrift und ein Blatt Papier zu empfehlen. Handschrift hat sich bis jetzt immer bewert, man hat schon in Ägypten Jahrtausendes altes Papyrus gefunden, das man noch entziffern konnte. Der Wein würde glaub ich nicht ganz so lange halten, aber das mit der Zeitung wäre bestimmt interessant für den Finder. Im Falle deines Todes könntest du die Koordinaten deiner Zeitkapsel in dein Testament eintragen lassen, dann wird sie halt wieder recht "früh" ausgegraben werden, falls sich deine Angehörigen dafür interessieren.

Woher ich das weiß:Hobby – Sondler, stets in Absprache mit Eigentümer u.Archäologen ggf

Im Arctic World Archive werden Daten als QR-codes gespeichert, mit Instruktionen, wie der Code wieder in dessen ursprüngliche Datendarstellung zurückkonvertiert werden kann: https://de.wikipedia.org/wiki/Arctic_World_Archive

Gespeichert werden die aber auf Filmmaterial, allerdings bei kontrollierten Temperaturen unterirdisch.

Gesehen dass diese Technologie weniger gebunden ist an bestimmte Auslesegeräte, macht die vermutlich mehr Sinn als Daten CDs oder USB sticks (oder Floppy disks, Magnetbänder ...)

Ich würde eine ganz dicke und sehr sehr schwere aus 916er Gelbgold nehmen, und mir dann die Gegend sagen. 🤣