wie werde ich frei?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

ich fühle mich frei 44%
ich kann nicht wirklich frei sein 25%
indem ich das tu, wonach mir ist 13%
was ist freiheit? 9%
indem ich mich entwickel 6%
indem ich arbeite und freude daran habe 3%
ich bin unfrei 0%

28 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
indem ich mich entwickel

...Wirklich frei bin ich erst, wenn Kummer und Sorge mich umnachten, und ich mich dennoch frei und ungebunden über sie erhebe...., das ist nicht von mir, ich habe es einmal gelesen.

Wenn mich die Schwierigkeiten meines Lebens nicht aus der Bahn werfen, wenn ich eine Gelassenheit entwickelt habe, die es mir gestattet, alles, als gut anzusehen, dass alles gebraucht wird, eine Bedeutung hat, für mich und für andere, denn ich lebe in einer Welt der Gegensätze, wenn es das Böse nicht geben würde, konnte ich das Gute nicht erkennen, wenn ich in jeder Situation in meiner Mitte bin, wenn mich das Verhalten anderer Menschen nicht mehr aufregt, jeder darf so sein wie er möchte, er muß nur für sich selbst die Verantwortung übernehmen, dann bin ich frei..., nicht mehr abhängig von anderen und deren Befindlichkeit...das wünsche ich mir...alles ist gut..und mich braucht im Grunde nichts aufzuregen, von einer höheren Warte aus gesehen, gibt es sowieso nicht die Probelme, die nur meinem Ego entspringen..alles ist gut und richtig und wird gebraucht.....

das gefällt mir, was du schreibst. unabhängigkeit ist freiheit.

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ich fühle mich frei

In der Frage, ob es Willensfreiheit gibt oder alles durch einen völlig lückenlosen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwangsläugig bestimmt ist (radkaler Determinismus), gibt es unterschiedliche Überzeugungen.

Für die Willensfreiheit spricht die deutliche Erfahrung, sich als Urheber von Handlungen zu fühlen. Dabei unterliegen die Entscheidungen zwar Einflüssen, es gibt aber grundsätzlich immer eine Wahl (mindestens unter zwei Alternativen). Auch so etwas ist als Ursache denkbar, nicht nur aufgrund einer Gesetzmäßigkeit absolut notwenige Abläufe.

Naturwissenschaftliche Versuche der Hirnforschung (z. B. das Experiment von Benjamin Libet), die nach manchen die Willensfreiheit als Ilusion beweisen, müssen nicht zwingend so gedeutet werden. Sie zeigen nur ein Bereitschaftspotential im Gehirn, das zeitlich minimal der empfundenen Entscheidung vorausgeht. Eine Erwartungshaltung haben Menschen aber sehr oft, ohne daß sie handlungsauslösend ist. Ein bewußter Wille könnte sich dann noch einschalten, natürlich eher bei etwas, das geplant wird, als bei etwas, das nur eine einfache Bewegung und nicht mit viel Nachdenken verbunden ist.

Frei werden ist durch tatsächliche Selbstbestimmung möglich. Einfach zu tun, wonach einem ist, kann unter Umständen auch eine Fremdbestimmung durch äußere Einflüsse und Triebe bedeuten.

Die Handlungsfreiheit der Menschen ist abhängig von den Bedingungen, in denen sie leben, unterschiedlich groß.

kann man sich denn befreien?

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@kaempferdersonne

Dies ist durch Gebrauch der Vernunft in einem gewissen Ausmaß möglich. Sie erlaubt, über Vorgänge im eigenen Inneren und äußere Umstände zu reflektieren und die Welt klarer zu verstehen. Dies führt zwar nicht zu einer totalen Freiheit. Aber bei von der Vernunft geleiteten gelungenen geistigen Vorgängen ist das Wesen einer Sache als verursachender Grund beteiligt. Dies ist etwas anderes als ein keine Wahl lassender Zwang.

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@Albrecht

zwänge manipulatioenen versuchungen machen uns also unfrei, wenn wir ihnen erliegen, dann habe n wir uns wirklich nicht mehr im griff, wer sich also beherrschen kann ist frei.

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was ist freiheit?

Die Frage nach der Freiheit ist fast so alt wie die Menschen selbst (am Anfang hatten sie noch andere Sachen zu tun...zum Beispiel Beeren werfen oder die Frau vom Nachbarn klauen). Die Illusion einer Freiheit kommt gleich mit den Gedanken Descartes, dass alles um uns herum Sinnestäuschung sein könnte und damit die Welt darauf reduziert, dass er sich nur seines zweifelnden Ichs sicher sein kann. Der Determinismus, neu wieder in die Diskussion gekommen durch das Libet-Experiment und dessen Auslegung, ist in meinen Augen einfach zu leicht, um sich seine Freiheit auszureden. Wenn man vor sich eine Bärenfalle sieht, kann man sich descartisch denken, dass sie eh nur Illusion ist, aber dennoch wird ein gesunder Mensch daran vorbeigehen. Der deterministische Gedanke wäre, dass das Vorbeigehen keine Entscheidung meines freien Willens sei, sondern schon vorherbestimmt. Diese - und auch viele andere - Denkweisen über die Freiheit haben einen Faktor gemeinsam: nämlich den Glauben an die Unfreiheit. Ich selbst bin der Meinung und dabei benutze ich die Worte Martin Bubers, dass man nur frei sein kann, wenn man von dem Glauben an die Unfreiheit befreit ist.

dass die meisten von uns klug und intelligent isnd ist auch wirkung , wer tritt schon gerne in eine bärenfalle rein, wenn er die gefahr erkennt. zu erkennen ist auch determistisch, wir sind ein interaktives wesen.

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ich fühle mich frei

ich denke es kommt drauf an wie man es sieht. politisch sind wir wohl eher eingeschränkt, wenn man bedenkt das email, sms, etc. gespeichert werden können um ausgewertet zu werden ob irgendwelche terroristischen akte geplant werden. sicher ist es zu unserem schutz. aber es ist auch eine einschränkung und ein eingriff in die privatsphäre....

wenn es zum wohle vieler ist, ist die privatsphäre dann noch haltbar?

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ich kann nicht wirklich frei sein

Lieber KämpferderSonne! Du hast einige gute Antworten bekommen, z.B. von Albrecht. Diese Frage ist wirklich nicht leicht zu beantworten. Ich gehe davon aus, dass wir einen freien Willen haben. Aber aus unseren Handlungen heraus entstehen Konsequenzen: Ursache und Wirkung und daraus weben sich die Schicksalsfäden wie Spinnenetze in unser dasein. Wir fangen uns darin und damit sind wir nicht frei. Solange wir nicht aus all diesen Fäden, die aus "ewigen" Zeiten entstanden sind, befreien, werden wir gebunden sein und das heißt, nicht frei. Aber wir hatten und haben den freien Willen! Das heißt, wir haben uns irgendwann (oder unsere Ahnen) einmal für dies oder jenes entschieden, das seine Folgen hat. In Gedanken sind wir frei - noch! Aber wollen wir nicht so "schwarz" denken, sondern die Gedanken der Freiheit manifestieren. Lassen wir uns nicht halten von den Fäden des Schicksals, denn die sind auch nur Schein und Trug! Mit unseren Gedanken können wir uns frei machen. In der materiellen Welt, in der wir leben, sind wir immer vom Geld abhängig und daher nicht frei. Wir sind auch immer von der Gesellschaft abhängig und daher ebenso nicht frei. Empfinden wir uns aber als Ganzes, sind wir eins und frei, den Weg zu gehen, den wir wollen. Stellen wir uns nur der Angst, uns zu befreien, denn auch die Befreiung hat Konsequenzen. Stellen wir uns und schneiden die Schicksalfäden entzwei ! Lg Scorpio

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