Waren früher die Männer männlicher?

27 Antworten

Also, ich denke, da muss man zwischen biologischem und sozialem Geschlecht differenzieren.

Männer (im biologischen Sinne) hatten früher wie heute genau so viele Y-Chromosomen und genau so viele männliche Hormone wie heute - sind also von daher nicht männlicher oder weniger männlich, als sie es mal waren.

Etwas anderes ist das soziale Geschlecht ("Gender"). Da sind die Rollenzuschreibungen mit der Zeit etwas weniger eindeutig geworden, was man zum Beispiel an der Berufswahl sieht. Männer ergreifen auch typische Frauenberufe (Krankenpfleger, Bibliothekar, Erzieher etc.) und Frauen gehen in Männerberufe (Ingenieurin, Managerin, Bundeskanzlerin, ...). Und überhaupt ist das Männer- und Frauenbild natürlich im Laufe der Geschichte vielen Wandlungen unterworfen. Das bedeutet allerdings auch nicht, dass die Männer mehr oder weniger "männlich" wären, sondern lediglich, dass man mit "Männlichkeit" andere Dinge verbindet.

Ich sehe das nicht so. Die haben sich nicht wirklich verändert, des war nur unsere Gesellschaft. Wir haben halt jz andere Probleme als damals. Und es gibt genug, die noch "männlich" sind, kommt drauf an was deiner Vorstellung von "männlich" entspricht. Ich finde es gut so wie's Is und meine einzige Frage wäre, warum du über sowas nachdenkst. Ich finde heute eh viel besser als damals.

eigentlich ist männlich nur das, was einer zwischen den beinen hat. der rest ist mode.

wenn du die männer von früher als männlicher erachtest, dann gefällt dir die heutige mode oder auch kultur nicht.

es heisst aber nicht, dass es heute keine männer mehr gäbe, die deinen
vorstellungen entsprechen - denn die gesellschaft ist toleranter
geworden und deswegen schauen die menschen nun eher so aus, wie sie
wollen, als dass sie sich in rollen quetschen lassen. und sicher wollen
einige noch so aussehen wie von früher.

wobei "früher" ein ziemlich weiter begriff ist- männer im rokoko- oder
steinzeit-outfit sind wirklich sehr, sehr selten. aber wir haben zum
glück das internet- da findet man auch noch die kleinste gruppe von
anhängern einer ganz speziellen neigung.

jedenfalls ist es grundfalsch, deine vorstellung von männlichkeit mit dem zu verwechseln, was tatsächlich männlich ist.

du kannst bestimmte dinge mit deiner vorstellung von männlichkeit nicht
verbinden- das ist dein defizit und führt nicht dazu, dass andere, die
das können, falsch liegen.

ich finde es außerdem überhaupt nicht verweichlicht, sondern im gegenteil
sehr mutig, wenn einer sich traut, anders zu sein, als ihm die
gesellschaft vorgibt.

starke vorstellungen, wie etwas zu sein hätte, bedeuten, dass jemand
konformistisch ist- und das finde ich nicht besonders mutig- heisst
eigentlich: dem leithammel hinterher rennen und nicht selber denken.

Findest du Also Männer in leggins mutig ?

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@KostaM

zumindest mutiger, als seine meinung hinter einer rhetorischen frage zu verstecken.

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