Wie unterscheide ich starke und schwache Verben im Mittelhochdeutschen?

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3 Antworten

wenn man zum Beispiel das wort "liegen" hat, dann muss man es in die erste Person Singular ins präteritum umwandeln, also "ich lag". Nun weißt du dass es ein starkes verb ist, da sich der ganze wortbau verändert hat. Genauso ist es bei singen, laufen, fahren, rennen,...

beispiele für schwache verben sind z.b tanzen (-> ich tanzte), oder kochen (-> ich kochte),...

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte :)

Allerdings sind im Lauf der Zeit zahlreiche "starke" (ablautende) Verben in die schwache Konjugation übergetreten.

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Du musst das Imperfekt (2. Form) und das 2. Partizip (3. Form) kennen:

  • Schwache Verben haben dort die Endungen -te bzw. -t (fragen-fragte-gefragt; regnen-regnete-geregnet** - auch brennen-brannte-gebrannt** und senden-sandte-gesandt*, denn das -e- im Präsens ist Umlaut aus einem -a*-).
  • Bei der Mehrzahl der "starken" Verben hat sich der Ablaut (ein Vokalaustausch) bis in die Gegenwart erhalten (geben-gab, bleinben-blieb, singen-sang)

Allerdings sind im Lauf der Zeit zahlreiche "starke" (ablautende) Verben in die schwache Konjugation übergetreten. , d.h. "regelmäßig" geworden.
Mitunter helfen dann Dialektformen (bair. gschniebm = geschneit), umgangssprachliche Formen (gewunken = gewinkt) oder feste Standardformen (verwunschener Prinz : verwünscht).

tja das ist das problem im deutschen, die erkennst du nicht die vokabeln musst du leider auswendig lernen.

Ist die Frage, ob man das so verallgemeinern kann (da Deutsch =/ Mittelhochdeutsch von ~1050-1350)?

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