Du hast ganz recht: "im Hause" bezieht sich auf den Firmensitz, "zu Hause" oder "zuhause" ist daheim, man kann allerdings auch in einem Wissensgebiet zu Haus[e]/zuhaus[e] sein, d.h. sich sehr gut auskennen.

...zur Antwort

you bedeutet nicht sie, sondern ihr und Sie als Höflichkeitsanrede!!

Plural:

We enjoyed ourselves

You enjoyed yourselves. Did you enjoy yourselves? Haben Sie sich gut unterhalten?

They ( The Wilsons) enjoyed themselves.

...zur Antwort

Wenn du nicht mit deinem Namen angeredet wirst, halte das Mail für unwichtig. Lösch es.

Erkennst du Mails von Leuten, die du kennst, schreib 1x eine Antwort und teil ihnen das Schicksal ihrer künftigen Mails mit, die ohne deinen Namen in der Begrüßung kommen.

...zur Antwort

sinngemäß = so, dass die Bedeutung oder der Inhalt des Gesagten klar und deutlich wird. Ins Englische muss etwas dann eben manchmal umschrieben bzw. ganz anders erklärt werden

...zur Antwort

Das bedeutet, dass dem Sprecher der richtige Umgang mit der deutschen Sprache in grammatischer Hinsicht wie auch im Hinblick auf das Vokabular und die Rechtschreibung schwer fällt.

Statt des "heißen" gehört "halten", aber mit "zugute" zusammengeschrieben und statt des Akkusativs gehört der Dativ (auch in deiner Frage ):

Man kann ihm zugutehalten, dass er so etwas nicht von sich behauptet.

Also auch: jemandem etwas zugutehalten

Die Bedeutung ist: jemandem etwas als positiv zur Entschuldigung anrechnen

...zur Antwort

Ganz einfach: ein "sein" ist im Satz genug, wie  Panazee schon sagt::

"Es können auch Eltern, die von den Kindern imitiert werden, für das Verhalten verantwortlich sein."

Da wird offenbar erklärt, wo das Verhalten gewisser Kinder herrührt. Möglicherweise machen sie die Eltern nach.

...zur Antwort

Mit "herumläuft" endet der Temporalsatz ("Als er herumläuft") und der Hauptsatz beginnt.

In den Temporalsatz eingeschoben gibt es eine Mittelwortgruppe, wobei das Partizip an deren Beginn steht (häufiger steht es ja am Ende der Gruppe).

Unsinnig ist natürlich das Fragezeichen nach lachen!

...zur Antwort

"schon ziemlich gut" klingt ziemlich positiv; das "schon" weist ja darauf hin, dass eine weitere Entwicklung in positiver Richtung zu erwarten ist. "ziemlich" bedeutet allerdings, dass es derzeit nicht völlig "gut" ist

...zur Antwort

Der Vorschlag von  Shiritakunaii mit einem Punkt nach jedem Wort ist originell!

Schau, was da in einer Wort-für-Wort-Übersetzung eines recht simplen Satzes im Google-Translator herauskommt:

Der. junge. Mann. sah. die. alt. gewordene. Frau. an.

Of the. Boy. Man. saw. the. old. become. Woman. on.

Aber seien wir froh, dass Google-Translator in den vergangenen Jahren so gewaltig viel besser geworden ist. Einst hat er ja wirklich verrücktes Zeug von sich gegeben, heute dagegen ist er, wenn man mit ihm umgehn kann, oft eine echte Hilfe!

...zur Antwort

Wenn jemand Angst oder ernste Bedenken hat, dann ist's natürlich "ich fürchte".

Aber gibt jemand eine Auskunft oder macht eine negative Mitteilung, dann entspricht es dem deutschen "leider" oder "tut mir leid", was offenbar zu den Stellen, wo Filme synchronisiert werden, nicht durchgedrungen ist. Wie hirnverbrannt ist es doch, wenn in einem synchronisierten Film eine Frau die Tür öffnet und dem Fragenden erklärt: "Ich fürchte, mein Mann ist letztes Jahr gestorben." Dumm genug, wenn ein Mädchen öffnet und sagt: "Ich fürchte, meine Eltern sind beide bei der Arbeit," oder wenn am Telefon jemand sagt: "Ich fürchte, ich bin noch nicht angezogen."

...zur Antwort

Jedes Wort, das mit -ung endet, hat den Artikel die und wird großgeschrieben.

ACHTUNG:

sich vertiefen ist ein Zeitwort (Verb) und wird kleingeschrieben: ich vertiefe mich. Ein Hauptwort wäre die Vertiefung

Dein Satz ist NICHT KORREKT. Er muss heißen:

Es ist dann, als ob meine Wahrnehmung einfach aufhört, während ich mich immer mehr in das vertiefe, was gerade vor mir liegt.

das ist hier kein Artikel, sondern ein hinweisendes Fürwort (Demonstrativpronomen):

... das, was ...

...zur Antwort

Die älteste Quelle ist die Chronik eines Mönchs namens Guglielmo (Wilhelm) aus dem 11. Jh. Ihm zufolge wurde der Grundstein für die Abtei 966 gelegt. In einer anderen Passage behauptet dann derselbe Mönch allerdings, dass der Bau unter dem Pontifikat von Papst Silvester II. begonnen wurde, und dieses war von 999-1003.

Sicher ist, dass die heutige Krypta im späten 10. Jahrhundert erbaut wurde, wie der byzantinische Einfluss in den Nischen, Säulen und Bögen bezeugt. Ein wenig vage geht die Geschichte weiter, denn der Überlieferung zufolge ist dieser frühe Bau vom Einsiedler Giovanni Vincenzo auf Geheiß des Erzengels Michael errichtet worden; mit dem Hinaufschaffen des Baumaterials musste der Einsiedler sich aber nicht plagen, denn die gesammelten Baumaterialien sind gleich auf wundersame Weise auf den Berggipfel transportiert worden. Und warum die Kirche da oben stehen musste, wird auch erklärt: Weil er im Krieg mit dem abgefallenen Erzengel Luzifer war, wollte der Erzengel Michael, dass ihm geweihte Kirchen möglichst schwer zugänglich waren (siehe z.B. auch Mont Saint-Michel in Frankreich).

In den folgenden Jahren wurde ein kleines Gebäude für Mönche und Pilger gebaut und danach im frühen 11. Jh. unter den Benediktinern schon das Abteigebäude mit Kloster und Kirche sowie einem separaten Bau für die Pilger.

Abt Ermenegaldo (1095-1124) ließ dann vom Fuß des Hügels bis zu seinem Gipfel ein neues großes, 26 m hohes Untergeschoss errichten, über dem auf einer Felsbasis eine neue Kirche, die heute noch existiert, mitsamt den umgebenden Strukturen errichtet wurde. Mit ihrem romanischen Portal bezeugt die Kirche den Baubeginn im frühen 11. Jh. Der Kirchenbau hat ein Hauptschiff mit 2 Seitenschiffen und zeigt mit seinem Nebeneinander von romanischen und gotischen Elementen den Übergang der Stilepochen. Die Fassade der Kirche führt zu einer Treppe, der „Treppe der Toten“, auf der man zur  Porta dello Zodiaco aus Marmor gelangt, einem Meisterwerk der Bildhauerei des 12. Jh.

...zur Antwort

Sowohl die Antwort von critter ( Endungen auf -er, also Genitiv pl.) als auch jene von NeonLightLp (nun gelöscht) und anderen, die -en empfehlen, ist in Ordnung, denn wie trotzdem, trotz allem, trotz alledem, zeigen, wurde trotz früher mit dem Dativ gebraucht. Wenn auch der Genitiv-Gebrauch heute als korrekt und der Dativ als veraltet gilt, so darf man sich wohl auch noch an Schiller halten ("trotz meinem scharfen Suchen") oder an Thomas Mann ("trotz dem Saphir") oder an Franz Kafka ("trotz Hansens zeitweiligem Widerstreben"). Doch nochmals: "trotz" gilt heute als Präposition mit dem Genitiv, und im Hinblick auf die Zwiebelfisch-Feststellung "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ist hier kurioserweise das Gegenteil geschehen (und der Prozess scheint auch bei anderen Präpositionen im Gange zu sein, etwa bei "nahe").

...zur Antwort