Würdet ihr oder lasst ihr vielleicht sogar eure Kinder barfuss im Winter raus oder in die Schule gehen?

16 Antworten

Kinder wissen selbst, wann es ihnen zu kalt wird. Wenn sie einen gesunden kreislauf haben und aktiv sind, können sie sicherlich schadlos bis zum gefrierpunkt oder sicherheitshalber kurz darüber barfuß gehen. Wenn sie bei diesen temperaturen lange stillsitzen, bestünde die gefahr, dass der körper allgemein zu sehr abkühlt, aber ich kenne kein kind, das dann nicht sagen würde "mir ist kalt" oder sich gleich etwas warmes anzieht bzw. ins warme geht.

Wenn sie noch tiefere temperaturen ausprobieren möchten, beispielsweise im schnee, ist ein etwas bewussteres herangehen wichtig, denn erfrierungen sind kaum zu spüren. Noch bevor es zu irgendwelchen gewebeschaden kommt, werden die nerven taub und der tast- und temperatursinn wird betäubt. Dann ist es wichtig, sofort zurück ins warme zu gehen und bei zimmertemperatur an der luft "aufzutauen" (warmes wasser usw. braucht es dafür nicht). Also bei solchen aktionen fragen "spürst du deine zehen noch?" bzw. sie auf wenige minuten verkürzen, bis das kind ein gefühl für seine grenzen entwickelt.

Es soll auch schon kinder gegeben haben, die sich mit nackten händen und füßen halbstündige schneeballschlachten geliefert haben, ohne irgendeinen schaden zu nehmen, aber die gefahr von erfrierungen an den zehenspitzen ist real und sollte ernst genommen werden.

Der vorteil dabei, sich in jungen jahren an kalte temperaturen zu gewöhnen, ist, dass der ganze organismus da noch viel anpassungsfähiger ist als im erwachsenenalter. Ein kind, das von anfang an regelmäßig auch im winter barfuß rausgeht, wird auch später keine kalten füße haben, denn der organismus weiß, dass auf kälte mit stärkerer blutzufuhr zu reagieren ist.

Was die schule angeht, hätte ich überhaupt keine bedenken, schließlich ist es da drinnen geheizt.

Ja eine halbe Stunde sollte auch im schnee keine Gefahr darstellen wenn man sich bewegt und das macht man bei schneeballschlachten ja. Da unser nachbarsjunge schon immer barfuss im Winter draussen war und sich der Körper daran gewöhnt hat kann er jetzt auch ohne Probleme über 2 Stunden barfuss im schnee Fussball spielen ohne das er sich erfrierungen zuzieht. Aber das ist nur bei ganz wenigen Kindern der Fall.

1
@Florianrudolf87

Dafür brauchts schon eine außerordentliche gute konstitution und die hat nicht jeder, von daher lieber vorsichtig an die grenzen herantasten. Wer das aber täglich macht, wird sicher resistenter gegen kälte.

0
@uncia

Ja das stimmt, ich hatte bis ich 15 Jahre alt war im Winter oft Socken und Schuhe an weil meine Eltern es so wollten. Gemocht habe ich Socken zwar nie weil die immer an den Zehen so reiben, vor allem die naht. Seit dem ziehe ich gar keine Socken mehr an und seit einigen Jahren auch keine festen Schuhe mehr, sondern nur noch Flip flops. Seit dem bin ich immer unempfindliche gegen Kälte an den Füssen geworden.

Meine Freundin ist da noch abgehärteter weil die schon über 10 Jahre keine festen Schuhe mehr hat. Die läuft seit dem nur barfuss und in Flip flops.

Was mein nachbarsjunge betrifft, der kennt keine Grenzen was Kälte betrifft. Heute Abend war er bei 5 Grad im kurzer Hose, ohne T-Shirt und natürlich barfuss mit dem Fahrrad unterwegs.

1

Also es schadet glaube ich nicht so, wenn man sich richtig verhält😬 Ich hab als ich acht war mal eine Stunde mit meiner Schwester barfuß im Schnee gespielt😇 Wenn man vorher in Kolumbien am Meer gewohnt hat, kennt man Schnee gar nicht und irgendwie hat man als Kind ja noch nicht so das Gefühl, man muss sich jetzt was warmes anziehen… das merkt man erst, wenn man schon draußen ist🙄☺️ Aber wir habens dann trotzdem gemacht und waren auch sonst warm angezogen, nur an den Füßen halt nicht😊🤷🏼‍♀️ Ob ich das jetzt meinen Kindern, die ich hoffentlich in 15 Jahren dann mal hab erlauben würde, weiß ich auch nicht🤔 Mein Freund ist da auch ganz anders als ich, deshalb müsste ich mit dem sowieso erstmal reden, aber so manche Sachen, die ich gemacht hab, würde ich vielleicht anders bei meinen Kindern machen😘🌺

Und hattet Ihr von den Eltern geschimpftes bekommen?

Ich hoffe die Menschheit ist in 15 Jahren endlich so schlau und begreift dass man sich mit Schuhen nicht nur die Füße sondern auch den Rücken kaputtmacht und dann wird barfuß vielleicht das bevorzugte Nichtschuhwerk sein?

0
@BarfussTobi

Naja, also ich glaube, weil wir nur gespielt haben nicht😇 Aber als wir am Anfang immer barfuß zur Schule gehen wollten aus Gewohnheit haben wir schon manchmal "Ärger" bekommen, weil wir uns halt anpassen sollten😬 Man kann ja nicht einfach weiter unter kolumbianischen Verhältnissen leben, wir mussten uns ja auch integrieren☺️ Also Schuhe waren schon was ungewöhnliches für uns🤭 Aber ich glaube es gibt schlimmeres für die Menschheit als Schuhe🤷🏼‍♀️ Man kann ja nicht alles richtig machen, solange man manchmal auch keine Schuhe anhat🙄 Kann ja nicht jeder so viel barfuß laufen wie wir😊 Muss ja auch noch normale Menschen geben😛😘

0
@AnnaRodriguez02

Das würde bedeuten Du siehst Dich als nicht normal an nur weil Du barfußläufst und müsstest Dich der Mehrheit anpassen?

Ich sehe das Barfußlaufen als normal an weil es der natürliche Bewegungsablauf des Menschen ist und Schuhe in diesen Bewegungsablauf eingreift und diesem zum Negativen verändert. Orthopäden und Schuhhersteller sehen das natürlich anders und aus diesem Grund ist es ja so dass man beim Orthopäden nur Schuhträger sieht aber keine Barfüßer (sollen die sich die Einlagen an die Fußsohlen kleben?)

Noch was zum Thema Integration: Ich glaube da gibt es ganz andere Sachen die da wichtig wären und nicht das Schuhetragen.

0
@BarfussTobi

War ja auch nur ein Scherz😛 Jeder ist halt anders, aber ich glaube man kann jetzt auch nicht die Leute verurteilen, die meistens Schuhe anhaben😬 Wenn Sie uns nicht dazu zwingen, ist doch alles okay😘

0
@AnnaRodriguez02

Nein machen wir doch nicht wir sind doch tolerant gegenüber Schuhträgern. Über den (Arbeits-)Tag gesehen habe ich ja auch mehr Schuhe an als ich barfuß bin. Kann es mir ja leider nicht aussuchen oder ich könnte halt diesen Beruf nicht ausüben.

Aber ich merke eben den Unterschied. Da ich größtenteils stehende Arbeit habe tun mir die Füße weh. Wenn ich etwas besorgen gehe dann wird es noch schlimmer. Zuhause dagegen stehe ich ja auch wenn ich mir z.B. die Schnitten für den nächsten Arbeitstag schmiere oder ich gehe spazieren, da tun mir die Füße nicht weh. Also muss es ja an den Schuhen liegen.

Mich stören halt nur solche Aussagen von Schuhträgern die sagen wenn man barfuß ist das würde sich nicht gehören, man wäre schlecht erzogen, das ist eklig und unhygienisch und all diese Sachen.

Ich lass denen ihre Schuhe aber dann sollen die mir bitteschön auch mein barfuß lassen.

0

Ich finde man sollte Kindern eine gewisse Entscheidungsfreiheit gestatten, also weder das Barfußlaufen verbieten noch sie dazu zwingen zu wollen. Das sollte auch für die Lehrer gelten und bei evtl. Zweifel genügt ja eine Rückfrage bei den Eltern.

Gerade im Winter sollte es Kindern gestattet zu sein in der Schule die Schuhe auszuziehen und barfußzulaufen um nicht den ganzen Tag in fetten Winterstiefeln rumlaufen zu müssen. Ist der Schulweg nicht allzu lang und eine Erfrierungsgefahr ausgeschlossen warum sollten dann Kinder nicht barfuß zur Schule gehen - sofern sie es wollen?

Wichtig ist aber dass die Kinder dann wirklich barfußlaufen und nicht in Flipflops weil dieses Schuhwerk ist für den im Wachstum befindlichen Kinderfuß sehr schädlich.

Barfuß in der Schule gehen?

Ich wollte letztens einfach mal barfuß in der schule rumlaufen, bis mich meine lehrerin rief und fragte, was das soll. Nach langem streiten schickte sie mich barfuß auch raus, da meine schuhe im zimmer waren, und so sah dann mich die ganze schule barfuß

was soll ich jetzt tun?

...zur Frage

Kann ich gegen Fußpilz resistent werden?

Kann man irgendwie eine Resistenz gegen Fußpilz entwickeln? Ich leide schon seit 10 Jahren daran, also seitdem ich noch in der Grundschule war. Seitdem ist der Pilz schwächer und wieder stärker geworden. Als ich nun auch noch Scheidenpilz bekommen habe, da habe ich damit begonnen alles zu behandeln und zwar richtig. Der Scheidenpilz ist weg und der Fußpilz so gut wie. Jetzt habe ich aber Angst das es wieder kommt. Ich kann mich ja schlecht dagegen immunisieren. Im Gegenteil: der Pilz kann gegen die Behandlung immun werden. Mein größter Albtraum!

Aber dann sehe ich da so einen Hippie, der einfach überall barfuß rumläuft. In der Schule, in Lebensmittelgeschäften und draußen. Der hat jedenfalls keinen Fußpilz. Sofort denke ich, dass er wenn er so viel barfuß läuft einfach eine Resistenz entwickelt hat. Aber das geht ja nicht bei Pilzen! Warum bekommt er dann keinen Pilz?

Viele sagen auch: "Ich bekomme keinen Pilz, ich bin gesund!" Aber ich bin doch auch gesund, also warum werde ich dann vom Pilz befallen? Und ältere Menschen, die in ihrem Leben nie einen Pilz hatten und sagen, dass sie nie einen bekommen werden, die bekommen auch nie einen. Wie machen die das?

Also kann man sich irgendwie gegen Pilze resistent machen? (So wie die Erkältungen! Wenn man einmal im Winter krank war, dann ist man für sie nächsten zwei Monate mindestens immun dagegen.)

Und wie kann man verhindern, dass der Pilz eine Resistenz gegen die Creme entwickelt? (Jetzt wo der Pilz fast!!! weg ist tut sich nämlich nichts mehr. Er bleibt "fast weg" und ändert sich nicht zu "ganz weg".)

...zur Frage

Lässt ihr eure Kinder ganzjährig barfuß laufen?

Gehen die dann auch so zur Schule?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?