Wie weit reicht ein Laserstrahl?

6 Antworten

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Geht man von der reinen Physik aus, so bewegt sich das Lichtphoton mit Lichtgeschwindigkeit und kann nur in seiner Bewegung aufgehalten werden, wenn absorbiert wird, bzw. aufprallt. Der Laserstrahl im allgemeinen wird jedoch immer größer werden, (Ähnlich wie ein langer Kegel), da die Lichtteilchen sich streuen werden. Irgendwann ist die Streuung zu groß. Die Teilchen hingegen sind noch vorhanden und fliegen weiterhin durchs All, weswegen man durchaus sagen könnte, er kann unendlich weit reichen, insofern man sich mit dem einzelnen Lichtphoton zufrieden gibt.

wäre es auch so, wenn man in der Lage wäre einen vollkommenen Laserstrahl technisch herzustellen? Nach meinem Verständnis wäre dann ein 100 %Laserstrahl doch Strahlenbündels aus exakt paralel verlaufenden Strahlen- oder liege ich total daneben?

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Licht sind elektromagnetische Wellen. Die elektrische Feldstärke (E) fällt mit zunehmenden Abstand zur Quelle mit 1/r ab. Die magnetische Feldstärke (H) fällt mit zunehmendem Abstand zur Quelle mit 1/r ab. Die Leistungsdichte (S) ist das Produkt aus elektrischer und magnetischer Feldstärke und fällt daher mit zunehmendem Abstand zur Quelle mit 1/(r^2) ab.

Also der Strahl würde im Prinzip unendlich weit reichen, würde aber in seiner Intensität (Leistungsdichte) quadratisch mit dem Abstrand zur Quelle abfallen. Zudem würde die Wellenlänge mit zunehmendem Abstand aufgrund der so genannten kosmologischen Rotverschiebung immer geringer werden. Diese tritt auf, weil der Raum selbst ständig expandiert. Dabei werden die elektromagnetischen Wellen, die ihn durchlaufen, gewissermaßen "mitgedehnt", sodass ihre Wellenlänge umso größer wird, je länger sie durch den Raum unterwegs sind.

Sehr gute Antwort. Den expandierenden Raum hatte ich gar nicht mehr auf dem Zettel. Vielen Dank!

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so ideal rein ist der weltraum ja nicht...und selbst wenn, dann wäre früher oder später ein planet oder ein stern (oder schwarzes loch oder oder oder...) im weg.

aber mal rein theoretisch würde der strahl unendlich weit gehen. denn wenn irgendwas in bewegung ist und nichts da ist was es irgendwie bremst dann wird es sich immer weiter bewegen...egal ob es ein lichtstrahl, eine rakete oder ein turnschuh ist :)

...nur besitzt das licht im gegensatz zum turnschuh keine masse ;)

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@Seestern271

Falsch :)

Licht hat sehr wohl eine Masse. Und ob du es glaubst oder nicht, aber blaues Licht ist schwerer als rotes.

=> E=m * c² und E=h * f

h * f=m * c²

h * f / c²= m

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@Merro

Das hat nichts mit der Masse des Lichtes zu tun. Das was Du da ausrechnen willst ist nur das Massenäquivalent der Energie betreffender Photonen. Berücksichtigt man, dass dieses Massen-Energieäquivalent nur in Verbindung mit der Konstanten der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum besteht (eine Geschwindigkeit, bei der alle Trägheit bei massebehafteten Körper unendlich wird) dann lässt sich dadurch allein schon erkennen, dass Photonen an sich keine Masse haben, da ansonsten ihre Trägheit bei Lichtgeschwindigkeit ebenfalls unendlich hoch sein müsste.

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Terrasse in Gewächshaus umbauen?

Hallo, neuerdings bin ich sehr angetan von der Idee, (teilweise) Selbstversorger zu werden. Ich züchte bereits Kräuter und habe einiges über die Pflanzenzucht gelesen, sodass ich inzwischen glaube, dass der wirtschaftliche Gemüseanbau auch für Städter kein Hexenwerk ist. Leider ist meine Situation jedoch so speziell, dass ich selbst nach drei Tagen intensiver Internetrecherche keine zufriedenstellende Antwort bekommen habe und jetzt hoffe ich, dass es hier den ein oder anderen Gärtner gibt, der mir weiter helfen kann.

Ich verfüge über eine Mietterrase nach Süden mit den Maßen von ca. 4m x 5m. Die ersten 70 cm sind überdacht bzw. ummauert (sieht von außen wie eine Nische aus). Für dieses Stück zahle ich Miete, der Rest wird mir sozusagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider hat die Feuerwehr erlassen, dass weder hohe Zäune, noch Gegenstände von über 15 Kilo (also sprich alles, was die Feuerwehr behindern könnte) im "öffentlichen Teil" vorhanden sein dürfen. Zudem kommen von oben ständig schwere Blumentöpfe von Nachbarn geflogen, die sich hinterher weder entschuldigen, noch ihre Sachen zurück haben wollen. Auch die Kinder in Reichweite sehen dieses Gelände öfter mal als frei zugänglich an. Aus all diesen Gründen ist die Terrasse als Freizeitort für mich nicht mehr nutzbar und inzwischen auch ganz schön verwildert. Allerdings sagte mir die Hausverwaltung damals, dass ich auf eigene Kosten einen Wintergarten bauen dürfte, was mir aber zu kostspielig ist, zumal ich nicht plane, in dieser Wohnung alt zu werden.

Jetzt ist meine Idee, "mein" Stück der Terrasse mit einer transparenten Folie oder Hohlkammerplatten zu "versiegeln" (ganz dicht wird man es wohl nicht machen können). Ich verspreche mir davon Windschutz im Sommer und ein Warmhaus im Winter, das einfach durch die Abwärme meiner Wohnung geheizt wird. Außerdem wäre es eine Hürde für die, die gerne mal Gemüse naschen oder einfach nur was kaputt machen wollen (wollen in meiner Gegend leider sehr viele Leute). Dass ich auch im Winter zumindest die Vorzucht betreiben kann, ist mir sehr wichtig, denn es soll schon mehr als nur ein Hobby sein. Nach meinen Recherchen kann man selbst auf diesen 2 qm seinen Gesamtbedarf für 1-2 Gemüsesorten, Knoblauch und allen Kräutern decken, wenn man es halbwegs richtig anstellt.

Leider habe ich im Internet nur "Spielereien" gefunden, wie winzige Gewächshäuser, die man AUF den Balkon stellt, anstatt den Balkon umzubauen. Allerdings habe ich auch niemanden gefunden, der behauptet, dass meine Idee nicht funktionieren kann.

Was meint ihr dazu? Stelle ich mir das zu einfach vor? Hohlkammerplatten sind sicher besser für die Wärmeisolierung, aber sie nehmen sicher auch mehr Licht als eine Folie und sind obendrein weit teurer. Was würdet ihr empfehlen? Vielen Dank an jeden, der seine Erfahrung mit mir und der Welt teilt! :)

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