Wie wandele ich eine .cr2 datei in eine jpg datei ohne farbverluste um?

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7 Antworten

Hallo

die CR2 Umwandlung macht man am besten mit der Canon DPP Software (ist auf der CD enthalten) oder man besorgt sich Capture One, Raw Therapie, Silkypix, Lightroom oder den Photoshop DNG Batch Converter

CR2 hat vermutlich die "üblichen" Kodak DSC-RAW Spezifikationen mit 3 Farbkanälen (RGB) und einen Schwarzkanal in 12Bit also insgesamt 48 Bit Farbtiefe. JPEG kann nur 3 x 8Bit Farbkanäle also 24 Bit darstellen....

Nun denn die meisten Canon APS-C DSLR können aber auch bei RAW nicht wesentlich mehr als 8 Bit pro Kanal Farbtiefe erreichen. Ist ein bekanntes Problem und deswegen verkauft Canon auch die Profikameras in Vollformat.

Der nächste Witz ist die meisten User sitzen vor billigen TN Panelen mit etwa 16Bit Farbtiefe ins Sichtachse und abfallender Farbkonstanz aus dem Azimuth... oft noch in den Werkseinstellungen "Knallige Farben in Kaufhäusern mit Neonlicht" und machen sich "Sorgen" über die Farbwiedergabe der Kamera die meist ein Farbprofil nach Print Proof Standards erfüllen muss (Deswegen sind die JPEG von Profikameras nicht so "knallig" Bunt wie die aus Biligkameras)

Anderst gesagt um die Bilder eine DSLR zu "enrwickeln" und zu bearbeiten sollte man einen guten kalibrierten, am besten Druckfähigen (Print Proof) Monitor haben die kosten ab etwa 1500€ bis hoch zu 50000€ also mehr als die Kameras selbst....

danke für die ausführliche antwort~

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Die ersten sechs Zeilen diese Beitrags sind in der Tat hilfreich. Danach kommt aber nur noch "Alles unterhalb Rolls-Royce sind Schrotthaufen"-Gerede mit wenig Bezug zu den Bedürfnissen eines stinknormalen Freizeitfotografen.

Natürlich erzielt man mit teurer Hardware bessere Ergebnisse, aber um das beschriebene Problem der Fragestellering zu lösen, nämlich die Bilder etwas ansprechender aussehen zu lassen als Picasa sie ausspuckt, braucht man keine 1500-€-Monitore. Wenn Bilder sowieso nur auf stinknormalen TFT-Bildschirmen betrachtet werden wie Computermonitore, digitale Bilderrahmen, Fernseher, Tablets usw., dann bringt ein Print-Proof-Monitor gar nichts, und auch aus einem software-kalibrierten Standard-TFT kann man mit entsprechendem Know-How für den Hausgebrauch einschließlich Fotobücher etc. brauchbare Ergebnisse erzielen, die weit über das hinausgehen, was die Kamera als JPG rausschmeißt, und mit akzeptablen Abweichungen zwischen Print und Bildschirmanzeige.

Die Aussage "die meisten Canon APS-C DSLR können aber auch bei RAW nicht wesentlich mehr als 8 Bit pro Kanal Farbtiefe erreichen" überrascht mich. Ich fotografiere mit Nikon und bin davon vielleicht nicht betroffen, aber dieses "bekannte Problem" ist mir nicht bekannt und auch über Google konnte ich nichts dazu finden. Hast du etwas mehr Stoff zum Nachlesen?

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Das notwenige Programm besitzt du ja bereits: Canon Digital Photo Professional (DPP), denn das bekommt jeder mit der EOS dazu. Ansonsten empfehle ich als RAW-Entwicklungsprogramm Photoshop Lightroom, oder auch ACDsee Pro. Beide bieten sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten, wobei aber nur Canons DPP in der Kamera angewendete Filter (PictureStyles) erkennt und auf das RAW-Bild anwendet.

Du benötigst einen vernünftigen RAW-Konverter. Eine Auswahl findest du hier: http://www.traumflieger.de/desktop/rawkonverter/index.php

Ohne Farbverluste kann man RAW nicht in JPG umwandeln, weil RAW-Dateien 12 oder 14 Bit haben, JPG nur 8 Bit.

Genauso ist es. Raw Bilder werden mit bis zu 24 Bit gespeichert (4096 Werte pro Pixel). Bei JPG sind es 8 Bit (256 Werte).

Bei den meisten Bildern wirst du wohl aber keinen Unterschied erkennen können. Im RAW Entwickler, entwickelst du das Bild.

Welchen du hier nimmst, hängt von deinen persönlichen Workflow und Vorlieben ab. A

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@munichprint

Raw Bilder werden mit bis zu 24 Bit gespeichert (4096 Werte pro Pixel).

24 bit sind 16,7 Millionen Werte, nicht 4096. Die Anzahl ist aber im Endeffekt trotzdem nicht ganz falsch, weil meines Wissens keine Kamera der Welt 24-bit-RAWs produziert. Gängige derzeitige Modelle haben 12 oder 14 bit (entspricht 4096 bzw. 16384 Farben). Mehr sind beim derzeitigen Dynamikumfang der Sensoren auch nicht mehr sinnvoll.

Bei den meisten Bildern wirst du wohl aber keinen Unterschied erkennen können.

Ja, allerdings hängt das vom Dynamikumfang der Aufnahme ab. Bei einigermaßen homogenen Lichtverhältnissen ist das richtig, bei großen Hell-Dunkel-Unterschieden sieht man die Unterschiede hingegen recht deutlich.

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mit photoshop cs6 und dem aktuell raw converter update geht das auch. denke aber daran, das jedes komprimieren verluste mit sich bringt.

ein raw file ist um genau zu sein ein negativ, das du erst entwickeln musst

Logisch: Picasa kann es zwar anzeigen, aber damit nicht umgehen! Du brauchst ein Programm, welches RAW unterstützt um es zu bearbeiten und als JPG abzuspeichern.

tjah das hab ich mir schon gedacht, wie. aber weiter weiß ich immer noch nicht

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@Miyage

Du musst nach einem Programm schauen, welches das Dateiformat unterstützt!

Z. B. GIMP oder RawTherapee können damit umgehen.

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@GoetheDresden

Auch wenn du dann vielleicht RawTherapee dauerhaft benutzt - behalte trotzdem auch Picasa. Eine bessere Fotoverwaltung gibt es nicht!

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@Ratirat

Lightroom ist keine reine Fotoverwaltung, sondern eine digitale Dunkelkammer! Also der Kommentar war jetzt überflüssig. Dann könnte man auch sagen Photoshop Elements oder Photoshop CS. Die haben das auch! Elements kostet sogar weniger als Lightroom.

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besorg dir den raw-importer fuer deine photoshop version und dann kommts rein wie fotografiert

Wo hat er/sie geschrieben, dass der Photoshop besitzt? Dann wäre das sicher kein Problem.

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irfan view .... ulead alte versionen ab 1 euro oder inzwischen verhunzt corel als trial

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