Wie sieht der Übergang der Atmosphäre zum Weltraum aus?

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4 Antworten

Zunächst muss man sich klar machen, dass die Atmosphäre im Verhältnis zum Erddurchmesser extrem dünn ist. Eine grobe Vorstellung kann man sich durch das Verhältnis zwischen Frucht und Schale einer Mandarine machen.
Erdradius 6000 km, Dicke Atmosphäre 500 km, Verhältnis 1 : 12
Mandarinenradius 30 mm, Schalendicke 2 mm, Verhältnis 1 : 15

Daher reicht es bei weitem nicht, die Atmosphäre zu verlassen, um sehr viel von der Erdkugel zu sehen. Schau dir einfach Fotos von der ISS an, die haben diese Perspektive.

Hier wäre ein Foto, auf dem man erkennen kann, wie dünn die Atmosphäre ist:
https://i.ytimg.com/vi/9RTQAns-uzI/maxresdefault.jpg

Ziwschen den einzelnen Schichten der Atmosphäre gibt es sogenannte Grenzschichten. Es gibt also keinen kontinuierlichen Übergang vom Erdboden zum Weltraum sondern sehr starke Änderungen in den Grenzschichten und nur geringe Änderungen in den einzelnen Schichten dazwischen.

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Die Luftdichte nimmt mit zunehmender Höhe über dem Erdboden kontinuierlich ab, da ist keine Grenze zu beobachten und schon gar nichts "Schlagartiges". Ob man nun den "Beginn des Weltraumes" in 80 km (Mesosphäre) oder in 600 km (Exosphäre) verortet, ist so beliebig wie die Verständigung darüber, was als "Beginn der Berghöhe" anzusehen sein soll.

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Da hat jemand ja gut in Physik aufgepasst.

Nein der Übergang ist fließend. Die Luft wird immer dünner und irgendwann ist da gar keine mehr.

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Der Übergang ist fließend, da die Luft nach oben immer dünner wird.

Du hast keine Bilder gefunden? Warum? Geh auf Google Bilder und such nach "Atmosphäre". Das ist doch nicht so schwer!

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