Woher kommt die Redensart das man zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche aufhängen soll

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kommt davon, dass man früher glaubte, dass die Percht mit der Wilden Jagd die Wäsche zerreißt. In den Rauhnächten (zwischen dem Heiligen Abend und Dreikönig - auch Perchtentag genannt) sollte alle Arbeit ruhen. Wahrscheinlich die einzige Möglichkeit für die schwer arbeitende ländliche Bevölkerung, einmal zur Ruhe zu kommen. Und Wäsche waschen war ja lange Schwerstarbeit und natürlich auch das Aufhängen und Abnehmen in der eisig kalten Zeit. Daher scheint dieser Brauch was mit der Schonung (vor allem der Frauen) zu tun haben. Könnte man in unseren stressigen Weihnachtszeit durchaus wieder einführen. Einfach einmal 14 Tag gar nix tun! Mehr zu den Rauhnächten findet ihr hier: http://www.artedea.net/index.php?option=com_content&task=view&id=362&Itemid=68

Nach altem Glauben fliegen in dieser Zeit die Geister frei herum. Wenn man nun Wäsche aufhängt, könnten sie sich darin verfangen und du hast sie für den Rest des Jahres im Haus.

Der Hintergrund ist wohl eher, dass man die Zeit "zwischen den Jahren" in Ruhe verbringen soll/will, da passt so ein "Verbot" gut. Denn wie so oft haben solche abergläubischen Regeln einen sinnvollen Hintergrund, ähnlich wie "Salz verschütten bringt Tränen" zur Vorsicht mit dem damals teuren Salz mahnt.

prima Antwort!

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ich habe nur gehört dass man keine Waschen soll dass dies Unglück bringen soll aber woher das kommt ???

habe ich noch nie gehört. Wüßte auch nicht, warum das so sein sollte.

hmmm... noch nie was vom den 12 nächten gehört, die auf die rauhnächte zurückgehen! ?

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