Wie soll ich min. 3-4 Prüfungen in einer Woche schaffen?

5 Antworten

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Tja Martin ich sag dir vermutlich nichts neues - aber es ist so -

es geht besser wenn du prioritäten setzt und dann mit ganz kleinen Schritten die Themen abarbeitest.

Wenn du die Leiter hoch gehst nimmst du auch nicht 2 Tritte aufs mal sonder einer nach dem anderen. Du gehst auch nicht auf 2 Leitern gleichzeitig.

Kann dir gerne noch mehr schreiben wenn es dich interessiert. Grüßles

Ja, schreib mir bitte noch mehr.

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@MartinM

welche Möglichkeit hast du dir im Kopf Freiräume zu schaffen? Wo liegt deine Lebenspriorität? Welche WERTE möchtest du für dich und in deinem Umfeld umsetzten? Was ist gut an diesem Tag gewesen? Worüber hast du dich gefreut?

Ich freu mich über deine Antwort.

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Also: Vorlesungen: zu manchen Vorlesungen brauchst du nicht zu gehen, wenn es zB. gute, aktuelle Skripten dazu gibt (direkt am Institut oder bei der Studienrichtungsvertretung, dort weiß man auch Bescheid drüber, bei welchen Vorlesungen du inbedingt anwesend sein musst und bei welchen nicht).

Übungen: Ich weiß, das warten ist oft nervig, aber versuch mal, die Arbeiten, die deine Kommilitonen grade herzeigen, aktiv zu beobachten, dabei kannst du eine Menge lernen (Oder du beschäftigst dich in der Wartezeit mit deinem eigenen Entwurf)

Organisation: Tu dich mit anderen in deinem Jahrgang oder darüber zusammen, so könnt ihr gemeinsam lernen und euch organisieren. Es gibt immer wieder Leute, die ganz toll organisiert sind, bei denen man sich ein bisschen dranhängen kann...

5 Tage die Woche: in der stressigen Zeit (Dezember-Jänner und Mai-Juni) wirst du mit Sicherheit länger als 5 Tage die Woche beschäftigt sein, sorry...

Nicht bös gemeint, aber da musst du durch. Ich mache selbst grad den Master in Architektur. Das wird dich jedoch in der Regel genauso im Büro später erwarten, deshalb ist es gut, sich da von Anfang an drauf einzustellen . Wir haben mal 5 Stunden auf einen Prof gewartet für eine Übung, das ist nicht unüblich. Wir waren wochenlang in der Hochschule, zu Semesterende ist es wegen der Abgaben besonders schlimm. Habe oft dort übernachtet. Das klingt erstmal schlimm, aber man gewöhnt sich dran. Zähne zusammenbeißen und durch, wenn das dein Traumjob ist.

Ich kann dir leider auch nur sagen: Finde dich damit ab. Das ist gar nicht böse gemeint, aber so ist es nun einmal an einer Massenuni. Mit der Zeit lernst du kleine Tricks, z.B. 15 Minuten eher zu Sprechzeiten gehen damit du nicht so lange warten musst. Setz dich vorne hin in Vorlesungen, schreibe immer mit und bereite die Vorlesungen nach. So hast du bei der Klausur nicht mehr so viel zu lernen. Mir persönlich helfen Karteikarten. Nach jeder Vorlesung machst du dir so 10-15 Stück. Und mit dem Rest musst du dich eben anfreunden. Du kannst deinen Master ja an einer kleinen Uni machen, da ist es nicht so schlimm.

Willkommen im realen Leben. Später wird es nicht anders.

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