Warum sind tiere für viele wichtiger als menschen?

30 Antworten

Wenn ich mir ein Tier anschaffe übernehme ich ab diesem Zeitpunkt Verantwortung für das Tier, genauso wie wenn ich ein Kind auf die Welt bringe. Für beide sorge ich so gut ich kann.

Aber ich bin nicht für das Elend der ganzen Welt verantwortlich und ich bin nicht verpflichtet für unbekannte Kinder zu spenden.

Ich spende generell nur an Einrichtungen, wo ich mir sicher sein kann, dass das Geld auch da ankommt wo es benötigt wird. Und da gibt es drei Institutionen die mir immer persönlich bekannt sein müssen: die Arche, eine Suppenküche oder eine Tafel (Hamburg, Magdeburg, München) und ein Tierheim (bei uns um die Ecke). Es ist also von allem etwas dabei. Ein Herz für Tiere, ein Herz für Kinder und ein Herz für Obdachlose. Und wenn ich noch genügend Zeit vor Weihnachten habe, dann packe ich noch einige Päckchen für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Das ist die für mich persönlich schönste Aktion, da man liebevoll etwas aussuchen kann und sich verwaiste Kinder so an Weihnachten nicht mehr ganz so vergessen vorkommen.

Interessant wie hier alle so einfach die Wörter "Tier" und "Mensch" verwenden. Und was ist das überhaupt für eine Frage, dass der Mensch an erster Stelle stehen muss? Der Mensch ist ein Säugetier. In der Wissenschaft wird er als 'höheres' Säugetier betitelt, nichtsdestotrotz möchte ich dadurch noch einmal verdeutlichen, dass der Mensch ein SäugeTIER ist.

Wir unterscheiden uns, so denken wir, dadurch von anderen Tieren, dass unser Gehirn stärker ausgeprägt ist: ABER Schmerzen, Gefühle wie Freude, Trauer, Liebe, Schmerz können alle Tiere wahrnehmen - dies ist KEIN Privileg des Säugetiers Homo sapiens.

Ich setzte mich für Tiere ein WEIL, ich es einfach einen WAHNSINN finde, was mit denkenden, fühlenden Säugetieren von unserer Rasse alles gemacht wird: Wir kastrieren, amputieren, schlitzen auf, ohne irgendeine Betäubung.

Wir brechen Knochen, lassen andere Arten verdursten, verhungern, mästen sie, bis der Magen platzt, weil wir ja das schöne Wort "TIER" haben. Und TIER bedeutet für die meisten, dass man keine zwei Sekunden noch einmal darüber nachdenken muss.

Wenn aber so etwas schreckliches passiert wie Auschwitz, wo Menschen, Menschen dieselben Grausamkeiten antun, weil sie für Menschen "zweiter Klasse" deklariert werden, dann haben wir eine Erinnerungskultur, die bis heute andauert um ja dieses Schreckliche nie zu vergessen. Aber das wir tagtäglich diesen Schrecken anderen Lebewesen antun, das ist allen egal, da es ja nur TIERE sind. Und DESWEGEN setzte ich mich besonders stark für andere Arten, als die des Menschen ein, weil sie es selber nicht tun können.

Manche Menschen bezahlen auch ziemlich viel für ein Auto, ein Boot, ein Haus. Daraus zu schließen, dies alles wäre wichtiger als ein Mensch, ist wohl arg blauäugig!

die antwort von mikrofon hat ja auch recht. aber ich glaube, das liegt daran, dass tiere einen so annehmen, wie man ist, mit seinen fehlern und macken. und auch das aussehen ist nich wichtig, wenn man einen hund oder so hat. alte menschen haben oft niemanden mehr außer ihren hund oder die mieze und die wächst ihnen oftmals sehr ans herz. aber ich würde nicht sagen, dass mir ein hund wichtiger ist, als meine familie. Tiere sind wichtig, aber sie stehen nicht über den menschen. genauso wie wir uns auch nich höherstellen sollen, als wir sind.

Tiere sind immer treu! Sie lieben einen fast bedingungslos, wenn man sie gut behandelt. Das ist bei Menschen viel komplizierter....

was hat treue mit kranke kinder zu tun?

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@niconervt

Was haben kranke Kinder mit Menschen zu tun, die ihren Hund pflegen??

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