Windows Movie Maker verschlechtert Bildqualität?

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6 Antworten

Hi,

keiner benötigt 17500 Bitrate für ein scharfes Video auf YouTube. Eine Bitrate von 8000 /30fps reicht dafür völlig aus.

https://support.google.com/youtube/answer/1722171?rd=1

Man braucht sein Video nur einmal exportieren und erhält damit auch die Bildqualität.

Man klickt einmal auf "Film speichern" und wählt aus: "Für dieses Projekt empfohlen", MP4 auswählen, fertig. Einfacher geht es doch garnicht und das Ergebnis ist (fast) genauso gut wie das Original.

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du arbeitest etwas falsch mit dem guten stück. du musst deine filme erst mal als moviemaker projekt speichern. ein moviemaker projekt besteht aus den quelldateien also dem material, das du auf deinen PC überspielt hast und den ganzen daten für die übergänge etc...

das ist wie wenn du z.B. einen text mit Paint schreibst, und speicherst, dann kannst du auch nicht ohne weitres änderungen vornehmen, aber wenn du ihn mit word speicherst, kannst du jederzeit ändern. außerdem kannst du mit word jederzeit beliebig groß drucken, weil die buchstaben nicht pixel für pixel gespeichert werden, sondern als zichnung... je höher du skalierst, desto feiner wird die auflösung...

darf ich fragen, wie du das material vor dem schnitt auf den pc überträgst ? vielleicht geht hier schon qualität verloren

lg, Anna

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WMM recodiert jedes Mal das Video neu. Das heißt Du machst andauernd eine Kopie von einer Kopie von einer Kopie usw.

Was für schnitte willst Du denn machen? Einfache Schnitte oder mit Effekten?

Für einfache Schnitte gibt es eine ganze Reihe von Software, die das Original-Material kopieren und nur an den Schnittstellen ggf. ein paar Bilder rendern (hat was mit I-Frames zu tun).

Wenn dann alle Schnitte fertig sind, kannst Du dann den fertigen Film komplett recodieren, damit die Datenmenge nicht so unnötig groß wird. Schließlich müssen die Zuschauer auf YouTube ja den Film auch erst einmal herunterladen/streamen und wenn die Datenmenge zu groß ist, stottert Dein Film nur unnötig, und die super Qualität bring gar nichts, wenn dein Film wie eine Diashow daher kommt.

Zum einfachen Schneiden solltest Du man VitualDub versuchen. Funktioniert auch unter Linux mit Wine.

Zum Recodieren gibt es so viele Tools. z.B. WinFF, FFmpeg, MediaCoder, Handbrake, etc. Da musst Du mal schauen, womit Du am besten klar kommst.


Schau mal bei

http://www.videohelp.com

Da findest Du eigentlich alles an Software zur Video-Berarbeitung

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Kommentar von MarkusGenervt
07.10.2016, 01:11

Nachtrag:

Für eine gute Video-Qualität reichen der H.264-Codec bei 1280x720 mit einer Bitrate von 2000 CFR. Wenn es etwas schärfer sein soll, dann nimm eine Auflösung von 1920x1080@3000.

Beachten sollte man auch die Bewegungseigenschaften des Videos. Je mehr Bewegung vorhanden ist, desto höher sollte die Framerate sein.

Beim Audio-Stream reicht eigentlich MP3@192vbr völlig aus – meinetwegen auch 256 kbps, aber mehr hört man einfach kaum. Gerade VBR deckt auch bei Bedarf die höheren Frequenzbereiche ab.

Wenn du einen Super-Surround-Sound bieten willst, dann nimm AC3 5.1/6.1 mit 448 kbps. Für Kommentare ist das aber maßlos übertrieben.

Je kleiner die Gesamt-Datenrate, um so mehr User haben Spaß an Deinem Stream.

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Meiner Meinung nach ist der Movie Maker die schlechteste billig Lösung für ein Schnittprogramm auf dem Markt. Ich kann aber verstehen wenn du das erstmal probieren willst wie es ankommt und dann die Technik aufrüstest. Ich find by the way Sony Vegas am besten, is aber meine Meinung. Ansonsten wurden von den anderen schon gute antworten dahingehend gegeben, also brauche ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben ;)

Lg Eric 

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Grundsätzlich sollte man nicht erst komprimieren, weiterarbeiten und am Ende nocheinmal komprimieren, weil die Qualität logischerweise jedes Mal abnimmt. Vielleicht könntest du einen anderen Codec ausprobieren.

Sind die 6000 kbit/s mit Audio, oder nur Video? Das ist tatsächlich ziehmlich wenig. Vielleicht könntest du die Bitrate auch manuell höher stellen? Ich kenne das Programm nicht...

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Kommentar von Esel11
06.10.2016, 02:49

Windows Movie Maker ist ein Freeware Bildbearbeitungsprogramm. Das Problem ist das sich geschnitte Videos nicht richtig vertonen lassen somit muss ich sie schneiden vertonen und nachher nochmal zusammenfügen und natürlich 2x dazwischen speichern. Würde ein anders Kostenpflichtes Bildbearbeitugnsprogramm was daran ändern, im Internet kann man viel lesen das Movie Maker die Bildqualität schlecht macht. 

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Movie Maker ist sch*****

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