Zuleitung zu Stromunterverteilungen?

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6 Antworten

da braucht man eigendlich garnicht viel rechnen. gemäß den VDE Bestimmungen ist der mindestquerschnitt für die zuleitung einer Unterverteilung 10 mm² die reichen dicke aus! wenn ein durchlauferhitzer dabei ist, oder vielleicht dazu kommen sollte, dann könnte man auch 16 mm² legen. Allerdings ist auch das auf der strecke von nur 6 Metern nicht unbedingt erforderlich.

lg, Anna

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Kommentar von RalfK75
14.02.2016, 20:54

10 mm für ein paar Steckdosen für TV und PC??? WOW

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Das kommt drauf an wie viel Strom du in den Leitungen erwartetest.

Welche Leistung haben die fixen Verbraucher an den einzelnen Kreisen?

Außerdem sind die fixen Verbraucher einphasig oder dreiphasig.

Für die Steckdosen rechnest du einfach Überschlagmäßig wie viel du an Leistung an dem jeweiligen Steckdosen Kreis erwartest.

Ja nachdem dimensionierst du die Abbsicherung des Kreises und aus der Abbsicherung bestimmst du dann den Querschnitt der Leitungen.

Wenn du dass alles hast dann rechnest du die Leistung für jede einzelne Phase zusammen (sollte nach möglichst gleich sein). Wenn du das hast wird der Strom auf der stärksten belasteten Phase berechnet.

Die Leitung zum UV sicherst du mit dem nächsthöheren Sicherungswert, über dem Strom der stärksten belasteten Phase, ab und der bestimmt dir dann den Leiterquerschnitt den du verlegen musst.

Wenn du nicht vor hast beim UV alle Unterkreise maximal zu belasten dann rechnest du die Gesamtleistung am UV noch mit einem Gleichzeitigkeitsfaktor, für eine Wohnung nimmt man da ca 0.3-0.5 das bedeutet du erwartest maximal die halbe Gesamtauslastung des UV.

So geht man normal bei einer Installationsplanung aus, also zuerst überlegen was will ich betreiben, dann bestimmen der Leistung und der nötigen Sicherung und dann zur Sicherung den Leitungsquerschnitt wählen.

Aber wenn du dir unsicher bist lass die Finger davon, wenn du falsche Sicherungen nimmst und dir das Haus abbrennt, zahlt die Versicherung nicht und du bist auch an allem Schuld was da so passiert!

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Lass die Verteilung vom Fachmann machen. Die Installation der Räume kannst du immer noch selbst machen. Habe ich bei mir auch so gemacht, die Unterverteilung hat der Elektriker gemacht, die Räume selbst habe ich gemacht.

Das gibt dir auch die Zeit die einschlägigen Vorschriften zu lesen an die du dich später dann halten musst bei der Installation.

Entsprechendes Werkzeug, Prüfmittel und Meßtechnik hast du? Also bis 1000V isoliertes Werkzeug (VDE), eine ordentliche Zange zum abisolieren. Diese Dinger mit Schraube sollte man als Laie nicht benutzen, da ist die Gefahr zu groß eine Sollbruchstelle zu zaubern. Die größere automatische Abisolierzange von Knipex ist ganz gut. Zweipoliger Spannungsprüfer (z.B. Duspol), ein Installationstester um die Anlage zum Schluss zu prüfen (Isolationswiderstand, Schleifenmessung, Messung Auslösestrom und -zeit von den RCDs).

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KLar kannst du eine Leitung verlegen aber anschlissen würde ich das einen Fachmann machen lassen.Nimm 5x6mm2.Das reicht locker .Aber wenn ich du wäre würde ich gleich größer dimensionieren man weiss ja nie was noch kommt.Bei 3 Stromkreisen nimmst du je eine Phase da kannst du am 6mm2 noch mehr ran machen ausser stärkere Verbraucher da sieht es dann schon anders aus.Besser wäre natürlich 10mm2 oder sogar 16mm2

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Danke schon mal für die Antworten.
Das ich das ganze nocht allein ans Netz nehme ist schon klar. Bin doch nicht Lebensmüde.
Werkzeug ist vorhanden. Habe schon öfters kleinere Sachen verlegt.

Wollte nur den Querschnitt wissen, damit ich alles vorbereiten und verlegen kann.
Abnehmen und anschließen lasse ich dann eine Elektrofirma.

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Kommentar von germi031982
14.02.2016, 23:07

Denk daran das du in deiner Hauptverteilung auch Platz brauchst für die Vorsicherungen! Die Leitung muss schließlich auch abgesichert werden.

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an dem Hauptverteiler hast du garnichts zu suchen !

Und bei deinem Wissensstand schon mal garnicht, überlasse das einem Fachmann.


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Kommentar von germi031982
14.02.2016, 18:20

Das stimmt nicht. Nur im Zählerbereich und davor, also da wo verplombt ist, darf man nicht arbeiten. Vorraussetzung ist natürlich das die Arbeit fachgerecht durchgeführt wird, also wie ein Fachmann es machen würde. Es sind entsprechende Normen und einschlägige Vorschriften einzuhalten, dann ist man auf der sicheren Seite. Dazu muss man sich natürlich mit der Materie auseinandersetzen, und es bedarf auch des richtigen Werkzeugs und Meß- und Prüfequipments. Ein Multimeter für 9,90€ hat da nichts verloren!!

Dann kann man auch an solchen Anlagen arbeiten, auch wenn man nicht Elektriker oder Elektroinstallateur gelernt hat. Man muss halt wissen was man da macht. Und daran scheiterts oft weil viele Leute meinen das könne ja nicht so schwer sein, und man könne nicht viel falsch machen. Aber das geht schon, und Fehler können da schnell sehr fatal werden. Gerade im Bereich der Hauptverteilung, da können Kurzschlußströme sehr hoch werden, deswegen sind da auch mindestens Cat. III Prüfgeräte vorgeschrieben um im Fehlerfall den Prüfenden nicht zu gefährden. Cat. IV ist dann ab HausAnschlussKasten Pflicht, aber um den gehts hier ja nicht.

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