Würdet ihr mich als "wohlhabend" bzw. reich empfinden?

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Viel besitzen muß nicht zwangsläufig etwas mit reich sein zu tun haben. Es kommt immer auf die persönliche Lebenseinstellung an.

Was nützt es jemandem, Milliardär zu sein, wenn sich dadurch sein ganzer Lebensinhalt darum dreht, seinen Besitz zu schützen und zu bewahren, er sich fast rund um die Uhr nur Gedanken über seinen Besitz macht und er dadurch an Empathie und Realitätsbewußtsein komplett verarmt?

Wirklich reich ist nur jemand, der seinem Leben einen solchen Sinn geben kann, bei dem er sich wohl fühlt und auch noch am Ende mit dem allem zufrieden ist.

Das bedeutet, daß es völlig ausreicht, genügend zu besitzen, um mit allem klar zu kommen. Ein "viel zuviel" kann schnell zu unnötigem Dauerstreß werden, wenn man nicht aufpaßt.

Du bist weder wohlhabend noch reich, sondern Deine Eltern sind wohlhabend und können daher ihrem Sprössling einiges zukommen lassen.

Du kannst auf zwei Arten wohlhabend werden.

1. Abwarten bis Deine Eltern mal diese Welt verlassen müssen und damit durch Erbschaft, oder

2. Dadurch, dass Du Dir nicht diese sinnlosen Gedanken machst, sondern einen vernünftigen Schulabschluss machst, eine gute Lehre, oder ein Studium und Dir selbst etwas erarbeitest.

Ja, Du bist wohlhabend, nein, reich bist Du (noch) nicht. Da fehlt dir wohl die eigene Disziplin, soziale Fragen hinsichtlich der monetären Situation abzuwürgen.

Manche gaben sich als Millionär die Kugel, weil sie keine wirklichen Freunde hatten und ihren Lebtag die Kohle zusammenhielten, statt mal mit den Nachbarn einen draufzumachen.

Ist doch eine reine Definitionsfrage, dieses "reichsein" .... oder nicht ?

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