Woran liegt dass, das man als Mensch mache Tiere zähmen kann und manche nicht?

5 Antworten

Ich vermute (nicht sicher!!) das es mit der Sozialstruktur der zu zähmenden Tiere zu tun hat. Zum Beispiel ist ein Wolf gewohnt, dass er sich im Rudel unterwerfen muss, während ein Bär ein Einzelgänger ist und daher unzähmbar bleibt. Deshalb würde ich auch sagen, dass ein Löwe theoretisch zähmbar ist, wie zum Beispiel Zirkustiere.

Du verwechselt Zahm mit zähmung durch Druck und Zwang. Löwen und Wölfe werden nicht zahm, das ist ein Trugschluß.

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Warum genau das so ist, kann ich auch nicht sagen, aber daher unterscheidet man zwischen Wild-, Haus- und Nutztieren. Nutztiere sind solche, die jetzt nicht zahm in dem Sinne sind, aber eben ruhig genug, um sie zum eigenen Nutzen (Schlachten) zu halten. Hierzu gehören also vorallem Schweine, Hühner und Kühe.

Die Haustiere lassen sich zähmen, weil sie im Menschen einen "Partner" sehen. Sie können sich zwar nicht mit ihm verständigen, brauchen aber trotzdem die Nähe. Sie wissen sowohl die körperliche Nähe zu schätzen als auch das, was sie zum Überleben brauchen: Nämlich dass der halter für Futter, Wasser und Gesundheit sorgt. Dazu zählen vorallem Hund und Katze.

Wildtiere lassen sich nicht zähmen. das gilt auch für Haustiere, die trotz Gefangenschaft Wildtiere bleiben. In meinem Fall Schidlkröten, die ich seit Jahren halte und züchte. Sie sind Wildtiere und trotzdem lassen sie sich nicht zähmen. Falsche Tierliebe ist hier besonders häufig zu erkennen. Die Schidlkröten laufen auf dem Wohnzimmerfußboden, leben in winzigen Terrarien, fressen menschliche Kost und werden teilweise als Spielzeug missbraucht. Auf die Starre wird gerne verzichtet und auch die Freilandhaltung umgangen. Videoplattformen bieten tausende solch trauriger Haltungsformen. Dass diese Tiere weder Leid noch Unwohlsein und Schmerz zeigen, wird dabei missachtet. Sie können sich einfach nicht uns anpassen. Und das obwohl es sich um keine Wildfänge handelt und sie vom Schlupf an in Gefangenschaft leben.

Falsche Tierliebe ist hier besonders häufig zu erkennen.

Meine Güte, die geht ja auch von dir aus, weil du die züchtest:

Schidlkröten, die ich seit Jahren halte und züchte.

Und was denkst du passiert mit deinen Schildkröten? Du kannst mir doch nicht weiss machen, dass du die alle bei dir behälst. Du verkaufst die - bist dadurch wie Profi und Hobbyzüchter im Allgemeinen. Und dann passiert halt das:

Die Schidlkröten laufen auf dem Wohnzimmerfußboden, leben in winzigen Terrarien, fressen menschliche Kost und werden teilweise als Spielzeug missbraucht. Auf die Starre wird gerne verzichtet und auch die Freilandhaltung umgangen. Videoplattformen bieten tausende solch trauriger Haltungsformen.

Aber die Ursache für diese Unterhaltung bist du.

Dass diese Tiere weder Leid noch Unwohlsein und Schmerz zeigen, wird dabei missachtet.

Das sollte wohl heissen: Dass diese Tiere Leid, Unwohlsein und Schmerzen empfinden, wird dabei missachtet. Du bist nicht anders, denn du hälst und züchtest diese schmerzempfindlichen Tiere, damit sie weiterhin Leid erleben:

vom Schlupf an in Gefangenschaft.

Du bist hier der Tierquäler und Ursache von der Tierquälerei, die du angeblich missbilligst. Schäm dich was, die Tiere wegen des Geldes und inneren Wohlgefallens nicht in Ruhe zu lassen. Würdes dich wirklich scheren, wie es denen geht, dann würdest du ganz anders handeln.

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Warum das so ist kann man sicher nicht beantworten sondern nur Vermutungen aufstellen.

Ich wundere mich auch immer warum man indische Elefanten " zahm " bekommt aber die afrikanischen immer unberechenbar bleiben . Das selbe trifft auf den Wolf zu, er läßt sich nie richtig zähmen auch wenn das in Tierreportagen oft so rübergebracht wird, wenn ein Verhaltensforscher sich einen Wolfrudel anschließt. So ist der Mensch Bestandteil des Rudels doch der Wolf wird nie zahm. Ein einzelner Wolf kann nie wie ein Hund gehalten werden.

Noch besser kann man es bei Raubkatzen sehen. Ein Gepard gewöhnt sich sehr schnell an den Menschen und nimmt ihn sogar in seiner Gruppe auf. Jungtiere werden , vom Menschen aufgezogen , so zahm wie Hauskatzen. Bei Leoparden geht das aber wieder nicht. Also muß der Ursprung wohl in den Genen des jeweiligen Tieres liegen.

Mit den zähmen von Wildtieren bin ich aber nicht einverstanden, denn das Tier wird dabei immer wieder leiden und es kann nie Artgerecht gehalten werden.

Gruß Wolf

Selbst wenn man ein Tier "zahm" macht bleibt es ein Tier, welches von Instinkten geleitet wird. Diese Instinkte lassen sich nicht abstellen. Katzen trinken nicht gerne aus der schüssel die neben dem fressnapf steht, weil sie in der Natur niemals neben ihrer Wasserstelle fressen würden. Es gibt viele berichte von Hundehaltern die nach vielen Jahren von ihren Hunden angefallen wurden. Tier bleibt Tier und zähmen könnt ihr höchstens eure Kinder

Vergiss deinen Platz in der Welt nicht, du Affe.

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Weil sie sich nicht zähmen lassen, versuch mal nen Löwen zu zähmen der aus der Wildnis kommt, der frisst dich auf. Man kann wilde Tiere zähmen, wenn man sie mit der Flasche großgezogen hat, selbst dann sind sie noch unberechenbar. Dumm vom Menschen alles zähmen zu wollen.

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