Wohnung wegen Wasserschaden vorübergehend unbewohnbar - wer zahlt?

8 Antworten

Bei einem solchen Schaden kann doch nicht einfach nur ein Trocknungsgerät aufgestellt werden! Da muss doch erst mal der Putz runter, und dann vielleicht sogar noch die nasse Wand weg. So war das bei mir, als vom Mieter über mir die Wanne undicht war. Das muss über Jahre so peu à peu runtergelaufen sein, bis auf einmal Sturzbäche runterkamen. Mehrere Zentimeter Schimmel hatten sich im Nu gebildet. Zum weiteren Trocknen kann dann ein Trocknungsgerät aufgestellt werden. Also: der Schimmel muss sofort weg! Mietkürzung wegen Gesundheitsschädigung androhen und auch wahrmachen!

Mietminderung 100 %, siehe folgender Link:

http://www.mieterbund.de/verlag/br_maengel_minderung.html

0

Trocknungsgeráte sin laut und Stromfresser..Ich hätte Dir lieber Luftentfeuchter auf Granulat basis empfholen, die funktioneren selbständig ohne Strom und machen kein lärm. Die entnehmen Feuchtigkeit aus dem Raum und beugen so vor Schimmel....Ich würde Dir raten diese Produkte zu kaufen, wenn du wieder einziehst, da jetzt es schon zu spät ist.

Ich habe von Humydry Luftenfeuchter für 10€ im Online gekauft vor einem Jahr, und bin sehr zufrieden.

Wenn ein Wasserschaden im Haus entsteht, zahlt das die Gebäudeversicherung des Vermieters.Es sei denn, es kann einem Mieter ein schuldhaftes Vorgehen nachgewiesen werden, dann muss es dessen Haftpflichtversicherung zahlen. Mietausfall kann auf jeden Fall während der Sanierungsarbeiten geltend gemacht werden, das bekommt der Vermieter von seiner Gebäudeversicherung wieder (bei Nachweis einer Mietminderung; schriftlich einreichen beim Vermieter, der leitet das an seine Versicherung weiter). Hotelaufenthalte werden i.d.R. von der Hausratversicherung des Mieters gezahlt, auf jeden Fall hier einmal nachhaken.

Mietvertrag unterschrieben - Bei Renovierung Unbewohnbarkeit durch Schimmel festgestellt

Hallo zusammen,

ich habe mit einer Wohnungsgenossenschaft einen Zeitmietvertrag über eine 1 Zimmer Wohnung vom 01.06.2014 - 31.12.2016 abgeschlossen. Zeitmietvertrag, weil der Wohnkomplex Anfang 2017 abgerissen werden soll. Ich musste nur eine Kaution hinterlegen, bin somit kein "Genosse". Meine Vormieter waren meist Studenten, die maximal 1 Jahr als Überbrückung dort gewohnt haben und somit nicht viel an der Wohnung gemacht haben.

Bei der Wohnungs- und Schlüsselübergabe am 02.06.2014 wurde festgehalten, dass im Badezimmer ein Loch (30cm) in der Wand ist, wo es mal einen Wasserschaden durch den Toilettenspülkasten gegeben hat und dass dieses Loch von einem Maurer beseitigt wird.

Im Zuge der Renovierung habe ich die Küchenschränke von der Wand montiert und entdeckte hinter den Schränken schwarze Wände, sowie verfauelte Rückseiten der Hängeschränke, woraufhin ich die Renovierung abgebrochen und sofort Meldung an die Wohnungsgenosschenschaft gemacht habe. (Mitte Juni)

Die Whg.G. änderte mündlich den Mietvertag auf den 01.07. und begutachtete den Schaden. Wie sich herausstellte ist die Wohnung unbewohnbar und es müsste die komplette Wand zwischen Küche und Bad herausgerissen und alle Leitungen, Rohre und die Wand selber neu gemacht werden. Kosten zwischen 8.000€ - 12.000€. Die Genossenschaft hat sich entschlossen die Wohnung lieber leer stehen zu lassen und mir Angeboten vom Vertrag zurückzutreten und mir das auch schon schriftlich gegeben. Des weiteren würde ich ganz oben auf der Warteliste für eine neue Wohnung stehen, momentan könne man mir aber nichts anbieten und man wisse nicht genau wie lange das dauern wird.

Nun möchte ich zwar besagte Wohnung nicht mehr beziehen, brauche aber eine andere Wohnung. Spätestens zum 01.08.2014.

Nun habe ich natürlich einige Fragen und hatte gehofft mir keinen Anwalt nehmen zu müssen: Habe ich einen Anspruch auf eine neue Wohnung? Muss die Genossenschaft mir bis spätestens 01.08. eine neue Wohnung zur Verfügung stellen? Oder sogar schon ab dem 01.07.2014? Und muss ich jedes Angebot annehmen?

Ich hatte schon einige Sachen in die Wohnung geschleppt (Werkzeug,Malsachen,Farbe Laminat, aber noch nicht verlegt), das Wohn/Schlafzimmer schon weiß gestrichen (1 Eimer Farbe verbraucht) und einen einmaligen Bearbeitungsbetrag fürs Kautionssparbuch gezahlt. Mal abgesehen von der Fahrerei von der alten zur neuen Wohnung (1 Strecke ca 50km) Muss die Genosschenschaft dafür aufkommen?

Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?