Worauf muss ich achten, wenn ich mir einen PC für CAD Programme hole?

9 Antworten

Wie Geheimrat schonb richtig sagte, eine professionelle CAD-GPU ist bei solchen Programmen klar von Vorteil. Zudem rechnen diese mitunter deutlich schneller als manch teure Gaminggrafikkarte.

Auch, wenn ECC-RAM hier angebracht wäre, würde das dein Budget doch deutlich übersteigen. Daher solltest du lieber auf normale Desktop-Hardware setzen.

Prozessortechnisch fangen Xeon-Quadcores bei rund 230€ an, darin sollte man investieren. Die Leistung eiens i7 für schmales Geld.

8, besser aber 16GB lohnen sich auch definitiv bei großen Sachen.

Beim Netzteil bitte auch nicht sparen, sondern auch mal ein wenig in eing utes Markennetzteil investieren.

Gut, ECC wäre etwas übertrieben, doch ein Xeon ist auf jeden Fall eine gute Idee :) Ich würde ebenfalls auf 16GB RAM setzen.

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Hi,

von einer CPU mit integriertem Grafikchip würde ich bei AutoCAD abraten.

Bei AutoCAD ist es vom Vorteil eine CAD-Grafikkarte (Workstation-Versionen) zu kaufen. Die Treiber der Karte sind dann für AutoCAD optimiert.

http://www.tomshardware.de/geforce-quadro-workstation-grafikkarte-gpu,testberichte-241759-2.html

Beim Prozessor sollte es sich auch um eine potente CPU handeln, wenn Du die Modell auch rendern willst.

Wenn Du große Geometrien darin zeichnen oder bearbeiten willst, solltest Du schon mindestens 8GB an RAM (+ 2-3 GB an GDDR RAM) einsetzen. Eine schnelle Festplatte wäre beim lesen der Daten auch vom Vorteil.

Gruß

PS:

Wir haben hier in der Firma PCs ua mit einem i3 und GT640 und HD7750 für Tests mit AutoCAD am Laufen. Solange man keine sehr großen Geometrien in AutoCAD verplant und auf 3D schaltet kann auch eine günstige Karte vollkommen ausreichen. Wenn Du aber Architektur studierst, wirst Du mit so einer Karte bald ans Limit kommen. Unsere richtigen CAD-Rechner sind mit einer CAD-Karte ausgestattet.

Gruß

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https://www.mindfactory.de/shopping_cart.php/basket_action/load_basket_extern/id/9dbfa4221edd8c40875f66e1c95b3027ab9a02d629cd2cd2a50

Das hier wäre meine Empfehlung (bei 800€), wenn Du den PC selber zusammenbauen kannst. Dazu musste halt noch ein Windows 64bit (~90€) kaufen/installieren.

- Am Anfang des Studiums sollten 8GB an RAM ausreichend sein. Wenn diese an ihre Grenzen stoßen, kannst Du dann nochmals 2x4GB vom selben Speicher-Modell nachrüsten (Kosten ~50€)

- i5 sollte auch für den Anfang ausreichen. Ich denke nicht, dass ihr viel im AutoCAD rendert und rechenintensive Aufgaben macht (Zeichnen wird wohl als erstes auf dem Programm stehen). Wenn ja, kannst Du immer noch auf einem xeon (e3 1231v3) mit 4 Kernen und HT (Virtuelle Kerne) nachrüsten (Kosten ~230€). Den i5 kannste dann für gute 130€ wieder verkaufen können.

- eine Backup-Festplatte ist eigentlich Pflicht, hier könnte man eine ältere HDD aus einem anderen PC (die nicht mehr benötigt wird) dafür benutzen. Ansonsten reicht locker einer 50€ 1TB Festplatte aus.

Kannst Du nicht selber zusammenbauen würde es bei Mindfactory 100€ mehr kosten, die würden auch das Windows installieren.

Klever wäre es allerdings gleich den xeon und die 16GB an RAM von Anfang an mit einzubauen. Das spart Zeit bei der Umrüstung und Geld von Anfang an.

Gruß

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Du mußt eigentlich auf garnix achten. Die heutigen PC-Systeme sind so fit, dass sie mit CAD-Anwendungen spielend fertig werden. Selbst die preiswerteste Grafikkarte sorgt dafür, dass du beim Rendern das Gebäude noch flüssig drehen kannst. Selbst mein Standart-Einsteiger-Notebook (neuester Generation) kommt mit allem spielend klar. Grundsätzlich rate ich nur zu einem großen Monitor (dieser kann nie groß genug sein). Ich habe einen 27"er. Das ist einigermaßen ok. Beim Notebook habe ich ein 18,1"er. Selbst da guckt man sich bei größeren Grundrissen am Wochenende schonmal die Augen aus dem Kopf.


Hi,

Selbst die preiswerteste Grafikkarte sorgt dafür, dass du beim Rendern das Gebäude noch flüssig drehen kannst.

genau das sehe ich aber anders. Bei komplexen Zeichnungen von Gebäuden, Autos, Möbelstücke, Werkbänke und Co kann eine lahme 64bit GDDR3 Grafikkarte mit geringen Takt schnell an ihre Grenzen stoßen.

Wir sehen das bei uns selber in der Firma. Große Zeichnungen bringen eine GT640/HD7750 schnell an ihre Grenzen und dann dauert es schon eine Weile bis man sich im View auf die gewünschte Position gedreht oder reingezoomt hat. Das arbeiten macht dann keinen Spaß mehr.

Gruß

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@Geheimrat

Ich habe eine GT 630 und noch nie Probleme damit gehabt. Auch größere Gebäude völlig ruckelfrei.

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