Worauf wirkt die Selektion beim Birkenspanner?

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Hallo,

auf den Phänotyp, also die äußere Erscheinung! Ist ein klassisches Beispiel mit den verrusten Birken. Die bisher gut getarnten, heller gefärbten Exemplare werden dort auf der dunkleren Birke leicht endekt und von den zahlreiche Fressfeinden aussortiert. (<- Selktionsdruck)

Es werden also im Gebiet mit verrusten Birken , die Exemplare mit dem Allel für helle Färbung einen  sehr großen Nachteil gegenüber denen mit dem Allel für dunkle Färbung haben und der Phänotyp der Subpopulation (im Bereich der Industrieanlagen) wird insgesamt dunkler, da diese sich wesentlich besser vermehren können.

Da das Allel für helle Färbung aber beim Rest der Population von Vorteil ist, wo die Birken noch weiß sind, bleibt es auf jeden Fall im Genpool erhalten und wenn die Birken wieder weiß werden sollten, wird sich die gesamte Population wieder vom Phänotyp her nach Hell verändern. 

Daher ist der Genpool (Sämtliche Gene der kompletten Population/) nicht vom Selektionsdruck verändert. Dieser ist ein qualitativer und kein Quantitativer Parameter. Überspitzt gesagt: Solange noch ein Birkenspanner mit diesem Allel lebt, ist es noch im Genpool und dieser damit unverändert.

Und warum auf den Genotyp, also die Gesamtheit der Gene eines einzigen Exemplares keinem Selektionsdruck unterliegt erklärst Du Dir dann selber......

Kleiner Tip: Happs und weg  ;-)

Hoffe das hilft Dir.

Hab noch schnell was zur Veranschaulichung zusammengepfuscht. Denke damit sollte es klar sein. Dies ist nur eine Form der Evolution durch Selektionsdruck.

Nennt sich "Gerichtete Evolution". Kannst Dir, falls es Dir langweilig sein sollte ja auch überlegen wie dann eine "Divergierende Evolution" und eine "Stabilisierende Evolution" durch Selektionsdruck aussehen könnte.

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Sorry, es heißt "Gerichtete Selektion","Divergierende Selektion" und  "Stabilisierende Selektion". Klassischer Leichtsinnsfehler....

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Variation/ Selektion

Habe ich den Unterschied und die Bedeutung von den Begriffen Variation/ Selektion richtig verstanden?

Habe es in Sätze gefasst.

Selektion:

Es werden immer mehr Nachkommen geboren als benötigt werden, um jeweilige Art zu erhalten, die sich alle manchmal mehr manchmal weniger voneinander unterscheiden.

Man nennt diesen Vorgang auch natürliche Auslese, Selektion.

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Variation:

Bei der Variation, spielen jetzt die unterschiedlichen Merkmale, die die Individuen voneinander unterscheiden eine bedeutende Rolle.

So überleben die Tiere einer Art, die besser an ihre Umwelt angepasst sind. Das Wetter, das Nahrungsangebot, die Partnerwahl usw. sind dabei alles Aspekte, die entscheidend sind.

 

Gibt es noch etwas zu ergänzen? Oder liege ich mit diesen Definitionen komplett falsch?

 

Danke im Vorraus

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Hilfe zu Darwins Zitat:"Gleiches bringt Gleiches hervor-aber nicht exakt"?

Ich habe ein paar Schwierigkeiten bei der Beantwortung einer Aufgabe aus unserem Biobuch. Ansätze habe ich schon, aber so wirklich weiß ich nicht, ob das alles stimmt..

Aufgabe: Die Aussage DARWINS, dass die Nachkommen untereinander nicht gleich sind, war zur damaligen Zeit nicht verständlich. Durch welche Forschungsergebnisse konnte man den scheinbaren Widerspruch "Gleiches bringt Gleiches hervor-aber nicht exakt" schließlich erklären?

Meine Ansätze: -erbliche Variation (zufällige Fehler bei Kopie der Gene) -Darwinsche Evolution: Variation, Selektion und Vererbung -synthetische Evolutionstheorie (nur Genotyp wird vererbt, Phänotyp wird selektiert)

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