Wie verhält sich ein Mensch, wenn er kein Urvertrauen besitzt?

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Moin unbekannte361, als jemand, der gewohnt ist, mit sozial benachteiligten jungen Menschen zu arbeiten, differenziere ich ein bisschen, wenn's recht ist?

Eine "Bausch- und Bogen"-Antwort lässt sich bei dieser Frage nicht aus dem Köcher ziehen: die Erwartung dessen ist/wäre verständlich, der Realität kommt es jedoch kein Stück näher, also vernachlässigen wir das ;)

Menschliches Urvertrauen gibt es tatsächlich, genauso wie es alles andere gibt: Urmisstrauen, Urangst, Urverunsicherung, Urglaube und Unglaube, Ur"verar..schung"(Pardon), Urneugierde, Ursprung und Ende.

Kaum sind wir des Mutterleibs "entledigt", greifen Mechanismen, die von Menschenhand "gestaltet" werden_-und zwar häufig. Glücklich preisen darf sich, wer Eltern "erwischt" hat, die es gut meinen. Aber auch das "Gut-Meinen" ist oft tückisch, denn es enthält alles, was ein Kind schon auf den ersten Meterchen auf dieser Erde begleitet...und dieses Spektrum ist ähnlich unsagbar wie etwa das Universum..Fakt,Tatsache, unleugbare Wirklichkeit!

Insofern entfällt die totale Antwort, da sie ein Konstrukt ist, nicht von dieser Welt. Das wär's für's Erste, was ich dazu sagen will. Wünsche dir 'nen schönen Tag, 'ne gute Zeit und ein gelungenes, mehrheitlich gesundes und glückliches Jahr 2017!

Mit herzlichem Gruß von einem wachen Geist, 'nem exam. Krankenpfleger ;-)

Dankesehr für deine Antwort, dasselbe wünsche ich dir ebenfalls.

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@unbekannte361

Oh vielen Dank, mich freut es und ich verneige mich vor dir in Freundschaft und aller Demut, zu der ein Mensch fähig ist, der vieles erlebt hat...persönlich...und von solch umfassender Bedeutung, dass es mich ein Leben lang begleitet, mir dies tief im Inneren vorhandene Urvertrauen  bewahrt zu haben_- denn es begleitet mich bis heute...es schenkt mir auch die Kraft, anderen Menschen ein ehrlicher und echter Begleiter zu ´nem neuen Lebensentwurf zu sein, der die Eigenbestimmung kennt, neuerliches Vertrauen, viel Selbstvertrauen, v.a. jedoch, daß Leben ein Geschenk ist, das wir geniessen dürfen...daß Lachen mit anderen zusammen Freude schenkt...und dass der Sinn des Lebens im Genuss desselben besteht: dazu sind wir hier auf Erden...ob Steine, Tiere, Pflanzen, ob gewachsene alte Gebäude, schöne Brücken und Skulpturen, Bilder, Bücher, Musik aus allen Epochen, das Tanzen und die Festivitäten, das Essen wohlschmeckender Dinge und ein Miteinander => wir alle sind ein Teil des Ganzen, jederzeit und immer, ob Kleinkind oder Greis, ob ein Reh oder ein Kakadu, ein Unkraut wie der Giersch, ne Palme oder ein Weissdorn, Kohlrabi oder Bilsen- und Bohnenkraut...ganz gleich, eine gute Kraft, eine Energie unmessbarer Grösse und Gestalt...hat dies alles geschaffen...folglich ist da Sinn, Struktur, Gültigkeit und Wahrheit,,,wir sind alle eins, ganz gleich, ob Mensch oder Karotte...keiner ist besser...nur manche denken es ...überflüssigerweise...hat die Karotte etwa kein ´Mitspracherecht, wer sie aus dem Boden zieht, erntet, isst?

Ich denke doch. So what? Liebe Grüsse und danke nochmals, auch für den Stern* ..jan oder jayjay22, denn so heisse ich hier bei gf ;)

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  • Misstrauisch, eifersüchtig, mangelndes Vertrauen, mangelndes Gefühl der Sicherheit in die Verlässlichkeit der Beziehung.
  • Generell fehlt es solchen Menschen oft an Menschenkenntnis, die ihnen zeigt, wem sie vertrauen können und sie haben eine Hemmschwelle, einer anderen Person echtes Vertrauen entgegenzubringen und auszuleben.

Vorsichtig. Er lässt sich Zeit die Person kennenzulernen und stürzt sich nicht gleich in eine Beziehung. Vertrauen muss sich erst aufbauen.

Ich kenne übrigens kaum eine erwachsene/erfahrene Person die (noch) Urvertrauen besitzt, dennoch ist man nicht automatisch eifersüchtig, hat Verlustängste, wenig Selbstvertrauen oder sonstiges. 

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