Würdet ihr dem zustimmen, dass Männer heutzutage verweichlicht sind?

8 Antworten

Im Vergleich zu früheren Generationen, die üblicherweise zu einem Drittel von ihrer Party in Verdun oder Stalingrad nicht zurückkamen, mag das zutreffen.

Sonst handelt es sich um das übliche Gejammer von alten Säcken, deren Erinnerung an die eigene Jugend verklärt ist und die gesellschaftliche Entwicklungen nicht verstehen und einordnen können. Deren Klagen über verweichlichte Jugendliche gibt es seit Jahrhunderten.

Deine Kategorien sind allerdings.... ungewöhnlich, um es ganz vorsichtig auszudrücken.

Hallo,

und nein, ich finde egal ob jung oder alt Männer überhaupt nicht verweichlicht. Was denn, nur weil man sich öffnet und Gefühle zeigt ist das nicht mit Verweichlichung zu vergleichen.

LG Shoshin

ich glaube ehr meint nicht das zeigen von Gefühlen sondern das man einfach durchhaltend ist.

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@ Nilli1122

Deine Frage ist zu pauschal.

Es gab in jeder Generation Männer (und Frauen) die verweichlicht waren und andere, die das Gegenteil sind und waren: knallhart.

Heute leben wir in einer anderen Zeit, da werden andere Maßstäbe angesetzt, angefangen von den Erziehungsmethoden vom Elternhaus her, bis zur Bewerbung von Berufsausbildungen.

Eines steht aber fest, dass die Motivation von vielen Jugendlichen heute sehr zu wünschen übrig lässt:

Teilweise Null Bock - Einstellung, keine Ahnung mehr, wie man sich heute benimmt, jeder beharrt auf seine Rechte, aber von Pflichten keine Ahnung.

Man hockt zuviel vor Medienartikel, geht zu wenig raus und von Belastbarkeit von vielen, auch keine Spur.

Alles scheint zu anstrenged zu sein, wenn der Ausbilder mal einen Anschiss loslässt, dann geht man gleich den Rechtsweg (?).

Durchsetzungsvermögen scheint auch bei vielen zu fehlen und wenn sie mal gegen eine Mauer laufen, weil es nicht so reibungslos läuft, dann sind sie "depri". Sie sind vielfach nicht mehr in der Lage, ihre Situationen ohne Tabletten und Chemie zu meistern und zu lösen.

Die Fragen hier die ankommen, beweisen es doch jeden Tag.

Ich schreibe jetzt bewusst "vielfach", liegt es auch an der Motivaton aus dem Elternhaus. Wenn man Kinder nicht von klein auf auch mal lobt und ihnen Selbstbewusstsein, Charakterstärke quasi einpflanzt je nach Alter, dann darf man sich nicht wundern, woher soll denn die Motivaton und das Durchsetzungsvermögen und die Belastbarkeit herkommen?

Was französische Begriffe betrifft, könnte man ebenso englische hernehmen, die man in die Deutsche Sprache reinnimmt.

Anzüge machen zwar was her und auch MANN sollte sich entsprechend dem Anlass gemäss passend kleiden, aber der Mensch ist maßgebend und nicht der Anzug. Der unterstreicht lediglich den Träger.

Das liegt vielleicht daran, dass viele verwöhnte Einzelkinder sind, wo damals eine Großfamilie mit vielen Geschwistern war. Oder das die meisten an Dritte weitergegeben/abgeschoben und fremderzogen werden und somit den Bezug zur Familie (Eltern) mehr und mehr verlieren. Leider :(

"Einige Leute"... ich kenne auch einige Leute, die genau das Gegenteil behaupten können. ;-)

Ich finde diese Behauptung zu pauschalisierend. Und ich verstehe nicht warum ein Anzug oder französische Begriffe verweichlichend sein sollen?

Aufgrund der Emanzipation/Gleichberechtigung müssen die Männer im modernen Welt nicht mehr um eigenes Leben und Ernährung der Familie kämpfen. Von daher sind dann auch Macho-Typen sozusagen obsolet. Dafür sind sie in anderen Bereichen effizienter, was die Menschen in Urzeiten nicht mal im Entferntesten gewagt hätten.

Anderseits kenne ich auch genug Leute, die nicht einfach aufgeben wollen oder harte Strapazen auf sich nehmen. Z. B. die Spezialeinheiten aller Länder sind voll davon.

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