wie werde ich frei?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

ich fühle mich frei 43%
ich kann nicht wirklich frei sein 25%
indem ich das tu, wonach mir ist 12%
was ist freiheit? 9%
indem ich mich entwickel 6%
indem ich arbeite und freude daran habe 3%
ich bin unfrei 0%

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
indem ich mich entwickel

...Wirklich frei bin ich erst, wenn Kummer und Sorge mich umnachten, und ich mich dennoch frei und ungebunden über sie erhebe...., das ist nicht von mir, ich habe es einmal gelesen.

Wenn mich die Schwierigkeiten meines Lebens nicht aus der Bahn werfen, wenn ich eine Gelassenheit entwickelt habe, die es mir gestattet, alles, als gut anzusehen, dass alles gebraucht wird, eine Bedeutung hat, für mich und für andere, denn ich lebe in einer Welt der Gegensätze, wenn es das Böse nicht geben würde, konnte ich das Gute nicht erkennen, wenn ich in jeder Situation in meiner Mitte bin, wenn mich das Verhalten anderer Menschen nicht mehr aufregt, jeder darf so sein wie er möchte, er muß nur für sich selbst die Verantwortung übernehmen, dann bin ich frei..., nicht mehr abhängig von anderen und deren Befindlichkeit...das wünsche ich mir...alles ist gut..und mich braucht im Grunde nichts aufzuregen, von einer höheren Warte aus gesehen, gibt es sowieso nicht die Probelme, die nur meinem Ego entspringen..alles ist gut und richtig und wird gebraucht.....

das gefällt mir, was du schreibst. unabhängigkeit ist freiheit.

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ich fühle mich frei

In der Frage, ob es Willensfreiheit gibt oder alles durch einen völlig lückenlosen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwangsläugig bestimmt ist (radkaler Determinismus), gibt es unterschiedliche Überzeugungen.

Für die Willensfreiheit spricht die deutliche Erfahrung, sich als Urheber von Handlungen zu fühlen. Dabei unterliegen die Entscheidungen zwar Einflüssen, es gibt aber grundsätzlich immer eine Wahl (mindestens unter zwei Alternativen). Auch so etwas ist als Ursache denkbar, nicht nur aufgrund einer Gesetzmäßigkeit absolut notwenige Abläufe.

Naturwissenschaftliche Versuche der Hirnforschung (z. B. das Experiment von Benjamin Libet), die nach manchen die Willensfreiheit als Ilusion beweisen, müssen nicht zwingend so gedeutet werden. Sie zeigen nur ein Bereitschaftspotential im Gehirn, das zeitlich minimal der empfundenen Entscheidung vorausgeht. Eine Erwartungshaltung haben Menschen aber sehr oft, ohne daß sie handlungsauslösend ist. Ein bewußter Wille könnte sich dann noch einschalten, natürlich eher bei etwas, das geplant wird, als bei etwas, das nur eine einfache Bewegung und nicht mit viel Nachdenken verbunden ist.

Frei werden ist durch tatsächliche Selbstbestimmung möglich. Einfach zu tun, wonach einem ist, kann unter Umständen auch eine Fremdbestimmung durch äußere Einflüsse und Triebe bedeuten.

Die Handlungsfreiheit der Menschen ist abhängig von den Bedingungen, in denen sie leben, unterschiedlich groß.

kann man sich denn befreien?

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@kaempferdersonne

Dies ist durch Gebrauch der Vernunft in einem gewissen Ausmaß möglich. Sie erlaubt, über Vorgänge im eigenen Inneren und äußere Umstände zu reflektieren und die Welt klarer zu verstehen. Dies führt zwar nicht zu einer totalen Freiheit. Aber bei von der Vernunft geleiteten gelungenen geistigen Vorgängen ist das Wesen einer Sache als verursachender Grund beteiligt. Dies ist etwas anderes als ein keine Wahl lassender Zwang.

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@Albrecht

zwänge manipulatioenen versuchungen machen uns also unfrei, wenn wir ihnen erliegen, dann habe n wir uns wirklich nicht mehr im griff, wer sich also beherrschen kann ist frei.

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ich fühle mich frei

Dies gefällt mir ebenfals, da ich denke das Jeder seine eigene Definition für "Freiheit" finden muss damit er sich selber frei fühlt, wenn wir uns nach den Vorstellungen Anderer über Freiheit richten ist dies keine Freiheit. Ich persöhnlich bin ich noch auf der suche nach Freiheit denn ich habe sie noch nicht gefunden LG

Philosophie: Freiheitsproblem bei Kant - Ich versteh es nicht!

Ich bin in der elften Klasse und wir haben die Hausaufgabe bekommen in Philosophie folgenden Text zu lesen und kurz den Inhalt anzugeben. Das Problem ist nur, dass ich diesen Text einfach nicht auf den Punkt bringen kann! Ich habe schon das gesamte Internet durchforstet und alle möglichen Doktorarbeiten gelesen, aber so richtig kriege ich den Kern nicht zu fassen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte! Also hier ist der Text:

Die Auflösung des Freiheitsproblems bei Kant

Alle Menschen denken sich dem Willen nach als frei. Daher kommen alle Urteile über Handlungen als solche, die hätten geschehen sollen, ob sie gleich nicht geschehen sind. Gleichwohl ist diese Freiheit kein Erfahrungsbegriff und kann es auch nicht sein, weil er (der Begriff der Freiheit) immer bleibt, obgleich die Erfahrung das Gegenteil von denjenigen Forderungen zeigt, die unter Vorraussetzung derselben als notwendig vorgestellt werden. Auf der anderen Seite ist es ebenso notwendig, dass alles wa geschieht, nach Naturgesetzen unausbleiblich bestimmt sei, und diese Naturnotwendigkeit ist auch kein Erfahrungsbegriff, eben darum, weil er den Begriff der Notwendigkeit, mithin einer Erkenntnis a priori, bei sich führt. (Nach Kants theoretischer Philosophie ist die uneingeschränkte Allgemeingültigkeit des Satzes "Jedes Ereignis hat eine Ursache" nicht aus Erfahrung zu gewinnen, denn aus ihr können niemals allgemein gültige, sondern nur wahrscheinliche Aussagen gewonnen werden. Z.B. Ein Biologe weiß mit apriorischer Sicherheit, dass es für die festgestellte Erkrankung eines Baumes eine Ursache gibt, auch wenn er sie nicht finden kann. Er würde nie sagen: Ich habe die Ursache nicht gefunden, folglich gibt es auch keine.) Aber dieser Begriff von einer Natur wird durch Erfahrung bestätigt und muss selbst unvermeidlich vorausgesetzt werden, wenn Erfahrung, d.i. nach allgemeinen Gesetzen zusammenhängende Erkenntnis der Gegenstände der SInne, möglich sein soll.

Bitte helft mir!!!

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