Wie würdet ihr euch entscheiden, Obdachlos, Gefängnis oder Tod?

Das Ergebnis basiert auf 58 Abstimmungen

obdachlos 40%
Gefängnis 31%
Tod 29%

24 Antworten

Gefängnis oder Tod würde ich sagen.

Obdachlos ist mir mit zu vielen Problemen verbunden: extreme Armut, Hunger, Kälte, Anfeindungen, fehlende Hygienemöglichkeiten und keine medizinische Versorgung, Angst vor Übergriffen und Kriminalität etc. Das Bild von kompletter Freiheit und Selbstbestimmung das du hast stimmt zwar, ist in meinen Augen aber sehr verklärt und romantisiert

Das Gefängnis bietet einem zumindest ein Leben mit einer halbwegs okayen Versorgung. Klar darfst du nicht raus, aber du hast ein Zimmer, ärztliche Versorgung und zumindest einen strukturierten Tagesablauf mit sozialen Kontakten und einer gewissen Sicherheit.

Tod... naja, der Tod ist eben, so dumm es klingt, das Ende aller Probleme und damit ein Stückweit auch die Lösung, denn ich muss mich mit denen entsprechend nicht mehr befassen.

Letztlich ist die ganze Sache auch abhängig von der Ausgangssituation bzw. den Konditionen. Pauschal kann mna die Frage nicht beantworten, obdachlosigkeit wäre aber ein Punkt, den ich nach Möglichkeit vermeiden würde

Da könnte ich mich nicht so eindeutig entscheiden. Da ich schon mal in einem Gefängnis gearbeitet habe weiß ich auf jeden Fall, dass eine Inhaftierung auch in Deutschland viel schlimmer ist als die meisten denken und im Hinblick auf eine langjährige Haftstrafe wäre ich lieber tot. Bei der Obdachlosigkeit besteht ja zumindest theoretisch die Möglichkeit, da auch nochmal rauszukommen. Insofern ich mir den Körper da noch nicht komplett kaputt gesoffen hätte- also in Form von dauerhaften Organschäden, würde ich dann wohl die Obdachlosigkeit dem Tod vorziehen.

obdachlos

Ganz klar Obdachlos, denn das war ich sozusagen nach dem Auszug mit 18 von zu Hause auch.

Dann habe ich Zivildienst gemacht und dafür eine Wohnung bekommen, danach bin ich eine zeitlang bei Freunden untergekommen, bis ich einen Nebenjob hatte und so mein Studium und meine Studentenbude zusammen verdienen konnte.

Als ich damit fertig war, hatte ich wieder keine Wohnung, musste mir eine mieten und diesen dann mit dem neuen Job verdienen und so weiter.

Da ich kein Einzelfall bin, sondern sich Millionen von jungen Menschen nach dem Auszug von zu Hause erst eine Bleibe suchen müssen, sind diese erst einmal obdachlos,

es gibt aber sichtlich genügend Möglichkeiten, daran etwas zu ändern ;)

(Diese Argumentation beruht natürlich nicht darauf, dass man mit einem Obdachlosen gleich einen Menschen verbindet, der Schnapstrinkend auf Platte lebt, aber das wurde schließlich nicht erfragt oder so definiert ;)

Herzlichst

Das kommt auf viele verschiedene Faktoren an.

Als Obdachloser kann ich mir gut vorstellen, bei einer Wahlmöglichkeit lieber ins Gefängnis zu gehen. Da habe ich eine volle Versorgung und keinen Mangel an etwas. Bis auf die Freiheit. Aber das wird jeder unterschiedlich sehen.

Und wenn mir ein absolut angst- und schmerzfreier Tod garantiert werden könnte, würde ich in bestimmten Situationen auch den wählen.

Ich kann die Frage nicht pauschal beantworten.

Tod

Ich bin nicht depressiv, aber ich bin ein sehr rational denkender Mensch. Und wenn ich sehe, dass ich das Leben auf Dauer nicht mehr so leben kann, dass es mir Freude bereitet, dann ist es an der Zeit dem ein Ende zu setzen.

GLaub mir in so einer Situation ist es rational depressiv zu sein.

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@EinsamundArm567

Sorry, ich versteh deinen Kommentar nicht ganz... Meinst du wenn ich so denke bin ich depressiv, oder was meinst du genau?

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