Wieviel Arbeit macht ein Hühnerstall mit 5 Hühnern?

6 Antworten

Ich denke nicht soo sehr viel!Der Stall muss eben ausgemistet werden,die Hühner müssen gefüttert werden und die Eier muss man halt aufsammeln.Aber es kommt auch auf die Haltung drauf an:Käfighaltung,Bodenhaltung oder Freilandhaltung!Bei Freilandhaltung hat man schon mehr arbeit!Aber es ist für die Tiere schöner!

Es ist keine große arbeit. Ich bin 17 Jahre alt und kümmere mich seit dem tod meiner großmutter um ihre Hühner. Es ist nicht schwierig oder zeitaufwändig sich um Hühner zu kümmern. Man muss nicht mit ihnen spielen, man spart auch bei futter indem man sie mit altem, hart-gewordenem und in wasser eingeweichtem brot füttert, zu mittag kommt dann die 2.mahlzeit und nachmittags lasse ich sie aus dem stall wo sie sich dann selbst beschäftigen und selbst nach futter suchen. Abends schließe ich sie in den stall und das wars dann auch schon. einmal die woche stall ausmisten maximal bei 5 hühnern. und zudem sind 5 hühner ideal, da sie pro woche genau ausreichend eier legen für eine ca vier-fünfköpfige familie.

Erst mal an alle Dumm Laberer, was soll das eigentlich ? Habt ihr nicht´s besseres zu tun, als Mist von Euch zu geben ? Echt Arm so was !!!!!!! :-(((((

Hallo, ja Hühner machen schon Arbeit. Ich habe 11 Hühner und 2 Hähne, leben in Freilandhaltung. Es ist aber einfach nur schön sie zu beobachten. 8 Stück habe ich mit 5 Wochen übernommen. Mit Rotlichtlampe in der Küche großgezogen. War natürlich mächtig Dreck. Aber die sind super zahm, und wenn ich mit dem Auto angefahren komme, stehen sie am Zaun und warten das ich rein komme. Auch die Eier sind viel,viel Leckerer. Klar Wochenende oder Urlaub gib´s nicht. Und jeden Tag muß gefegt werden. Und mind. 1 x die Woche richtig gründlich. Aber ich finde, die Tiere geben es auch zurück. Und selbst beim saubermachen sind sie bei einem. Lassen sich streicheln oder erzählen was. Ich finde Freunde und Arbeit halten sich die Waage. LG Gilmore

Habt ihr die Hühner schon? Wenn ja weißt du inzwischen, dass es auch Winter gibt und Winter heißt bei Hühnern Wasser täglich mindestens zweimal bringen, denn es gefriert. Mein Stall ist nicht geheizt, ich habe das Problem gelöst, indem ich eine kleine heizbare Platte gekauft habe, die macht nur so warm, dass das Wasser im Behälter darüber nicht gefriert - sehr praktisch. Das heizen mit einer Ferkellampe halte ich für bedenklich, erstens wegen des enormen Stromverbrauchs, außerdem werden die Tiere eher krank, wenn sie vom Warmen ins Kalte rausgehen. Lieber den Stall gut isolieren und nicht zu groß halten, dann wärmen sie sich gegenseitig und viel Auslauf bieten, dass sie sich bewegen können. Sehr praktisch finde ich einen überdachten Vorraum vor dem Hühnerhaus, dann kommen die Damen nämlich mit trockenen Füßen hinein und das Stroh bleibt trocken. Ich würde auch darüber nachdenken, ob du die Tiere schlachten kannst, wenn sie nicht mehr legen oder ob sie dann das Gnadenbrot kriegen. Wirklich nervig ist das Zusperren des Hühnerstalls jeden Abend wegen des Marders. Ich habe Hunde und hoffe das hält den Marder etwas ab, außerdem sind es erfahrene Damen und ich hoffe sie können im Notfall flüchten, daher sperre ich nicht ab. Bei den Masthähnchen mache ich das aber schon jeden Tag, wenn ich es nicht vergesse, denn das Gepiepse zieht den Marder meiner Meinung nach eher an und diese Hybridhühner sind ziemlich dumm und würden wohl auch nicht flüchten.

Ich hatte früher, in meiner "Öko-Phase" auch Hühner. Wir wohnten auf dem Land, dann hatte man das Problem der Nutztierhaltung schon mal nicht mehr. Denn Nutztiere, wie Hühner, Schafe, Rinder, Ziegen usw. sind keine HAUStiere und dürfen in Wohnsiedlungen nicht ohne Genehmigung gehalten werden.........Es ist viel Arbeit, wenn man sie artgerecht hält!..........5 Hühner haben ein enormes Scharr- und Suchvermögen auf dem Boden. Auch der Hühnermist ist viel und scharf und muß abgelagert werden, bevor er als Kompost genutzt werden kann. Da braucht man Platz und am besten nicht den Nachbarn nebenan.....(Gerüchlein vom Lande) Jedes Huhn muß den richtigen Brutplatz zum Eierlegen haben und auch Schlafstangen. Im Winter gehört der Stall geheizt, am besten mit den "Ferkellampen", Rotlichtlampen, die enorm Strom ziehen!Der Stall muß luftig und regelmäßig gegen Milben etc. behandelt werden.Dann muß regelmäßig Parasitenprophylaxe am Huhn vorgenommen werden, die Medikamente sind auch nicht billig.......Natürlich muß das Gehege feindsicher gebaut werden. Wir hatten mal einen Marder drinnen. Blutrausch und alle Hühner Kopf abgebissen, eine riesige Sauerei, und das Loch im Draht, wo er reinkam, war winzig!!Also tägliche Überprüfung des Hühnerhocks. Dann der Auslauf: Für fünf Hühner brauchst Du am besten mindestens 50 qm Freilauf. Und dann hat die Woche 7 Tage und Hühner haben auch Samstags und Sonntags Hunger...........Ich habe das alles durchgezogen und war nebenbei noch voll berufstätig, aber da war ich Anfang 20 und bin auch nicht in Urlaub gefahren; wir hatten noch Milchziegen, Zwergziegen, Schafe, Kaninchen usw, also Hobby-Landwirtschaft. Das soll nicht abschreckend wirken, aber mach Dir keine Illusionen, es IST viel Arbeit. Und am besten kauf Dir gute Bücher über Hühnerhaltung!! Da kannst Du dann immer reinschauen und Rat holen, denn die werden auch mal krank.... Viel Spaß!

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