Wo steht in der Bibel, dass Petrus kopfüber ans Kreuz genagelt wurde?

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Wie so viele Legenden, die sich mit den Aposteln oder anderen Heiligen beschäftigen, ist das nicht in der Bibel vermerkt. Von wem auch, da Paulus und Petrus zwar (wahrscheinlich) bei der Formulierung der Bibel beteiligt waren,- aber wohl kaum etwas über ihren eigenen Tod schreiben konnten. Es dürfte, wie viele Heiligen-Legenden während der Folgejahre von der katholischen Kirche weitergegeben worden. Wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, ist dann unerheblich. Es geht um die Aussage, daß Petrus nicht die Ehre des gleichen Todes wie Jesus haben wollte. Also um Bescheidenheit und Reue. Wieder mal geht es bei Religion, wenn man denn daran glaubt, mehr um dem Symbolgehalt, nicht um die Nachprüfbarkeit.

Dein Ausdruck "es geht um Symbolgehalt und nicht um Nachprüfbarkeit" verunglimpft die Bibel als Mythenerzählungen. Es ist wohl sehr nachprüfbar, was man in der Bibel über die Apostel Jesu steht. Es steht keinerlei Legende darin. Die Kirche braucht auch nicht in der Richtung Geschichten auszudenken, um eine Lehre zu unterstützen. Die Lehre der Bibel ist simpel zu verstehen und Bedarf keinerlei Legende als Unterstützung!

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Dieses ist eine bewusste Lüge der römisch-katholische Kirche und keine Legende oder Märchen. Weil zu dieser Kirche, Christus sich nicht bekennt wie Er sich zu den sieben Gemeinden in Asien bekannte, sie besuchte und sie korrigierte (Offenbarung Kapitel 2,und 3, nach seiner Himmelfahrt, haben die alten Männer,von Zeit zu Zeit,einiges erfunden um ihre manipulierten Schäfchen zu überraschen. Petrus war nie in Rom noch ist er dort gekreuzigt worden. Die römisch-katholische Kirche hat sich gleich nach dem Krieg Hollywood angelacht damit sie aus dieser bewussten Lüge, einen Film machen um Menschen in ihre Kirche zu animieren. Es gibt kein Beleg noch Beweis dass Petrus in Rom war, noch haben die damaligen Apologeten der christlichen Wahrheit, wie Tertullian, Athenius,aber auch Augustinus 400 n. Chr. darüber berichtet. Halte Dich an Christus allein, denn Er ist der Weg die Wahrheit und das Leben, und glaube an IHN nicht nur im Gebet, sondern in allen Lebenslagen.

Gar nirgends.

Es gibt auch noch eine Geschichte des Christentums außerhalb der Bibel.

Ich kenne nur diese Darstellung in der Kirche in Rommerskirchen, auf dem letzten Fenster, das an den Altarraum der Kirche reicht, ist Petrus gleich zweimal abgebildet - zum einen als Verkünder, zum anderen als Gekreuzigter, der kopfüber ans Kreuz genagelt wurde. In der Bibel im Matthäus-Evangelium (Kapitel 16, Vers 18 bis 19) heißt es: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben.“

Es ist eine fromme Legende, daß Petrus, als er "normal" gekreuzigt werden sollte, äußerte, daß er sich freue, auf die gleiche Weise zu sterben wie Christus. Diese Art des Todes sei für ihn eine viel zu große Ehre. Darauf antwortete der Henker, daß er es gern auch anders haben könne und kreuzigte ihn mit dem Kopf nach unten. Das ist keine historisch gesicherte Tatsache. Historisch ist vielmehr, daß man nicht weiß, ob Petrus in einer der ersten Christenverfolgungen starb - es ist jedoch sehr wahrscheinlich und man schließt das aus verschiedenen Indizien und der Überlieferung der römischen Christen. Ob er wirklich so gekreuzigt wurde, wie er immer dargestellt wird, weiß man nicht. Es ist im Lauf der christlichen Kunst allerdings zu einem wichtigen Attribut des Petrus geworden und deshalb stellt man ihn heute noch so dar. Gruß, q.

Wenn man die Apostelgeschichten liest merkt man auf jeden Fall, dass sie in Angst lebten. Und dass sie verfolgt wurden ist ja historisch auch belegt.

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@tnaflix84

Und als Jesus sich ihnen zeigte fürchteten sie weder Tod noch Teufel. Und predigten von seiner Auferstehung ohne Rücksicht auf ihre Verfolger.

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