Wieso haben Indianer....

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Es gibt verschiedene Antworten auf diese Frage:

Wissenschaftler, die die Geschichte und Entwicklung des Menschen erforschen, die Anthropologen, teilen die Menschen in drei Gruppen ein: die Europiden, die Negriden und die Mongoliden. Zu den europiden Menschen zählen nicht nur Nordländer wie Schweden oder die Deutschen sondern auch Inder, Perser, Tuaregs und Ägypter.

Die Mongoliden sind unter anderen Japaner, Eskimos oder Inuits, Chinesen, Sibirier und Indianer. Als während der letzten Eiszeit Sibirien und Amerika über eine Landbrücke der Beringstraße miteinander verbunden waren, gelangten die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent. Wann das genau war, weiß niemand. Forscher schätzen zwischen vor 12.000 Jahren bis vor 40.000 Jahren. Aber deshalb haben wohl viele Asiaten und Indianer ähnliche körperliche Merkmale.

Für diese Gruppe typisch war ein flaches Gesicht mit niedriger Nasenwurzel, dickes, straffes dunkles Haar, dunkle Augen und eine kleine Körpergröße. Ein weiteres Merkmal soll auch der spärlichere Bartwuchs gewesen sein. Die Forscher glauben, dass der Körper sich an das Leben in kalten Klimazonen einfach angepasst habe. Eng anliegende Barthaare fangen bei kalter Luft an zu vereisen und führen zu Unterkühlungen im Gesicht. Deshalb bildete sich der Bartwuchs zurück.

Wir haben bei Corinna Raddatz vom Völkermuseum in Hamburg nachgefragt, ob sie diese Erklärung für richtig hält. Hier ihre Antwort:

Ich weiß auch nur, dass der geringe Bartwuchs, bzw. die Bartlosigkeit bei den Ureinwohnern Amerikas wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es aus vorspanischer Zeit aus dem Andenraum Pinzetten gibt, die zum Ausrupfen der Barthaare gedient haben sollen. Sie weisen indirekt auf den geringen Bartwuchs hin, denn das Ausrupfen der Haare mit einer Pinzette wäre bei "europäischem " Bartwuchs schmerzhaft und langwierig.

KingBo  07.02.2010, 19:47

hab ich nicht geschrieben, ist nur copy/paste

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Es gibt verschiedene Antworten auf diese Frage:

Wissenschaftler, die die Geschichte und Entwicklung des Menschen erforschen, die Anthropologen, teilen die Menschen in drei Gruppen ein: die Europiden, die Negriden und die Mongoliden. Zu den europiden Menschen zählen nicht nur Nordländer wie Schweden oder die Deutschen sondern auch Inder, Perser, Tuaregs und Ägypter.

Die Mongoliden sind unter anderen Japaner, Eskimos oder Inuits, Chinesen, Sibirier und Indianer. Als während der letzten Eiszeit Sibirien und Amerika über eine Landbrücke der Beringstraße miteinander verbunden waren, gelangten die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent. Wann das genau war, weiß niemand. Forscher schätzen zwischen vor 12.000 Jahren bis vor 40.000 Jahren. Aber deshalb haben wohl viele Asiaten und Indianer ähnliche körperliche Merkmale.

Für diese Gruppe typisch war ein flaches Gesicht mit niedriger Nasenwurzel, dickes, straffes dunkles Haar, dunkle Augen und eine kleine Körpergröße. Ein weiteres Merkmal soll auch der spärlichere Bartwuchs gewesen sein. Die Forscher glauben, dass der Körper sich an das Leben in kalten Klimazonen einfach angepasst habe. Eng anliegende Barthaare fangen bei kalter Luft an zu vereisen und führen zu Unterkühlungen im Gesicht. Deshalb bildete sich der Bartwuchs zurück.

Wir haben bei Corinna Raddatz vom Völkermuseum in Hamburg nachgefragt, ob sie diese Erklärung für richtig hält. Hier ihre Antwort:

Ich weiß auch nur, dass der geringe Bartwuchs, bzw. die Bartlosigkeit bei den Ureinwohnern Amerikas wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es aus vorspanischer Zeit aus dem Andenraum Pinzetten gibt, die zum Ausrupfen der Barthaare gedient haben sollen. Sie weisen indirekt auf den geringen Bartwuchs hin, denn das Ausrupfen der Haare mit einer Pinzette wäre bei "europäischem " Bartwuchs schmerzhaft und langwierig.

Haben sie, nur haben sie sich wohl kulturell bedingt rasiert, bzw. gezupft.

Wenn man sich aber mal Bilder von "zivilisierten" Indianern ansieht, die trugen schonmal gerne einen Bart, nach europäischem Vorbild.

Der mit dem langen weißen Bart ist William P. Ross und war gewählter Häuptling der Cherokee und natürlich auch selbst Cherokee. Derartige Bärte waren vielleicht eher die Ausnahme, aber es gab sie, wie man sieht.

William P. Ross, Häuptling der Cherokee Nation1866-1867 und 72-75 - (Haare, Bart, Indianer) Ely S. Parker/Hasanoanda Lt. Col. der Union Army im Bürgerkrieg, Seneca - (Haare, Bart, Indianer) Lo-Cha-Ha-Jo, Creek - (Haare, Bart, Indianer)

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber sind die Indianer nicht aus dem asiatischen Raum übers Eis gevölkereinwandert? Die Mongolen sind ja jetzt auch nicht gerade Gesichtspelztiere...