Wie werde ich Major wenn ich Stabshauptmann bin?

4 Antworten

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Also der Dienstgrad Stabshauptmann ist schon vorhanden bei der Bundeswehr. Dies ist der Spitzendienstgrad in der Laufbahn der Fachdienstoffiziere, für die der Realschulabschluss ausreicht. Allerdings nur möglich mit vorheriger Verwendung in der Feldwebellaufbahn. Bei Eignung dann später der Laufbahnwechsel möglich. Strebst Du eine Fachverwendung im Bereich Pilot oder Flugcontroller an, dann ist die Übernahme früher möglich, und Du bist nach vier Jahren Leutnant und Berufssoldat mit dem Ziel des Hauptmannes, oder bei besonderer Eignung auch zum Stabshauptmann. Derzeit 3 Prozent aller Heeresoffiziere vorbehalten. Der Stabshauptmann ist gehaltlich dem des Majores gleich. Der Major ist allerdings in der Laufbahn der Truppenoffiziere (FH-Reife oder Abitur)der erste Dienstgrad der sogenannten Stabsoffiziere. Mit Ernennung zum Major oder auch evtl. als Hauptmann wird der Truppenoffizier frühestens zum Berufssoldaten ernannt, welches einen der größten Unterschiede zum Fachdienstoffizier darstellt, der ja wie oben gesagt mit dem Leutnant bereits Berufssoldat wird. Die Möglichkeit als Fachdiener die Laufbahn zu wechseln in die der Truppenoffiziere ist jedoch auch möglich. Dafür musst Du dann Hauptmann sein und zwischen 40 und 45 Jahren alt. Kannst Dich dann bewerben und wirst wieder bei Eignung in die andere Laufbahn übernommen und nach weiterem Lehrgang zum Major ernannt. Den Fall vom Stabshauptmann zum Major gab es noch nie, da die Ernennung zum Stabshauptmann im Regelfall erst nach dem 45 Lebensjahr erfolgt, da ja Spitzendienstposten in der Fachdienerlaufbahn. Somit bleibt nur die möglichkeit des späteren Laufbahnwechsels, wobei dann beim Dienstgrad Oberstleutnant im Regelfall für diese Wechsler Ende der Karriere ist. Noch höhere Dienstgrade bedürfen dann schon das Abitur und ein gutes Studium - im besten Fall ein Akademisches - da bei Spitzendienstgraden ab Oberst schon Verwendungen im Ministerium oder im Ausland von Nöten sind, und die jeweilige Verwendung dann eine solche akademische Ausbildung verlangt. Fazit: Entweder Stabshauptmann als Fachdiener, oder Major direkt nach dem Hauptmann entweder als Wechsler oder direkter Truppenoffizier. Das Laufbahnziel des Fachdieners ist aber wie gesagt der Hauptmann und nur drei Prozent dürfen Stabshauptmann werden. In Geldbeträgen ausgedrückt bedeutet das: Hauptmann A11, oder auch A12; Stabshauptmann A13, Major A13; Oberstleutnant A14 und A15; Oberst A16 oder B3. Ein Oberstudienrat an der Schule erhält übrigens auch A14. Wenn Du noch mehr wissen willst, dann google einfach Bundesbesoldungsordnung A.

Das hätte ich als Hauptmann(w) nicht besser formulieren können. Inhaltlich völlig korrekt. Und verständlich geschrieben. Super.

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Die Diensgrade in der Armee sind halt männlich...Du bist also Hauptmann und nicht Hauptfrau genauso wie Feldweibel und nicht Feldweibelin....natürlich ist es möglich als Frau den Rang eines Majors zu erreichen(jedenfalls in der Schweizerarmee ist das Gang und Gäbe) wie die Laufbahn bei der Bundeswehr aussieht weiss ich nicht da ich nur in der Schweizerarmee (als Frau) Dienst leiste.

Eignung, Leistung, Befähigung und eine freie Stelle entscheiden darüber, ob du an nem entsprechenden Stabsoffizierlehrgang zum Major teilnehmen darfst. Zu deiner Frage mit der Anrede. Das heißt dann wirklich "Frau Hauptmann", sollte man den Dienstgrad schreiben, so wird in Klammern ein w gesetzt, also Hauptmann (w). Ich darf dir aber sagen, dass das bei dir ja alles noch Zukunftsmusik ist ;-) Infos zur AGA und Wehrdienst gibts für dich auch auf www.aga-macht-gaga.de

Das (w) ist nicht erlaubt. Nur mal so am Rande.

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@TazDevil

Sagt welche Vorschrift? Ich kenne eine die das Gegenteil behauptet.

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Und nun zu meinen Fragen:

  1. Ist es möglich, dass ich mich jetzt schon bewerbe, dann in gut 6 Monaten den Eignungstest wiederhole und hoffentlich diesmal die Eignung als EloKa Fw zu kriegen und dann den Dienstantritt am 1.10.2017 anzutreten oder ist die Zeit zwischen Eignungstest und Dienstantritt zu hoch?

  2. Mit welchem Dienstgrad werde ich wohlmöglich mit abgeschlossener Berufsausbildung eingestellt ? Die Psychologin hatte mir beim Gespräch empfohlen die Ausbildung zu beenden und danach zur Bundeswehr zu gehen, da ich dann mit dem Dienstgrad UffZ oder höher eingestellt werden würde. Dies kommt mir aber sehr hoch vor. Der Offizier sagte sogar das es sein kann, jenachdem wie gut die Ausbildung abgeschlossen wird, dass ich als Fw eingestellt werde. Da dachte ich mir das kann nicht sein, also das ist meine zweite Frage.

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