Wieso trägt man im Islam (Burka), im Christentum (Habit (Nonnen)), im Sikhismus (Turban) und im Judentum (Perücke) Kopfbedekungen?

13 Antworten

Grüße an alle!

In den verschiedenen Kulturen haben sich gewisse Eigenarten entwickelt und wurden über die Handelswege an andere Orte übertragen. Nicht nur Waren und Ideen, auch die damaligen Mode. Durch die herrschenden Klassen wurde auch die Mode in die Winkel der Reiche gebracht.

Was haben alle gemeinsam? Sie tragen eine Kopfbedeckung, welche uns erstmal erkennbar macht, dem Anderen gegenüber!

Der wesentliche Aspekt, dass man sich einer Sache unterstellt und sich dieser mit Würde entgegenstellt. Nicht mit Eitelkeit, Hochmut und Stolz.

Das man sich bedeckt und sich auch seines Körpers Grenze bewusst wird. Das oberste Gut ist dein Bewusstsein, welches mit dem Handbuch des Humanismus nicht konträr gehen darf. 

Was die vielen Menschen mit Kopfbedeckung heute machen, ist einfach nur sinnlos Traditionen der Ahnen aufrecht erhalten, nicht wirklich den Sinn und die Sache an sich.

Sprich die verschiedenen Tragen Kopfbedeckungen oder Kopftrachten bzw Frisuren - aus modischen, politischen oder religiösen Gründen.

Der andere Aspekt ist die Kultur hierzu : 

Im Islam wird Bspw der Mann vor der Frau ermahnt, seien Blicke zu Boden zu senken und sein Haupt als Zeichen seines Glaubens zu bedecken jedoch wer macht das heute von den Männern, daher wundert es mich das sie etwas von Ihren Frauen fordern, was sie selbst nicht erfüllen - da bestehe ich auf die angebliche Gleichheit im Islam - und dann geht das an die Frau - sie soll ihre unteren Tücher nach oben ziehen und ihr Haupt bedecken, dass man sie als Muslima erkennt.

Wenn vom "Kopftuch" der Musliminnen die Rede ist, handelt es sich üblicherweise nicht um ein Tuch, das über den Kopf gelegt und unter dem Kinn zusammengebunden wird, so dass nur die Haare bedeckt sind.
Diesem "europäischen Kopftuch" am nächsten kommt der Djilbab. Das ist ein Tuch, das als Überwurf über den Kopf, Schultern und Brust getragen wird. Die genaue Bedeutung des Wortes Djibab ist unklar. Manchmal wird der Djibab auch als "Schleier" übersetzt, der Bedeutung näher kommt jedoch "Überwurf" oder "Schalgewand".
Der eigentliche Schleier ist jedoch der Tschador. Das Wort bezeichnet ein langes, meist dunkles Tuch, das sowohl den Kopf als auch den Körper verhüllt und über der normalen Kleidung getragen wird. "Tschador" kommt aus dem Persischen und bedeutet so viel wie "Zelt". Der Tschador erlaubt auch, das Gesicht bis auf die Augen zu bedecken.
Djibab und Tschador werden in der öffentlichen Diskussion meist als "Kopftuch" bezeichnet. Eine besonders weit gehende Form der Verhüllung ist die Burka, die während der Herrschaft der Taliban für Frauen zur Pflicht wurde. Die Burka ist ein einteiliges Kleidungsstück, das den ganzen Körper einschließlich des Gesichts bedeckt. In Höhe der Augen ist ein Netz eingearbeitet, das den Frauen das Sehen erlaubt.

Pflicht zur Verhüllung?

Auch in der islamischen Welt gibt es keine Einigkeit, in welcher Form sich Frauen in der Öffentlichkeit verhüllen müssen. Der Wortlaut des Koran ist hier nicht eindeutig. Aus Sure 24:31 geht nicht hervor, dass auch der Kopf bzw. die Haare bedeckt sein sollen ("sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck [d. h. die Körperteile, an denen sie Schmuck tragen; der Übers.] nicht offen zeigen, mit Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen"). Auch Sure 33:59 schafft keine Klarheit ("O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf [djilbab] über sich herunter ziehen").
Im Allgemeinen aber wird aus diesen Suren die Pflicht zur Verhüllung abgeleitet. Das zeigt sich bei gläubigen Musliminnen darin, dass sie lockere, weite Kleidung tragen, die Arme und Beinde bedecken und die Konturen des Körpers möglichst nicht abbilden. In der Regel gehört dann auch die Bedeckung des Kopfes dazu. Andere Musliminnen hingegen tragen ein Kopftuch, das die Haare bedeckt, das wiederum der sonstigen modischen Kleidung angepasst sein kann. Wiederum andere lehnen eine Verpflichtung zum Kopftuch ab, weil sie im Koran eben nicht ausdrücklich gefordert sei. Befürworterinnen und Befürworter des Kopftuches sprechen diesen Frauen dann zwar nicht den Glauben an sich ab, wohl aber seine Ernsthaftigkeit.
Unabhängig von der Herleitung aus dem Koran gibt es in den islamischen Ländern eine auf die Zeit Mohammeds zurück reichende Tradition der Kopfbedeckung von Frauen. Aus dieser Tradition heraus leitet sich eine kulturell bedingte, als religiös begründete Verpflichtung zum Tragen des Djilbab oder Tschador ab. Für die Gläubigen ist die Verhüllung dann ein Teil der Religion, weil sie zur tradierten Lebenspraxis des Islam - hinzugehört.

Bei den Juden
Der Brauch, dass auch Männer ihren Kopf während des Gebets bedecken, ist orientalischen Ursprungs. Während dies in Palästina völlig unüblich war, gab es in Babylonien einzelne Individuen, die es zu tun pflegten, wie z.B. Raw Chuna ben Jehoschua. Zum allgemeinen Brauch wurde es in nachtalmudischer Zeit, zunächst in Babylonien, dann im sefardischen Judentum allgemein (zum Einfluss der babylonischen Tradition auf die Sefardim siehe oben, Kapitel IV.4.). Unter den Aschkenasim wurde es erst im Laufe des 17. und 18. Jh. üblich. Im 19. Jh. trug man in den liberalen Gemeinden in Deutschland ­Zylinderhüte während des Gottesdienstes; dies trug zur Ästhetik des Gottesdienstes besonders bei.

Heute bedecken jüdische Männer ihren Kopf zu jeder Zeit, in der sie sich an die Gegenwart Gottes erinnern. Orthodoxe Männer tragen daher ständig eine Kopfbedeckung, da ihr ganzer Alltag von Berachot durchwoben ist. Konservative Juden und viele liberale Juden in Europa tragen eine Kopfbedeckung, wenn sie beten oder studieren. Die meisten liberalen Juden außerhalb Deutschlands tragen keine Kopfbedeckung während des Betens. In liberalen Gemeinden in Deutschland ist zur Zeit dieselbe Sitte wie in konservativen Gemeinden üblich.

Da die Kippa auf kein Gebot zurückgeht, sondern lediglich ein Brauch ist, ist es üblich, dass alle Gäste in einem Gottesdienst sich diesbezüglich dem Brauch der jeweiligen Gemeinde anpassen. Auch nichtjüdische Gäste tragen daher eine Kopfbedeckung, wenn sie üblich ist, in einer Synagoge sowie an allen Orten, wo jüdisches Gebet stattfindet, also zum Beispiel auch auf Friedhöfen, unabhängig davon, ob hier gerade ein Gebet stattfindet oder nicht. Die Kopfbedeckung muss keine Kippa sein, es reicht ein normaler Hut. Im deutschsprachigen Raum gilt zur Zeit der orthodoxe Brauch, dass diese Erwartungshaltung nur Männern gilt. Im Zweifel sollte man vorher fragen, was erwartet wird.

Die Sikhs und ihr Turban

Wenn man früher in Deutschland oder anderen westlichen Ländern an den Orient dachte, kam zumeist auch die Assoziation Turban auf. Er stand für das vermeintlich Exotische. Inzwischen muss man seine Fantasie nicht weiter bemühen. Im Herzen Europas sieht man immer mehr junge und ältere Männer, die einen kunstvoll gebundenen Turban (Dastaar, Pag, Pagrri, Keski) und einen gepflegten ungeschnittenen Bart tragen. Hin und wieder sieht man auch eine Frau mit einem Turban. Dass es sich um Sikhs handelt, also Menschen, die den spirituellen Weg der Sikhi (Sikh-Religion) folgen, wissen nur manche. Doch welcher Sinn steckt hinter der Kopfbedeckung? Warum ist es vor allem für praktizierende männliche Sikhs eine Selbstverständlichkeit, die Haare ungeschnitten zu bewahren und das Haupthaar mit einem Turban zu bedecken? Bevor diese spezifischen Fragen ausführlicher behandelt werden, wird kursorisch die kulturhistorische Rolle des Haupthaares und des Turbans erörtert.

“Haare machen Leute”Das Haupthaar lang zu tragen, ist eine alte Tradition der Menschen. In den unterschiedlichsten Regionen und Kulturen wurden dem Kopfhaar eine besondere Bedeutung zugesprochen. Hierbei spielten vor allem mythologische und soziale Bedeutungszuschreibungen bzw. Abgrenzungsmechanismen eine Rolle. Allerdings hat es, wie in allen Lebensbereichen, nie eine homogene Haartradition zu einer bestimmten Zeit in einem Gebiet gegeben.

Auch in der biblischen Zeit spielten die Haare immer wieder eine besondere Rolle. Samson, Richter im Alten Israel vor der Königszeit, wird im Alten Testament der Bibel als auserwählter Gottes beschrieben. Sein Haar durfte, gemäß dem Eid der Nasiräer, nicht geschnitten werden. Darin äußerte sich die innige Bindung an Gott. In den Haaren wurde aber auch die Ursache der ungewöhnlichen Stärke Samsons gesehen. Als die Philister Samsons Haare abschnitten, soll er der Legende nach seine Kraft verloren haben und konnte gefangen genommen werden.

Haartrends der jüngeren Geschichte

Dass die Bedeutungszuschreibung der Haare oft auch einen politischen und gesellschaftlichen Wandel reflektierten, zeigt sich exemplarisch an zwei Beispielen aus der jüngeren Geschichte: Ausgehend von der chinesischen Revolution von 1911 wurde die Pflicht zum Tragen einer Zopffrisur für Männer aufgehoben. Diese wurde den unterlegenen Chinesen von den Herrschern der Manchu auferlegt und entwickelte sich später zur einer verbreiteten Haartracht. Der Regent Dorgon hatte 1645 ein Gesetz erlassen, dass unter Androhung der Todesstrafe jedem Chinesen vorschrieb, einen Zopf zu tragen. Ziel war, jeden Chinesen einfach von einem Manchu unterscheiden zu können.

Seit dem 20. Jahrhundert ist die Haarmode besonders durch Schnelllebigkeit geprägt. Nach dem 1. Weltkrieg trugen immer mehr Frauen kurze Haare. Der Pagenschnitt wurde populär. Einerseits war dies ein Ausdruck der Abwendung von bisherigen Geschlechterrollen. Andererseits spiegelte sich darin die voranschreitende Industrialisierung wider. Denn es wurden nicht nur Männer, sondern zunehmend auch Frauen und Kinder als Arbeitskräfte benötigt. Lange Haare und aufwändige Frisuren waren nur schwer vereinbar mit den harten Arbeitsbedingungen in den Fabriken. Mit Voranschreiten der Beliebtheit des Kinos und der Erfindung des Fernseher beeinflussten Stars wie Marylin Monroe oder Elvis Presley mit ihren Frisuren die Mode. Im Zuge der 68er-Bewegung begannen Männer lange Haare zu tragen. Darin drückte sich vor allem Systemkritik und der Freiheitsdrang jüngerer Menschen aus.

Kulturgeschichte des Turbans

Auch der Turban hat, ähnlich wie die Haarpracht, eine besondere Rolle in der Menschheitsgeschichte gespielt. Archäologische Funde verweisen auf die Existenz von Turbanen bereits vor vielen tausend Jahren - und zwar in den unterschiedlichsten Gebieten der Welt. In Indien wurde eine schätzungsweise 5000 Jahre alte Frauenfigur aus der Harappan-Kultur entdeckt, die einen Turban trägt. Etwa 3000 Jahre alte assyrische Skulpturen zeigen mit Turbanen geschmückte Könige. Bei den Maya in Mexiko wurden ebenfalls Turbane getragen. In Kreta waren 1700 v. Chr. Turbane verbreitet. In Mesopotamien, dem heutigen irakischen Gebiet, soll sogar ein Haarkult mit Turban betrieben worden sein. In China trifft man beim Geschichtsstudium auf den "Aufstand der gelben Turbane" während der Han-Dynastie zwischen 25-220 n. Chr. Es war die Zeit eines wirtschaftlichen Aufschwungs und wichtiger Erfindungen wie dem Papier. Verarmte Bauern, die gegen die steigende Steuerlast protestieren wollten, schlossen sich zusammen. Ihr Zeichen waren gelbe Turbane.

Als Taschkent 751 islamisch wird, kamen vermehrt arabische Kaufleute mit Turbanen in Kontakt mit Europäern. Etwa 1100 n. Chr. schmückte sich König Balduin von Jerusalem mit einem Turban. Der Helm hatte das nachsehen. In der Renaissance spiegelte der Turban in Europa eine vermeintlich weltmännische Haltung wieder. So diente er in Italien, Frankreich und England als besonderes dekoratives Element, zunächst des Adels und später auch von Teilen der Bevölkerung.

Nordafrikanische und arabische Nomaden hingegen schützen sich seit je her mit Turbanen vor den heißen Witterungsbedingungen und Staub. Auch bietet er wandernden Menschen Platz, um kleine Utensilien sicher aufzubewahren. In verschiedenen afrikanischen Ländern werden bis heute Turbane vor allem von Frauen getragen. Sie dienen als Kopfschmuck oder als Unterlage für Gegenstände, die auf dem Kopf getragen werden. In Nigeria tragen zumeist verheiratete Frauen einen Turban. In Kenia hat der Turban eine religiöse Konnotation und wird vor allem von christlich Gruppen getragen. In Äthiopien greifen orthodoxe Christen und Muslime auf eine Kopfbedeckung zurück. In Jamaika tragen die Rastafari lange Haare und Bärte und bedecken ihre Köpfe. In Vietnam schmücken speziell geformte Turbane die Köpfe der Dzao-Frauen. Gleiches gilt für einige Stämme in Burma und Nordthailand.

Vom Kopfbund zum TurbanDass sich Trachten der Kopfbedeckung gegenseitig beeinflussten, wird an vielen Stellen der Geschichte ersichtlich. Einflüsse aus dem Orient folgend, wurden der Turban und Bart um 1200 im französischen Burgund am Hofe eine Mode. Damen trugen einen seidenen Schleier. Nachdem sich der Trend aus den bedeutenden europäischen Adelsmetropolen wie Paris, Venedig und London verflüchtigte, wurde die Kopfbedeckung in der Bevölkerung populär. Davon legen auch die Werke verschiedene Künstler Zeugnis ab. Um 1520 zeichnete Albrecht Dürer Bauern mit Turban. Da der Begriff Turban allerdings noch nicht landläufig bekannt war, sprach man vom "Kopfbund". Ein recht bekanntes Bild vom Niederländer Jan Vermeer aus dem Jahre 1665 portraitiert gar das "Mädchen mit Turban". Goethe, der sich eingehender mit dem Orient befasste, bezieht sich in verschiedenen Texten auf die eindrückliche Erscheinung des Turbans.

Der Turban in der Bibel und im IslamEiner der wohl ältesten schriftlichen Quellen, die explizit auf den Turban verweisen, sind die Bibeltexte (2 Mose 28:4; 3 Mose 8:13; Zechariah 3:5). Denn bereits in biblischer Zeit war der Turban ein Symbol von Heiligkeit, Macht und Respekt. In den Büchern Mose wird beschrieben, wie sich Priester kleiden sollten. Der Turban wird dabei als ein Merkmal genannt. Im Alten Testament steht der Turban laut Zacharias für Reinheit. Hiob erkennt darin ein Zeichen für Gerechtigkeit. Jesaia betont den Aspekt der Würde.

Über Mohammed wird überliefert, dass auch er einen Turban trug. Sowohl Mohammed als auch Jesus werden überdies zumeist mit langen Haaren und Bart beschrieben. Trotz großer Vorbehalte gegen Portraits, werden Propheten und Engel im Islam mit Turbanen dargestellt. Verschiedene islamische Gelehrte kommen nach dem Studium verschiedener "Ahadith" - wichtiger Überlieferungen nachahmenswerter Handlungen für Muslime - zu dem Schluss, dass Mohammed die Wichtigkeit des Turbans betonte. Sie sprechen dem Turban die Bedeutung einer "Sunna", einer etablierten Verhaltensweise frommer Muslime zu. Im schiitischen Islam wird ein Käppchen aufgesetzt, um den der Turban gebunden wird. Muslimische Turbanträger im Alltag sieht man allerdings nur selten. Turbane werden vorrangig von Gelehrten und religiösen Würdenträgern getragen. Bei Muslima ist bekannterweise das Tragen eines Kopftuches deutlich verbreiteter.

Kaum eine muslimische Frau trägt Burka - dabei handelt es sich um eine paschtunische Stammestracht, dort „Chadri“ (zu deutsch „Zelt“) genannt.

Ansonsten haben die Muslime die Kopfbedeckung der Frau sehr wahrscheinlich von Juden und Christen übernommen (bei den polytheistischen Arabern haben nur hochgestellte verheiratete Frauen Schleier getragen, um ihren Status anzuzeigen). Die vier traditionellen Rechtsschulen des sunnitischen Islam schreiben Frauen vor, ihren Körper mit Ausnahme des Gesichts und der Hände zu bedecken (Hidschab) und betrachten darüber hinaus die Verhüllung des Gesichts als empfehlenswert oder wünschenswert, unter bestimmten Bedingungen sogar als Pflicht. Die meisten Frauen, die ihr Gesicht verschleiern, verwenden dazu einen Nikab (zu deutsch „Gesichtsschleier“). Dieser muss nicht zwingend schwarz sein - dabei handelt es sich lediglich um eine Tradition.

In der Bibel gibt es kein Gebot, dass Frauen sich verschleiern müssen - außer lt. 1. Korinther 11, wenn sie im Gottesdienst beten oder prophetisch reden (entsprechend den damaligen römischen Sitten), während zugleich den Männern die Kopfbedeckung im Gottesdienst (nach römischer Sitte durfte nur der Mann, der einer Kulthandlung vorstand, sein Haupt bedecken) verboten wurde.

Dennoch kennt das Judentum das Gebot, dass eine verheiratete Frau einen Schleier tragen soll (das sogenannte Tichel oder den Scheitel). Auch für Christinnen war dies lange üblich - verheiratete Frauen trugen einen Schleier. Um die unverheirateten Nonnen den ehrbaren Ehefrauen gleichzustellen, wurde auch für die der Schleier eingeführt.

Das sind ja alles Traditionen, die es in den jeweiligen Religionen schon sehr lange gibt. Früher war es eine Selbstverständlichkeit, dass man irgendetwas auf dem Kopf trägt, so wie du heute ja auch Klamotten trägst.

Außerdem hast du glaub ich etwas durcheinander gebracht: Burka und Habit sind keine Kopfbedeckungen und auch nicht jeder Gläubige trägt sie. Jüdische Männer tragen wenn dann Kippas, Frauen etwas, dass das Haar bedeckt, aber nicht unbedingt eine Perücke.

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Obwohl der Islam später dazu kam, aber mit dem Judentum in dieser Frage völlig übereinstimmt, sollte sich doch für den Menschen die Frage stellen, wer nun hier tatsächlich richtig liegt oder nicht.

Ob das Judentum und der Islam in Ihrer Auslegung über den Heiligen Geist recht haben könnten oder das Christentum.

Deswegen mache ich hier eine Umfrage und wenn Jeder auch seine Religion dazu schreiben würde, wäre es sicher Hilfreich.

Wer gerne will, kann auch gerne seine Meinung schildern.

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