Du magst an alles Mögliche denken, aber "Hr." war tatsächlich immer nur die abgekürzte Anrede "Herr" wie "Mr." bei Engländern und "M." bei Franzosen ("les réformes de M. Macron").

Man war früher eben höflicher und hat Personen oft auch schriftlich nicht bloß mit dem nackten Namen genannt.

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Das ist in simpler Weise schnell erklärt: Nach Beruhigung der Völkerwanderung erfolgte die Neubesiedlung des ehem. römischen Gebietes durch die germanischen, bairisch plaudernden Bajuwaren, die sich mit bereits zugewanderten slawischen Siedlern das Territorium teilten. Während der Herrschaft der Karolinger ging der Germanisierungsprozess verstärkt vor sich.

Mehr über die frühmittelalterliche Geschichte findest du hier: Geschichte Österreichs im Mittelalter

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Na, da schau dir doch deine "Lösungen" an!

Was sind to took, to went für schauderhafte Infinitive!

Wie lauten die Formen von cost?

Wenn du aber richtigerweise cost in die Past Tense setzen willst, warum tust du das bei don't nicht, das gleich danach kommt?

Wo hast du we was her? Aber wenn du richtigerweise we are in die Past Tense setzen willst, warum tust du's bei don't schon wieder nicht, das wieder gleich danach kommt?

Jetzt geh deine Lösungen durch, denk mit, korrigiere, was du kannst und schreib deine Verbesserungen zur Kontrolle wieder herein.

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... ärgern sich 52 Prozent der Verbraucher über lange Wartezeiten an der Kasse.

sieht im Konjunktiv I genau so aus wie im Indikativ.

Man müsste es etwas umformulieren, um die direkte Rede zu verdeutlichen:

... seien 52 Prozent der Verbraucher über lange Wartezeiten an der Kasse verärgert.

oder aber mit Konjunktiv II: ...., ärgerten sich 52 Prozent ...

oder mit der Ersatzform: ..., würden sich 52 Prozent der Verbraucher über lange Wartezeiten an der Kasse ärgern

.

Oder wird gar erwartet, dass du auch das Vorhergehende in indirekte Rede verwandelst?

Es heißt, einer Studie des Elite News Instituts zufolge, die der Online-Lebensmittellieferant froodies in Auftrag gegeben habe, .... Rest nach Wahl siehe oben.

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"Brechung" der Vokale ī – ǖ– ū zu den Zwielauten iə – üə– uə

[vtn] 'wissen' , [füəgl] 'Vögel', [kkŋ] 'kochen' 

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"...die nicht typisch Deutsch klingen"? Du meinst, die typischen Deutschfehler machst du nämlich schon?

1) voraus wird nämlich nur mit 1 R geschrieben, da es aus vor + aus besteht. Aber immerhin stimmt bei deiner Verwendung die Großschreibung.

2) Es sind allerdings nicht komplizierte Worte, sondern Wörter, die du suchst. Seit dem neuesten Plural "Wörter" zu "Wort", der sich schnell verbreitete, hat der ältere Plural Worte nämlich aufgrund der eingetreten Rarität eine bedeutende inhaltliche Aufwertung erfahren (die "7 letzten Worte Christi am Kreuz" z.B. bestehen aus 53 Wörtern),

siehe auch Duden.de//Wort - Wörter - Worte.

Und wenn dort unter Bedeutung 1a) steht: "Plural: Wörter; gelegentlich auch: Worte",

dann sind damit "gelegentlich" Verwendungen jener bedauernswerten Leute gemeint, die die Unterscheidung nicht verstehen.

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Wenn du momentan "Schwierigkeit mit dem Passiv umzugehen" hast, dann lass zunächst einmal sehen, wo du soeben Schwierigkeiten hast und wie sie aussehen.

Dazu mach jetzt alle Aufgaben und schreibe deine Lösungen zu deiner Frage dazu, sodass ich deine Ergebnisse durch copy and paste in meiner 2. Antwort korrigieren kann.

Nur so kann es dir nützen.

Wenn du das erledigt hast, schreibe kurz einen Kommentar zu dieser Antwort, damit ich eine Nachricht erhalte.

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Der hübsche Wiener Gruß Damen gegenüber war "Gschamster Diener!" verbunden mit einem Handkuss. Und wenn du jetzt fragst, was das hier sein soll: "Gschamster" ist ein wienerisch ausgesprochener Superlativ "gehorsamster" und "gschamster Diener" war der Rest von "Ich bin Ihr gehorsamster Diener." Da war der "Servus" also bereits eingedeutscht, der sich in alle Teile des Kaisertums Österreich und der späteren Doppelmonarchie ausgebreitet hatte.

Dieses "Servus", das ja erst nicht vor nicht langer Zeit von Österreich nach Bayern gelangt ist, war also die Erklärung, dass man das Gegenüber als höherstehend ansah; es hat diese Bedeutung aber natürlich verloren, sobald beide einander so begrüßten. Es sank dann immer weiter, bis es auf so tiefem Niveau angelangt war, dass Eltern es sich energisch verbaten, von ihren Kindern so gegrüßt zu werden.

Mit Ausnahme der Offiziere in der k.u.k. Armee können sich seit ungefähr 1900 nur noch Duz-Freunde mit "Servus!" begrüßen, was eigentlich absurd ist. In Bayern allerdings weiß man das offenbar nicht. Österreicher schütteln darüber den Kopf.

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Auch im Althochdeutschen hat der Heilkundige einst lāhhi geheißen, ehe er vom Arzt (das mit griech arch...verwandt ist) verdrängt wurde. Im Gotischen hieß er lēkeis, altenglisch lǣce, in den nordischen Sprachen læknari oder læknir. Und nicht nur im Tschechischen hat der Arzt immer noch  ein L- Wort (das nicht tabu ist, aber manchmal - wie im Polnischen - schmunzeln lässt ), sondern in etlichen slawischen Sprachen: polnisch lekarz, slowakisch lekára, kroatisch liječnik, bulgarisch lekar. Das könnte auf einer Entlehnung aus dem Germanischen bzw. dem frühen Deutschen beruhen oder aber auf eine gemeinsame indogermanische Wurzel für das Heilmittel zurückgehen.

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das also ist des Pudels Kern

https://www.youtube.com/watch?v=6b5DHsbqdiw 3:45

Heinrich, mir graut's vor dir

https://www.youtube.com/watch?v=icVAmjvmNJ0 3:50

erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält

https://www.youtube.com/watch?v=4sDFPY6IPH0 1:10

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Unseren Begriff "indogermanisch" (= Sprachen von Indien bis zu den Germanen) mag man in anderen Sprachen nicht, wo er dann "indoarisch" lautet (= Sprache der Inder + Arier). Zur Wortfamilie "arisch, Arier" gehört aber auch das Wort "Iran".

Das Iranische bildet mit dem Indischen also die Wurzel des Indogermanischen, woraus du wohl ersiehst, dass das Persische nicht gerade jung sein kann.

Das Urpersische bezeichnet man oft als Avestisch nach den Avestas, den heiligen Schriften der Parsen, und die entstanden wohl ab dem frühen 2. Jahrtausend v. Chr. "Persisch" wurde dann die Hofsprache der persischen Herrscher zur Zeit der klassischen griech. Antike.

Noch ein Anhaltspunkt: "Altpersisch" (um 500 v. Chr.) hat's weit mehr als 1000 Jahre vor dem Althochdeutschen schon gegeben

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