zuerst longieren bzw bodenarbeit oder reiten?

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Kommt drauf an, was für Kunststückchen du üben möchtest.

Wenn es sowas wie Kompliment oder spansicher Schritt ist, dann sollten die Muskeln aufgewärmt sein, daher ist longieren vorher sinnvoll. Wenn es nur ein kleiner Trick wie zB "Grinsen" (Flehmen) oder Küsschen geben ist, muss du vorher nicht aufwärmen und kannst direkt starten. Was ich ganz gerne mache, ist eine Kombination aus beidem. Beim Longieren hol ich mein Pferd immer wieder zu mir rein zwischen durch, wo ich dann seine Tricks abrufe, die er kann und ihn beispielsweise seitwärts treten lasse.

Spazieren gehen vor dem longieren ist auch schöner für das Pferd, da es noch etwas anderes sieht und dir näher ist, statt stumpf 10-15 min im Schritt im Kreis zu laufen. Auch führen ist im Prinzip Bodenarbeit.

Je nach dem wieviel bzw wie lange zu was machst, finde ich longieren, springen und ausreiten an einem Tag ziemlich viel für so ein altes Pferd.

Mein ,,Junger" (9) macht eigentlich immer nur eine Sache am Tag ... Zumal er es glaube ich auch nicht verstehen würde, wenn er sich bei der Stangenarbeit an der Longe beispielsweise besonders angestrengt hat, warum er danach noch geritten wird. Da bekommt er dann Feierabend, damit er auch für das nächste Mal motiviert ist. Manchmal gehen wir nach der Dressurarbeit noch eine Runde ins Gelände, das ist dann allerdings die 10 min Schrittrunde am langem Zügel zum entspannen und kein dreiviertelstündiger Ausritt mit Trab und Galopp. Da ich dein Pferd und dich aber nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen - wollte nur mal einen Denkanstoß geben, wie ich das handhabe.

Viel Spaß :-)

Ich würde zuerst Longieren, dann Bodenarbeit und dann Reiten.

das was du gelesen hast war richtig

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Achtubg, langer Text 😅😁: ich hatte schon immer eine Faszination für Pferde. Als ganz kleines Kind bin ich immer bei "Attraktionen" auf Pferden geritten, aber wir hatten in meiner frühen Kindheit weder Zeit noch Geld dazu, dass ich das reiten wirklich lernen hätte können. Seitdem ich in die 3./4. Klasse gehe, dürfte ich mit Reitunterricht endlich reiten lernen 😍 es war auch alles gut, ich bin mit allen Pferden sehr gut klar gekommen, bin aber auch ab und zu runter gefallen, aber das gehört einfach zum reiten dazu und als am Anfang eher unbalancierter Reiter kann das auch recht schnell passieren 😂 in der 7. Klasse bekam ich dann mein erstes eigenes Pferd: einen Hanoveraner Wallach. Da er zum Zeitpunkt der Anschlaffung eine eher schlechte Muskulatur hatte, wollten mein Stiefvater und ich ihn zuerst per Bodenarbeit trainieren, bis es ans reiten geht... mein Steifvater hat es mir nicht einmal zeigen müssen, nur beschreiben und es hat alles einwandfrei geklappt... und indem Reitstall, wo ich das reiten gelernt habe, hatten wir nie so eine Art von Bodenarbeit gemacht. Am Anfang dachte ich mir zuerst: na gut, da haben sich halt 2 gefunden, deswegen klappt des auch so gut. Nachdem mein Pferd aber nach nur einigen Monaten verstorben ist und für mich die "Karriere der Reitbeteiligungen😂" anfing, kam ich mit jedem Pferd besser klar, als die Besitzerin selber... schon meine erste Reitbeteiligung rannte mir nach 2 Monaten schon hinterher wie ein Hund und wir konnten ohne alles reiten... einmal da hatte ich auch ein waschechtes englisches vb als rb, 5 Jahre alt, sehr temperamentvoll... und ohne, dass die Besi oder ich bis auf logieren Bodenarbeitstechnisch irgendwas gemacht haben, ist der mir ohne alles im Gelände hinterhergaloppiert. Danach versuchte ich es, die Pferdesprache auf eigene Hand mal zu erkunden....und seitdem ich das mit diesem vb gemacht habe, hat auch die Kommunikation vom Rücken aus viel besser geklappt..🙂 nachdem das Pferd leider umgezogen ist und ich meine jetzige eh kennengelernt habe, fing das Märchen wieder von vorne an... mittlerweile sind wir seit knapp nem halben Jahr ein Team und er lässt sich nur durch Stimme lenken und auch bei der Bodenarbeit läuft er mir im ganz kleinen Zirkel, also wenn ich mich um mich selber drehe, neben mir her im Schritt, Trab und Galopp... Seitdem denke ich mir, dass das doch kein Zufall ist, dass ich mich mit Pferden so gut versteh oder? Auch meine ganzen bekannten sagen, dass ich einen "6. Sinn" dafür hätte... was meint ihr ?

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